Intel zeigt erstmals seine eigenständige Grafikkarte (ein bisschen)
Beim Chiphersteller Intel könnte es derzeit besser laufen: Man hat nicht nur mit internen Turbulenzen zu kämpfen, sondern hat auch anhaltende Probleme bei der Entwicklung und Fertigung von 10-Nanometer-Chips. Doch es gibt auch (möglicherweise) gute Nachrichten: Intels erste eigenständige Grafikkarte seit rund 20 Jahren macht sich langsam für die Veröffentlichung bereit.
Ein echtes Geheimnis sind die Arbeiten an der ersten Grafikkarte seit zwei Jahrzehnten nicht, der mittlerweile zurückgetretene Intel-Chef Brian Krzanich sagte Mitte Juni, dass diese für 2020 geplant sei. Am Termin dürfte sich nichts geändert haben, allerdings war bisher nicht ganz klar, ob man diese Pläne auch tatsächlich durchziehen wird.
Doch mittlerweile sieht es ganz danach aus: Denn der Halbleiterhersteller hat nun ein Twitter-Konto für seine Abteilung Intel Graphics eingerichtet und dieses hat in der Nacht auf heute auch einen ersten Tweet veröffentlicht. Darin teilt man den Lesern mit, dass "wir unsere Grafik befreien werden", in einem Video kündigt man seine eigenständige GPU an und zeigt die dazugehörige Karte auch - letzteres allerdings nur als Umriss.
Für Intel ist das Thema Grafik natürlich nichts wirklich Neues, denn integrierte Grafiklösungen stecken in praktisch jedem Laptop. Auf dem Papier ist Intel deshalb auch der weltgrößte GPU-Hersteller. Mit der nun in Entwicklung befindlichen Grafikkarte stößt Intel aber in den Gaming-Bereich vor, diesen machten bisher Nvidia und AMD unter sich aus.
Dass es Intel mit der Entwicklung der Grafikkarte ernst meint, ist seit vergangenen Herbst klar. Denn Anfang November wurde bekannt, dass man mit Raja Koduri den früheren Chef von AMDs Radeon-Sparte engagiert hat, dieser soll für Intel High-End-Grafikeinheiten entwickeln.
Doch mittlerweile sieht es ganz danach aus: Denn der Halbleiterhersteller hat nun ein Twitter-Konto für seine Abteilung Intel Graphics eingerichtet und dieses hat in der Nacht auf heute auch einen ersten Tweet veröffentlicht. Darin teilt man den Lesern mit, dass "wir unsere Grafik befreien werden", in einem Video kündigt man seine eigenständige GPU an und zeigt die dazugehörige Karte auch - letzteres allerdings nur als Umriss.
Keine Details
Konkrete Spezifikationen oder das genaue Design der Grafikkarte verrät man nicht (man kann lediglich erkennen, dass es ein Single-Slot-Design ist), was aber kein Wunder ist, da es sich hier um ein frühes Marketing-Video handelt.Für Intel ist das Thema Grafik natürlich nichts wirklich Neues, denn integrierte Grafiklösungen stecken in praktisch jedem Laptop. Auf dem Papier ist Intel deshalb auch der weltgrößte GPU-Hersteller. Mit der nun in Entwicklung befindlichen Grafikkarte stößt Intel aber in den Gaming-Bereich vor, diesen machten bisher Nvidia und AMD unter sich aus.
Dass es Intel mit der Entwicklung der Grafikkarte ernst meint, ist seit vergangenen Herbst klar. Denn Anfang November wurde bekannt, dass man mit Raja Koduri den früheren Chef von AMDs Radeon-Sparte engagiert hat, dieser soll für Intel High-End-Grafikeinheiten entwickeln.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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