Intel: Mehr Details zu eigener Zusatz-Grafikkarte im Dezember?
Der Halbleitergigant Intel will offenbar im Dezember weitere Details zu seinen Plänen für eigene Grafikprozessoren enthüllen. Das Unternehmen plant angeblich eine Konferenz, auf der man mehr Informationen zu dem unter dem Codenamen "Arctic Sound" entwickelten Grafikchip preisgeben will.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, soll im Dezember eine Veranstaltung stattfinden, auf der Chef-Architekt Raja Koduri und einige andere, ranghohe Mitarbeiters von Intel ausführlich über die hauseigene neue GPU sprechen sollen. Es wäre das erste Mal seit 20 Jahren, dass Intel selbst Grafikchips auf den Markt bringt.
Der eigenständige Grafikprozessor wird derzeit angeblich unter dem Codenamen "Arctic Sound" entwickelt und soll dem Vernehmen nach im Jahr 2020 auf den Markt kommen. Intel will damit nicht nur den Spielemarkt ansprechen, sondern auch bei Themen wie Künstlicher Intelligenz und Machine-Learning mitmischen.
Koduri war früher bei AMD an der Entwicklung von Grafikchips beteiligt und gilt als erfahrener Experte auf diesem Gebiet. Intel hat in Kanada extra ein entsprechendes Forschungszentrum für GPU-Technologien aufgebaut. In Indien soll bald eine weitere derartige Einrichtung eröffnet werden, um die Entwicklung zügig voranzutreiben.
Intel hatte bereits 1998 seine erste eigene Grafikeinheit auf den Markt gebracht, änderte seine Strategie aber wegen der nicht ausreichenden Konkurrenzfähigkeit. Statt die sogenannte i740-GPU als separate Grafikkarte anzubieten, nutzte man sie als Basis für neue Lösungen, die direkter Teil neuer Intel-SoCs wurden, als also integrierte Grafikeinheit, die mit in die CPU integriert wurde.
2009 hatte Intel dann mit "Larrabee" einen weiteren Versuch gestartet, eine eigene GPU anzubieten, gab das Vorhaben jedoch nur ein Jahr nach seiner offiziellen Präsentation wieder auf.
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Der eigenständige Grafikprozessor wird derzeit angeblich unter dem Codenamen "Arctic Sound" entwickelt und soll dem Vernehmen nach im Jahr 2020 auf den Markt kommen. Intel will damit nicht nur den Spielemarkt ansprechen, sondern auch bei Themen wie Künstlicher Intelligenz und Machine-Learning mitmischen.
Koduri war früher bei AMD an der Entwicklung von Grafikchips beteiligt und gilt als erfahrener Experte auf diesem Gebiet. Intel hat in Kanada extra ein entsprechendes Forschungszentrum für GPU-Technologien aufgebaut. In Indien soll bald eine weitere derartige Einrichtung eröffnet werden, um die Entwicklung zügig voranzutreiben.
Intel hatte bereits 1998 seine erste eigene Grafikeinheit auf den Markt gebracht, änderte seine Strategie aber wegen der nicht ausreichenden Konkurrenzfähigkeit. Statt die sogenannte i740-GPU als separate Grafikkarte anzubieten, nutzte man sie als Basis für neue Lösungen, die direkter Teil neuer Intel-SoCs wurden, als also integrierte Grafikeinheit, die mit in die CPU integriert wurde.
2009 hatte Intel dann mit "Larrabee" einen weiteren Versuch gestartet, eine eigene GPU anzubieten, gab das Vorhaben jedoch nur ein Jahr nach seiner offiziellen Präsentation wieder auf.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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