Apple vs. Populisten: Wir geben hunderttausenden US-Bürgern Arbeit
Das Apple-Management hat der immer weiter anhaltenden Kritik, dass man die eigenen Produkte vor allem in Übersee produzieren lässt und damit der US-Wirtschaftet etwas vorenthält, nun eine eigene Rechnung entgegengestellt. Damit reagierte man auch auf den jüngsten Bericht, wonach die Mac Pro-Fertigung wegen Schrauben-Problemen in Texas verzögert wurde.
Laut der Ausführungen des Apple-Vorstandes sei die Realität viel komplexer als die immer wieder auftauchenden Vorwürfe, dass man auf dem US-Markt zwar eine Menge Geld verdient, sich dies aber nicht in Arbeitsplätzen für US-Bürger niederschlage. Denn, so zeigte man nun auf, der Zusammenbau der zahlreichen Komponenten ist letztlich nur eines von vielen Kettengliedern, die beispielsweise zu einem iPhone führen.
Schätzungen zufolge sollen in den USA immerhin rund 450.000 Jobs mehr oder weniger direkt an Apple-Produkten hängen, hieß es. Auch wenn die fraglichen Leute zum überwiegenden Teil nicht bei dem Konzern direkt arbeiten, sondern eben bei zahlreichen Zulieferern. Allein im letzten Jahr habe man für etwa 60 Milliarden Dollar Bauteile bei rund 9000 Komponenten-Herstellern und bei anderen Firmen Produkte und Dienstleistungen eingekauft - und das seien 10 Prozent mehr als im vorhergehenden Jahr.
Aber auch zahlreiche andere US-Firmen liefern viele Bauteile an Apple, wodurch letztlich tausende Arbeitslätze entstanden oder gesichert worden seien. Zu den bekanntesten Partnern gehören hier der Spezialglas-Hersteller Corning oder auch der Halbleiter-Produzent Broadcom, bei dem Chips für die drahtlose Kommunikation eingekauft werden. Daher sind die ständigen Forderungen aus dem populistischen Lager, dass Apple endlich wieder in den USA produzieren sollte, schlicht nicht deckungsgleich mit der Realität, so die Botschaft.
Siehe auch: Apples Spezial-Schrauben-Wahn bremste 2012 den Mac Pro
Schätzungen zufolge sollen in den USA immerhin rund 450.000 Jobs mehr oder weniger direkt an Apple-Produkten hängen, hieß es. Auch wenn die fraglichen Leute zum überwiegenden Teil nicht bei dem Konzern direkt arbeiten, sondern eben bei zahlreichen Zulieferern. Allein im letzten Jahr habe man für etwa 60 Milliarden Dollar Bauteile bei rund 9000 Komponenten-Herstellern und bei anderen Firmen Produkte und Dienstleistungen eingekauft - und das seien 10 Prozent mehr als im vorhergehenden Jahr.
Die wiedererweckte Fabrik
Als eines der Beispiele für die jüngsten Entwicklungen benennt Apple die Firma Finisar. Diese hat vor einiger Zeit einen eigentlich schon stillgelegten Standort wieder zum Leben erweckt und stellt dort nun Oberflächenemitter oder VCSELs her - dies sind Laser-Dioden, bei denen das Licht senkrecht zur Chip-Ebene abgestrahlt wird. Diese sind ein entscheidender Bestandteil des Gesichtserkennungs-Sensors in den neuen iPhones, weshalb Apple das Projekt mit 390 Millionen Dollar aus seinem Advanced Manufacturing Fund unterstützt hat. 500 neue Arbeitsplätze sind so bei dem Zulieferer entstanden.Aber auch zahlreiche andere US-Firmen liefern viele Bauteile an Apple, wodurch letztlich tausende Arbeitslätze entstanden oder gesichert worden seien. Zu den bekanntesten Partnern gehören hier der Spezialglas-Hersteller Corning oder auch der Halbleiter-Produzent Broadcom, bei dem Chips für die drahtlose Kommunikation eingekauft werden. Daher sind die ständigen Forderungen aus dem populistischen Lager, dass Apple endlich wieder in den USA produzieren sollte, schlicht nicht deckungsgleich mit der Realität, so die Botschaft.
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