Weltweit fehlen fast drei Millionen Experten für Cyber-Sicherheit
Unser Leben spielt sich immer mehr im Internet ab, nahezu alle Lebensbereiche - private und berufliche - haben inzwischen in der einen oder anderen Form mit Digitalem zu tun. Da ist es einigermaßen beunruhigend, dass in der Sicherheitsbranche immer mehr Fachpersonal fehlt.
Die (ISC)² ist die weltweit größte Vereinigung von Cybersicherheit-Fachkräften und diese hat eine Studie veröffentlicht, die durchaus Anlass zur Beunruhigung gibt. Die (ISC)² Cybersecurity Workforce Study 2018 kommt nämlich zum Schluss, dass aktuell weltweit 2,9 Millionen Sicherheitsexperten fehlen.
Zwar könnte man die Zahl von 2,14 Millionen aus europäischer Sicht ein Stück weit beruhigend finden, denn das ist die Knappheit, die der Raum Asien und Pazifik zu vermelden hat. Doch ob das tatsächlich so ist, kann man in einer zunehmend globalisierten Welt durchaus hinterfragen. In Asien fehlen jedenfalls die meisten Security-Fachkräfte, vor allem deshalb, weil dort die Wirtschaften boomen, aber auch aufgrund zuletzt verschärfter Gesetze.
59 Prozent sorgen sich deswegen und meinten, dass ihre Firmen wegen der fehlenden Mitarbeiter ein moderates bis hohes Risiko von Angriffen in Kauf nehmen müssen. Laut (ISC)² arbeitet man mit der Wirtschaft und auch Regierungseinrichtungen zusammen, um über Aus- und Weiterbildungsprogramme diese Knappheit zu reduzieren.
Stellen in dieser Branche sind auch ein begehrter Karriereweg, denn 68 Prozent der Fachkräfte selbst meinten, dass das ein Erfüllung bietender Beruf sei. Allerdings ist auch dieses Feld nicht ohne Probleme. So nannten 34 Prozent, dass die Karrierewege in der Cybersicherheit nicht eindeutig genug definiert seien.
Zwar könnte man die Zahl von 2,14 Millionen aus europäischer Sicht ein Stück weit beruhigend finden, denn das ist die Knappheit, die der Raum Asien und Pazifik zu vermelden hat. Doch ob das tatsächlich so ist, kann man in einer zunehmend globalisierten Welt durchaus hinterfragen. In Asien fehlen jedenfalls die meisten Security-Fachkräfte, vor allem deshalb, weil dort die Wirtschaften boomen, aber auch aufgrund zuletzt verschärfter Gesetze.
Unterbesetzt
In Nordamerika fehlen 498.000 Sicherheitsexperten, der Wirtschaftsraum EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) kommt auf 142.000. Die Zahlen sind durchaus besorgniserregend bzw. werden anschaulicher, wenn man sich die befragten Organisationen und Unternehmen ansieht: Etwa zwei Drittel (63 Prozent) gaben an, dass sie in Bezug auf Cyber-Sicherheit unterbesetzt sind.59 Prozent sorgen sich deswegen und meinten, dass ihre Firmen wegen der fehlenden Mitarbeiter ein moderates bis hohes Risiko von Angriffen in Kauf nehmen müssen. Laut (ISC)² arbeitet man mit der Wirtschaft und auch Regierungseinrichtungen zusammen, um über Aus- und Weiterbildungsprogramme diese Knappheit zu reduzieren.
Stellen in dieser Branche sind auch ein begehrter Karriereweg, denn 68 Prozent der Fachkräfte selbst meinten, dass das ein Erfüllung bietender Beruf sei. Allerdings ist auch dieses Feld nicht ohne Probleme. So nannten 34 Prozent, dass die Karrierewege in der Cybersicherheit nicht eindeutig genug definiert seien.
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