OneNote: Store-App soll noch besser als Desktop-Ausgabe werden
Im April dieses Jahres hat sich der Redmonder Konzern zu einem Schritt entschieden, der den zahlreichen Nutzern und Fans sauer aufgestoßen ist: Denn die bisherige Anwendung von OneNote flog aus dem Office-Hauptpaket. In Office 2019 sollte sie nicht mehr enthalten sein, die Version aus der 2016er-Suite sollte auch nicht mehr weiterentwickelt werden.
Bisher hat das Unternehmen zwar auf OneNote 2016 verwiesen, doch diese Version hat ein Ablaufdatum, weil sie nicht mehr wirklich gepflegt wird. Gleichzeitig fehlten aber in der UWP-Fassung essentielle Funktionalitäten wie beispielsweise die Möglichkeit, eine Notiz von Outlook an OneNote zu senden.
Doch genau das und wohl auch noch einiges mehr soll sich ändern: Die britische Tech-Journalistin Mary Branscombe hat in der Insider-Version der OneNote-UWP-App genau diese "An OneNote senden"-Funktionalität entdeckt.
Konkrete Beispiele für geplante Funktionalitäten nannte Butler zwar nicht, meinte aber, dass die Nutzer das schon noch sehen werden. Sie selbst verwendet den täglichen (Microsoft-internen) Build und sie kann es kaum erwarten, dass alle das zu sehen bekommen, was man derzeit vorbereitet: "Die nächsten sechs Monate werden für unsere Anwender ein großer Spaß sein."
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UWP-App statt Desktop-Anwendung
Der Grund hierfür war einfach oder eindeutig: Microsoft wollte sich auf die Universal Windows Platform (UWP)-App konzentrieren, die "moderne" Ausgabe der Notiz-Anwendung sollte und soll zum Standard werden. Das Problem: Viele wollen die UWP-Ausgabe nicht nutzen, vor allem deshalb, weil diese funktionell doch signifikant eingeschränkt ist.Bisher hat das Unternehmen zwar auf OneNote 2016 verwiesen, doch diese Version hat ein Ablaufdatum, weil sie nicht mehr wirklich gepflegt wird. Gleichzeitig fehlten aber in der UWP-Fassung essentielle Funktionalitäten wie beispielsweise die Möglichkeit, eine Notiz von Outlook an OneNote zu senden.
Doch genau das und wohl auch noch einiges mehr soll sich ändern: Die britische Tech-Journalistin Mary Branscombe hat in der Insider-Version der OneNote-UWP-App genau diese "An OneNote senden"-Funktionalität entdeckt.
"Wird sogar besser"
Den Tweet hat Microsoft-Managerin und -Entwicklerin Laura Butler aufgegriffen und bestätigt. Butler schreibt, dass UWP-OneNote nicht nur mit der Win32-Anwendung gleichziehen wird, sondern sogar besser sein wird als die bisherige Desktop-Anwendung (via MSPowerUser).Konkrete Beispiele für geplante Funktionalitäten nannte Butler zwar nicht, meinte aber, dass die Nutzer das schon noch sehen werden. Sie selbst verwendet den täglichen (Microsoft-internen) Build und sie kann es kaum erwarten, dass alle das zu sehen bekommen, was man derzeit vorbereitet: "Die nächsten sechs Monate werden für unsere Anwender ein großer Spaß sein."
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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