HTC will sein Smartphone-Geschäft 2019 grundlegend neu aufbauen
Der taiwanische Hersteller HTC will 2019 erneut einen Versuch starten, sein Smartphone-Geschäft neu aufzuziehen. Der Schwerpunkt soll dabei vor allem auf Modellen der Mittelklasse und auch auf High-End-Geräten liegen, ließ das Unternehmen verlauten.
Wie der für HTCs Geschäft im Heimatmarkt Taiwan zuständige Manager Darren Chen laut der DigiTimes im Zuge der Präsentation des neuen Einsteiger-Smartphones HTC Desire 12s erklärte, will man mit der neuen Strategie vor allem wieder Marktanteile zurückerobern und die Profitabilität des Smartphone-Vertriebs steigern.
Chen zufolge ist unter anderem eine Neuauflage des HTC U12+ geplant, mit der die Serie erweitert und deren Produktzyklus noch einmal verlängert werden soll. Aus Drittquellen ist zu hören, dass es sich um eine Art "Sequel" des HTC U12+ handeln soll, das Ende Mai bzw. Anfang Juni 2019 präsentiert werden soll.
Das vor fast sechs Monaten eingeführte HTC U12+ wird von unabhängigen Testern laut Chen noch immer für eines der besten Geräte mit Dual-Kamera gehalten, muss sich also vor der Konkurrenz wirklich nicht verstecken. HTC hält die Preise allerdings auch noch vergleichsweise hoch, während andere Hersteller ihre Flaggschiff-Modelle aus der ersten Jahreshälfte bereits deutlich günstiger abgeben.
HTC hatte 2018 die Zahl der neu eingeführten Smartphones erheblich reduziert. Mit dem U12+ brachte man nur ein einziges Topmodell auf den Markt, während zusammen mit dem gestern gestarteten Desire 12s insgesamt nur vier Mittelklasse und Low-End-Modelle erschienen. Zusätzlich experimentierte HTC mit einigen neuen Strategien und vertreibt seit Anfang Dezember zum Beispiel das sogenannte HTC Exodus 1, das erste nur per Krypto-Währung zu erwerbende Smartphone mit Blockchain-Anbindung.
Zwar ist die erste Charge des nah an das U12+ angelehnten HTC Exodus 1 Smartphones verkauft, doch mehr Geld könnte das Unternehmen vermutlich mit dem Ökosystem rund um das VR-Headset Vive verdienen. Dementsprechend will HTC verstärkt mit PC-Herstellern, Systemintegratoren und dem Handel zusammenarbeiten, um die Verkäufe der Vive-Headsets zu steigern. Zusätzlich soll der Viveport VR-App-Store praktisch zum Standard für den Bezug von Virtual-Reality-Software werden.
Chen zufolge ist unter anderem eine Neuauflage des HTC U12+ geplant, mit der die Serie erweitert und deren Produktzyklus noch einmal verlängert werden soll. Aus Drittquellen ist zu hören, dass es sich um eine Art "Sequel" des HTC U12+ handeln soll, das Ende Mai bzw. Anfang Juni 2019 präsentiert werden soll.
Das vor fast sechs Monaten eingeführte HTC U12+ wird von unabhängigen Testern laut Chen noch immer für eines der besten Geräte mit Dual-Kamera gehalten, muss sich also vor der Konkurrenz wirklich nicht verstecken. HTC hält die Preise allerdings auch noch vergleichsweise hoch, während andere Hersteller ihre Flaggschiff-Modelle aus der ersten Jahreshälfte bereits deutlich günstiger abgeben.
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Zwar ist die erste Charge des nah an das U12+ angelehnten HTC Exodus 1 Smartphones verkauft, doch mehr Geld könnte das Unternehmen vermutlich mit dem Ökosystem rund um das VR-Headset Vive verdienen. Dementsprechend will HTC verstärkt mit PC-Herstellern, Systemintegratoren und dem Handel zusammenarbeiten, um die Verkäufe der Vive-Headsets zu steigern. Zusätzlich soll der Viveport VR-App-Store praktisch zum Standard für den Bezug von Virtual-Reality-Software werden.
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