Datenschutz statt Cloud:
Apple arbeitet an lokalem Siri-System
Beim Computerkonzern Apple arbeiten Entwickler daran, den hauseigenen Sprachassistenten Siri so weit es geht auch auf lokalen Geräten betreiben zu können. Damit will das Unternehmen wohl vor allem jene Kunden abholen, denen nicht ganz wohl bei dem Gedanken ist, dass ihre sensiblen Eingaben an Datenzentren eines großen Konzerns übermittelt werden.
Wie auch bei anderen Systemen dieser Art funktioniert Siri aktuell hauptsächlich als Cloud-Dienst. Wenn der Nutzer hier also eine Anfrage oder eine Anweisung ins Mikrofon spricht, wird die Audio-Aufzeichnung an ein Apple-Datenzentrum geschickt. Dort erfolgt dann die Umwandlung in einen maschinenverständlichen Text, der dann weiterverarbeitet wird. Das Ergebnis landet anschließend wieder auf dem Gerät des Anwenders.
Die Anbindung an die Cloud hat verschiedene Gründe. Zum einen bedarf die Analyse der Sprache einiger Rechenleistung. Und die Aufgaben, die von dem Sprachassistenten zu erledigen sind, stehen ohnehin oft in enger Verbindung zu anderen Online-Services. Allerdings ist die Rechenleistung von Apples Smartphones inzwischen so hoch, dass eine lokale Sprach-KI kaum noch signifikante Effekte hätte. Und zumindest bei lokalen Aufgaben wie dem Diktat von Texten wäre eine lokale Verarbeitung günstiger für den Datenschutz.
Dass ausgerechnet Apple die Entwicklung in dem Bereich vorantreiben will, hat seine Gründe. Der Computerkonzern sieht in der Integration eines starken Datenschutzes in seine Produkte immerhin ein immer wichtiger werdendes Marketing-Instrument. Im Mobile-Bereich ist der große Konkurrent immerhin Googles Android, das sich fast ausschließlich über die Auswertung von Nutzerdaten finanziert.
Siehe auch: Zuckerberg ist wütend auf Apple - Manager sollen Android verwenden
Die Anbindung an die Cloud hat verschiedene Gründe. Zum einen bedarf die Analyse der Sprache einiger Rechenleistung. Und die Aufgaben, die von dem Sprachassistenten zu erledigen sind, stehen ohnehin oft in enger Verbindung zu anderen Online-Services. Allerdings ist die Rechenleistung von Apples Smartphones inzwischen so hoch, dass eine lokale Sprach-KI kaum noch signifikante Effekte hätte. Und zumindest bei lokalen Aufgaben wie dem Diktat von Texten wäre eine lokale Verarbeitung günstiger für den Datenschutz.
Datenschutz als Verkaufsargument
Das in einer aktuellen Patentschrift Apples ausgearbeitete System würde dann im Grunde erst auf einen externen Dienst zugreifen, wenn dies unumgänglich wäre - etwa, wenn der Nutzer nach dem Wetter oder einer aktuellen Verkehrsinformation fragt. Hingegen könnten private Nachrichten problemlos diktiert und anschließend über eine verschlüsselte Verbindung verschickt werden, ohne dass Apple als Dritter in Kontakt mit dem Inhalt käme.Dass ausgerechnet Apple die Entwicklung in dem Bereich vorantreiben will, hat seine Gründe. Der Computerkonzern sieht in der Integration eines starken Datenschutzes in seine Produkte immerhin ein immer wichtiger werdendes Marketing-Instrument. Im Mobile-Bereich ist der große Konkurrent immerhin Googles Android, das sich fast ausschließlich über die Auswertung von Nutzerdaten finanziert.
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