Toshiba-Ausverkauf geht munter weiter - Foxconn schlägt doch noch zu
Der Ausverkauf des japanischen Elektronikkonzerns Toshiba nimmt langsam etwas kuriose Formen an. Es deutet sich nun an, dass Sharp sich hier letztlich wieder zum Computer-Hersteller mausert und Foxconn doch noch irgendwie zum Zuge kommt. Die PC-Sparte der Japaner soll nun nämlich doch den Besitzer wechseln.
Schon vor einigen Monaten war der Unternehmensteil zum Thema geworden. Damals hieß es, Lenovo und Asus hätte Interesse angemeldet. Damals wies Toshiba entsprechende Berichte zurück und erklärte, dass es mit keinem der beiden Unternehmen Verhandlungen gebe - was sich nun als überspezifisches Dementi herauszustellen scheint. Denn laut einem aktuellen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters soll es wohl doch zum Verkauf kommen - wenn auch an einen anderen Vertragspartner.
Demnach soll Sharp die PC-Sparte Toshibas übernehmen wollen. Das Unternehmen war schon einmal in dem Bereich tätig, legte die Aktivitäten im Jahr 2010 aber bei. Damals war klar, dass man als vergleichsweise kleiner Anbieter kaum mehr eine Chance haben dürfte, in dem Segment ein wachsendes Geschäft aufzubauen.
Damit dürfte im Elektronik-Bereich zukünftig nahezu nirgends mehr der Name Toshiba auftauchen. Um die massiven Verluste im Kernkraft-Geschäft in den USA, die den Konzern fast ins Grab gebracht hätten, zu kompensieren, wurden diverse Konzernbereiche verkauft. Das lukrative Geschäft mit Speicherchips wurde kürzlich für immerhin über 18 Milliarden Dollar an eine Investmentgruppe verkauft, hinter der zahlreiche US-Konzerne stehen. Das Fernseh-Geschäft gehört hingegen inzwischen zur Hisense-Gruppe und die Weißen Waren zu Midea (beide China).
Demnach soll Sharp die PC-Sparte Toshibas übernehmen wollen. Das Unternehmen war schon einmal in dem Bereich tätig, legte die Aktivitäten im Jahr 2010 aber bei. Damals war klar, dass man als vergleichsweise kleiner Anbieter kaum mehr eine Chance haben dürfte, in dem Segment ein wachsendes Geschäft aufzubauen.
Toshiba löst sich auf
Nun aber hat sich die Ausgangslage geändert. Sharp gehört seit über zwei Jahren zu Foxconn und mit dem weltweit größten Auftragshersteller im Rücken könnte ja vielleicht doch noch etwas gehen. Zumal die PC-Sparte Toshibas, die auch schon seit Jahren vor allem von ihren Notebooks lebt, quasi zum Schnäppchenpreis von gerade einmal 45,7 Millionen Dollar erworben werden soll.Damit dürfte im Elektronik-Bereich zukünftig nahezu nirgends mehr der Name Toshiba auftauchen. Um die massiven Verluste im Kernkraft-Geschäft in den USA, die den Konzern fast ins Grab gebracht hätten, zu kompensieren, wurden diverse Konzernbereiche verkauft. Das lukrative Geschäft mit Speicherchips wurde kürzlich für immerhin über 18 Milliarden Dollar an eine Investmentgruppe verkauft, hinter der zahlreiche US-Konzerne stehen. Das Fernseh-Geschäft gehört hingegen inzwischen zur Hisense-Gruppe und die Weißen Waren zu Midea (beide China).
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Foxconns Aktienkurs in Euro
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