Nun doch: Foxconn krallt sich Sharp und kommt an teure Komponenten
Und dann klappte es doch noch: Die Aufsichtsräte von Foxconn und Sharp haben sich auf eine Übernahme des japanischen Elektronikunternehmens durch den taiwanischen Auftragshersteller geeinigt. Dem gingen monatelange Verhandlungen aufgrund der schwierigen Lage der Japaner voraus.
Sharp suchte dringend nach einem neuen Partner, der entweder Willens war, Geld in die Firma zu stecken, oder sie gleich zu übernehmen. Auf sich allein gestellt, hätte das Unternehmen wohl nicht mehr lange weiterarbeiten können. Zuletzt hatten aber unter anderem die hohen Altschulden Sharps einen Deal mit Foxconn hinausgezögert.
Nun aber kam man doch noch auf einen Nenner und Foxconn zahlt wesentlich weniger als ursprünglich angenommen wurde. Für rund 3,5 Milliarden Dollar kommt man in den Besitz des japanischen Unternehmens. Der Auftragshersteller kann damit einen Haken hinter eines seiner wichtigsten Entwicklungsziele setzen: Die Verfügbarkeit hochwertiger Displays aus eigener Produktion.
Sharp muss sich dabei nun auf der anderen Seite keine Sorgen mehr darüber machen, ob man sich zukünftig auch noch gegen verschiedene andere Display-Zulieferer behaupten kann, die ebenfalls ordentliche Arbeit abliefern und teils günstiger arbeiten. "Es gibt Vieles, was wir erreichen wollen und ich bin sicher, dass wir Sharps echtes Potenzial freischaufeln und gemeinsam die Spitze erreichen können", erklärte Terry Gou, der Aufsichtsratschef von Foxconn.
Nun aber kam man doch noch auf einen Nenner und Foxconn zahlt wesentlich weniger als ursprünglich angenommen wurde. Für rund 3,5 Milliarden Dollar kommt man in den Besitz des japanischen Unternehmens. Der Auftragshersteller kann damit einen Haken hinter eines seiner wichtigsten Entwicklungsziele setzen: Die Verfügbarkeit hochwertiger Displays aus eigener Produktion.
Teuerste Komponenten aus eigenen Werken
Die verschiedenen OEM-Fertiger sind ständig in einem Konkurrenzkampf um die günstigsten Konditionen, um einen der großen Aufträge zu bekommen. Insbesondere bei Smartphones sind die Displays dabei die teuersten Komponenten im Einkauf und mit eigenen Produktionsanlagen kann Foxconn hier zukünftig wohl ziemlich attraktive Preise bieten. Zumal die Sharp-Fabriken recht hochwertige Panels liefern, die für die lukrativen High End-Geräte einsetzbar sind.Sharp muss sich dabei nun auf der anderen Seite keine Sorgen mehr darüber machen, ob man sich zukünftig auch noch gegen verschiedene andere Display-Zulieferer behaupten kann, die ebenfalls ordentliche Arbeit abliefern und teils günstiger arbeiten. "Es gibt Vieles, was wir erreichen wollen und ich bin sicher, dass wir Sharps echtes Potenzial freischaufeln und gemeinsam die Spitze erreichen können", erklärte Terry Gou, der Aufsichtsratschef von Foxconn.
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