Apple wirbt Akku-Experten bei Samsung ab - baut Eigenentwicklung aus
Bei Apple will man jetzt auch mehr Eigenentwicklung bei den Akkus hinbekommen. Um sich in dem Bereich gut aufzustellen, hat das Unternehmen jetzt Soonho Ahn verpflichtet, den man vom Batterie-Spezialisten Samsung SDI angeworben hat. Dort leitete er die Entwicklung von Lithium-Ionen-Stromspeichern, wie Bloomberg berichtet.
Apple hatte in der Vergangenheit teilweise bereits mit Akkus von Samsung SDI gearbeitet, inzwischen werden sie aber von anderen Zulieferern bezogen. Der Computerkonzern suchte sich dabei aber ohnehin schon länger Anbieter aus, mit denen man gemeinsam Akkus herstellte, die von den üblichen Normen abwichen. Das war letztlich nötig, um die Stromspeicher möglichst effektiv an die bereits vorhandenen Designs der Produkte anzupassen - und nicht umgekehrt.
Wie auch schon in anderen Bereichen deutet die Verpflichtung Ahns darauf hin, dass sich das Apple-Management einen weiteren Bereich vorgenommen hat, auf dem man nicht von anderen Zulieferern abhängig sein will. Der Konzern entwickelt schon diverse wichtige Komponenten seiner Produkte selbst und verlässt sich hier nicht auf die Fortschritte bei anderen Unternehmen.
Bei Akkus kann es neben der Formgebung auch verschiedene andere Gründe geben, warum Apple hier mehr tun will als bisher. So ist die Akku-Laufzeit heute eines der wichtigsten Performance-Merkmale eines Produktes und Apple würde es insbesondere bei Smartphones gut zu Gesicht stehen, hier etwas stärker voranzukommen. Das könnte man beispielsweise durch den Einsatz neuer Verfahren hinbekommen, die die großen Produzenten schlicht nicht so flexibel und schnell umsetzen können. Immerhin ist die Forschung an Akku-Technologien noch ein relativ junges Feld, das im Grunde erst mit dem breiten Aufkommen von Mobiltelefonen in den 1990er Jahren richtig in Fahrt kam und heute in kurzen Abständen immer neue Ideen hervorbringt.
Wie auch schon in anderen Bereichen deutet die Verpflichtung Ahns darauf hin, dass sich das Apple-Management einen weiteren Bereich vorgenommen hat, auf dem man nicht von anderen Zulieferern abhängig sein will. Der Konzern entwickelt schon diverse wichtige Komponenten seiner Produkte selbst und verlässt sich hier nicht auf die Fortschritte bei anderen Unternehmen.
Flexibler sein
In erster Linie betrifft dies natürlich die Prozessoren. Die Chips, die iPhones und iPads antreiben, kommen schon seit geraumer Zeit aus der eigenen Entwicklungsabteilung und Auftragsfertiger übernehmen hier nur noch die konkrete Fertigung. Es gibt sogar immer wieder Berichte, dass man auch bei Computern von Intel weg will und die CPU-Entwicklung vorantreibt.Bei Akkus kann es neben der Formgebung auch verschiedene andere Gründe geben, warum Apple hier mehr tun will als bisher. So ist die Akku-Laufzeit heute eines der wichtigsten Performance-Merkmale eines Produktes und Apple würde es insbesondere bei Smartphones gut zu Gesicht stehen, hier etwas stärker voranzukommen. Das könnte man beispielsweise durch den Einsatz neuer Verfahren hinbekommen, die die großen Produzenten schlicht nicht so flexibel und schnell umsetzen können. Immerhin ist die Forschung an Akku-Technologien noch ein relativ junges Feld, das im Grunde erst mit dem breiten Aufkommen von Mobiltelefonen in den 1990er Jahren richtig in Fahrt kam und heute in kurzen Abständen immer neue Ideen hervorbringt.
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