Politiker-Leak: BKA durchsucht auf Suche nach "0rbit" Zeugen-Wohnung
Das Bundeskriminalamt ist am Wochenende im Fall der in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Veröffentlichung privater Daten von Promis und Politikern einer ersten Spur nachgegangen. In Heilbronn durchsuchte das BKA die Wohnung eines 19-Jährigen, der laut eigenen Angaben mit dem Hacker in Verbindung stand.
Der 19 Jahre alte Mann wird laut dem Bericht von Tagesschau.de derzeit als Zeuge in dem Fall der Veröffentlichung von privaten Daten geführt. In der Nacht bestätigten die ermittelnden Behörden gegenüber dem ARD-Politikmagazin Kontraste und dem rbb Inforadio die Durchsuchung. Der 19-Jährige hatte sich dabei öffentlich selbst damit gebrüstet, dass er schon länger im Kontakt mit dem Hacker der sich selbst "0rbit" nennt stünde und entsprechende Details, wie einen Chatverlauf, öffentlich gemacht.
Laut ARD versucht das BKA über den 19-Jährigen auf die Spur des Hackers 0rbit zu kommen und zu überprüfen, was an der Geschichte des jungen Mannes dran ist. Man wollte auch ausschließen, dass der Mann selbst 0rbit sei. Daher wurden vom BKA bereits am Sonntagmorgen die Wohnung und der Hausmüll durchsucht. Die Behörde beschlagnahmte laut der Nachrichtenagentur dpa auch technische Geräte aus der Wohnung.
Wie nach und nach bekannt wird, sollen 994 Personen aus Politik, TV und Wirtschaft von dem Leak über das Netzwerk Twitter betroffen sein.
In gut 50 Fällen habe es sich bei dem veröffentlichten Material um sensible Daten gehandelt. Darunter waren Fotos und Email-Korrespondenz.
Siehe auch:
Durchsuchung bestätigt
Im Magazin Kontraste hatte der 19-Jährige sich zu der Thematik geäußert. Er sagte: "Ich kann bestätigen, dass es bei mir eine Durchsuchung gegeben hat und ich über mehrere Stunden befragt worden bin. Momentan möchte ich mich aufgrund einer entsprechenden Bitte des BKA nicht weiter öffentlich dazu äußern."Laut ARD versucht das BKA über den 19-Jährigen auf die Spur des Hackers 0rbit zu kommen und zu überprüfen, was an der Geschichte des jungen Mannes dran ist. Man wollte auch ausschließen, dass der Mann selbst 0rbit sei. Daher wurden vom BKA bereits am Sonntagmorgen die Wohnung und der Hausmüll durchsucht. Die Behörde beschlagnahmte laut der Nachrichtenagentur dpa auch technische Geräte aus der Wohnung.
Wie nach und nach bekannt wird, sollen 994 Personen aus Politik, TV und Wirtschaft von dem Leak über das Netzwerk Twitter betroffen sein.
In gut 50 Fällen habe es sich bei dem veröffentlichten Material um sensible Daten gehandelt. Darunter waren Fotos und Email-Korrespondenz.
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