Besser billig kaufen? Stiftung Warentest bemängelt viel beim iPhone XS
Die Stiftung Warentest hat ihren Smartphone-Vergleich um die neuen Apple iPhone-Modelle erweitert. Besonders gut schneiden iPhone XS, XS Max und XR dabei nicht ab. Bemängelt werden neben dem teils schlechten Empfang vor allem die empfindlichen Gehäuse beim XS und XS Max und Apples Entscheidung, auf einen herkömmlichen Kopfhörer-Anschluss zu verzichten.
In der neuen Printausgabe der Stiftung Warentest 12/2018 haben die Warentester insgesamt 19 neue Smartphones auf Herz und Nieren getestet und ihre Features verglichen. Dabei sind nun auch alle drei neuen iPhone Modelle. Zur Bewertung gehören unter anderem der klassische Falltest, eine Prüfung des Empfangs und der Sprachqualität beim Telefonieren, und nicht zuletzt auch die Qualität von mitgelieferten Zubehörteilen. Die Stiftung Warentest gibt Abzüge beim Fehlen von "marktüblichen Features" wie zum Beispiel der bei Android-Smartphones häufig verfügbaren Speicherplatzerweiterungen durch SD-Karten.
Der iPhone-Hersteller handelt sich allerdings bei allen Modellen durch den Verzicht auf SD-Karten-Unterstützung und dem Einsatz des proprietären Lightning-Kopfhöreranschlusses noch weitere Abzüge ein.
Die Warentester fanden aber auch richtig positives. Die neuen iPhone-Modelle glänzen demnach mit schnellen Prozessoren, starken Kameras, sehr hochauflösenden Displays und hervorragender Handhabung. "Es gibt aber deutlich günstigere Handys, die genauso gut oder sogar besser abschneiden. Das günstigste von ihnen kostet nur 211 Euro und ist damit 889 Euro preiswerter als das iPhone XS", so heißt es im Fazit der Stiftung Warentest.
Den ausführlichen Test und die aktualisierte Liste aller getesteten Smartphones kann man auf test.de finden.
Da ging viel zu Bruch beim Test
Apple schneidet daher beim aktuellen Smartphone-Test wirklich schlecht ab. Denn das iPhone XS und das XS Max haben nicht nur zerbrechliche Glas-Rückseiten, die im Test schnell zersplitterten, sowie empfindliche Displays - im Test ging auch eine Kameralinse zu Bruch. Beim iPhone XR macht es Apple viel besser. Laut den Warentestern ist das Gehäuse nicht allzu empfindlich und verzeiht so einiges. Das XR hatten die Warentester schon in einem Einzeltest für sehr gut befunden und nannten es bereits "eines der besten Geräte des Jahres".Der iPhone-Hersteller handelt sich allerdings bei allen Modellen durch den Verzicht auf SD-Karten-Unterstützung und dem Einsatz des proprietären Lightning-Kopfhöreranschlusses noch weitere Abzüge ein.
Die Warentester fanden aber auch richtig positives. Die neuen iPhone-Modelle glänzen demnach mit schnellen Prozessoren, starken Kameras, sehr hochauflösenden Displays und hervorragender Handhabung. "Es gibt aber deutlich günstigere Handys, die genauso gut oder sogar besser abschneiden. Das günstigste von ihnen kostet nur 211 Euro und ist damit 889 Euro preiswerter als das iPhone XS", so heißt es im Fazit der Stiftung Warentest.
Den ausführlichen Test und die aktualisierte Liste aller getesteten Smartphones kann man auf test.de finden.
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