Darf ein bisschen mehr sein:
LG arbeitet an Smartphone mit 16 Kameras
Wie viele Kameras kann man in einem Smartphone integrieren? Unabhängig von der Frage der Sinnhaftigkeit scheinen aktuell wieder einmal viele Hersteller ein neues Rennen rund um Hardware bei Smartphones gefunden zu haben. LG prescht jetzt mit einem Patent ganz weit nach vorne: Das Unternehmen hat ein 16-Kamera-Modul für Smartphones angedacht.
Das US-Patent und Markenamt hat dem Unternehmen laut Golem (via LetsGoDigital) ein entsprechendes Patent erteilt, das ein Gerät mit 16 Kameras und Objektiven beschreibt, bei dem die einzelnen Module in einer 4x4-Konfiguration angeordnet sind. Wie der Beschreibung zu entnehmen ist, soll durch diesen Aufbau unter anderem ein 3D-Effekt bei Videos erreicht werden können, darüber hinaus denkt LG weitreichende Bildmanipulationseffekte an.
Wie ein Beispiel in der Patentschrift beschreibt, kann es dank der Kameratechnik möglich werden, den Kopf eines Porträtierten zu drehen, bis die Position eine perfekte Aufnahme ergibt. Darüber hinaus will LG die Megamulti-Cam mit künstlicher Intelligenz kombinieren, und so beispielsweise das Austauschen einzelner Gesichter in Fotoserien möglich machen - eine Technik, die heute schon mit Serienaufnahmen und der passenden Software möglich ist.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann sechzehn Kameras im Gehäuse
Aktuell sind Smartphones mit vier bis fünf Kamera-Modulen zwar schon auf dem Markt verfügbar, die meisten Hersteller begnügen sich aber damit, eine Dual-Cam auf der Rückseite ihrer Geräte zu platzieren. Ein Patent zeigt jetzt, dass man sich beim koreanischen Hersteller LG aber noch viel extremere Kamera-Module vorstellen kann. Der Konzern hat sich jetzt ein Design schützen lassen, bei dem 16 Kamerasensoren in einem Smartphone zusammenfinden sollen.Das US-Patent und Markenamt hat dem Unternehmen laut Golem (via LetsGoDigital) ein entsprechendes Patent erteilt, das ein Gerät mit 16 Kameras und Objektiven beschreibt, bei dem die einzelnen Module in einer 4x4-Konfiguration angeordnet sind. Wie der Beschreibung zu entnehmen ist, soll durch diesen Aufbau unter anderem ein 3D-Effekt bei Videos erreicht werden können, darüber hinaus denkt LG weitreichende Bildmanipulationseffekte an.
Wie ein Beispiel in der Patentschrift beschreibt, kann es dank der Kameratechnik möglich werden, den Kopf eines Porträtierten zu drehen, bis die Position eine perfekte Aufnahme ergibt. Darüber hinaus will LG die Megamulti-Cam mit künstlicher Intelligenz kombinieren, und so beispielsweise das Austauschen einzelner Gesichter in Fotoserien möglich machen - eine Technik, die heute schon mit Serienaufnahmen und der passenden Software möglich ist.
Kein Einsatz abzusehen
Mit dem Android-Gerät V40 ThinQ, das insgesamt fünf Kamera-Module mitbringt, kann LG schon aktuell mehr als die meisten Smartphone-Konkurrenten bieten. Allerdings bemühen sich die Hersteller noch darum, für die zusätzlichen Kamera-Module neben Bokeh-Effekten und der allgemeinen Verbesserung der Bildqualität sinnvolle Anwendung zu finden. Das Patent von LG zeigt auf jeden Fall, dass man im nächsten Jahr wilde Auswüchse dieses Trends erwarten kann.
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