HTC, Sony, LG... jetzt zieht auch Asus bei Smartphones die Notbremse
Nach einigen anderen Herstellern muss nun auch Asus beim Thema Smartphones der Realität ins Auge sehen und Mitarbeiter entlassen. Im Zuge einer Umstrukturierung wird auch der bisherige Asus-Chef Jerry Shen abtreten und die Führung des Unternehmens abgeben.
Asus teilte nach Angaben des taiwanischen Branchendiensts DigiTimes mit, dass Jerry Shen den CEO-Posten Ende Dezember räumen und das Unternehmen verlassen wird. An seine Stelle treten mit SY Hsu und Samson Hu zwei erfahrene Asus-Manager, die bisher jeweils das PC-Geschäft und die Kundenbetreuung leiteten. Sie sollen als Co-CEOs eng zusammenarbeiten, um Asus wieder dauerhaft stabil arbeiten zu lassen.
Im Zuge des Abgangs des bisherigen CEOs Shen will Asus seine Smartphone-Strategie deutlich ändern und sich künftig auf Gaming-Fans und "Power-User" als anvisierte Kundschaft konzentrieren. Das Unternehmen muss außerdem gut 200 Millionen Dollar abschreiben, um Verluste durch überquellende Lager, Lizenzabgaben und die Kosten der internen Umstrukturierung zu decken.
Asus will die Smartphone-Abteilung deutlich schrumpfen, so dass man 600 bis 800 Mitarbeiter dieser Sparte entweder in andere Unternehmensteile verlegt oder entlässt. In Taiwan selbst sollen 300-400 Arbeitsplätze in der Smartphone-Sparte wegfallen, während an anderen Standorten in der Welt rund 400-500 Personen aus diesem Bereich betroffen sein werden, heißt es.
Der taiwanische Hersteller hatte im Frühjahr 2018 mit der Vorstellung der ZenFone 5-Serie für einiges Aufsehen gesorgt, war man doch einer der ersten Hersteller, der Qualcomms neueste Prozessoren und eine "Notch" in einer ganzen Reihe von Geräten einführte. Bis die Geräte jedoch in Europa im Handel verfügbar waren, dauerte es einmal mehr Monate, so dass die Verkaufszahlen sicherlich nicht die Erwartungen erfüllten. Zuletzt sorgte man im Sommer für Furore, als das Asus ROG Phone als erstes auch mit diversem Zubehör voll auf Gaming getrimmte Smartphone vorgestellt wurde.
Den Löwenanteil seiner Smartphone-Verkäufe erzielt Asus jedoch schon seit Jahren mit Mittelklasse-Modellen, die in Südostasien und Osteuropa sowie in Indien mit einigem Erfolg vertrieben werden. Nach LG, HTC und Sony ist Asus der nächste größere Hersteller, der sein Smartphone-Geschäft aufgrund sinkender Verkaufszahlen und übermächtigem Konkurrenzdruck durch chinesische Hersteller wie Huawei, Xiaomi und Oppo umbauen muss.
Im Zuge des Abgangs des bisherigen CEOs Shen will Asus seine Smartphone-Strategie deutlich ändern und sich künftig auf Gaming-Fans und "Power-User" als anvisierte Kundschaft konzentrieren. Das Unternehmen muss außerdem gut 200 Millionen Dollar abschreiben, um Verluste durch überquellende Lager, Lizenzabgaben und die Kosten der internen Umstrukturierung zu decken.
Asus will die Smartphone-Abteilung deutlich schrumpfen, so dass man 600 bis 800 Mitarbeiter dieser Sparte entweder in andere Unternehmensteile verlegt oder entlässt. In Taiwan selbst sollen 300-400 Arbeitsplätze in der Smartphone-Sparte wegfallen, während an anderen Standorten in der Welt rund 400-500 Personen aus diesem Bereich betroffen sein werden, heißt es.
Der taiwanische Hersteller hatte im Frühjahr 2018 mit der Vorstellung der ZenFone 5-Serie für einiges Aufsehen gesorgt, war man doch einer der ersten Hersteller, der Qualcomms neueste Prozessoren und eine "Notch" in einer ganzen Reihe von Geräten einführte. Bis die Geräte jedoch in Europa im Handel verfügbar waren, dauerte es einmal mehr Monate, so dass die Verkaufszahlen sicherlich nicht die Erwartungen erfüllten. Zuletzt sorgte man im Sommer für Furore, als das Asus ROG Phone als erstes auch mit diversem Zubehör voll auf Gaming getrimmte Smartphone vorgestellt wurde.
Den Löwenanteil seiner Smartphone-Verkäufe erzielt Asus jedoch schon seit Jahren mit Mittelklasse-Modellen, die in Südostasien und Osteuropa sowie in Indien mit einigem Erfolg vertrieben werden. Nach LG, HTC und Sony ist Asus der nächste größere Hersteller, der sein Smartphone-Geschäft aufgrund sinkender Verkaufszahlen und übermächtigem Konkurrenzdruck durch chinesische Hersteller wie Huawei, Xiaomi und Oppo umbauen muss.
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