Amazon startet Paketlieferung in den Auto-Kofferraum auf breiter Basis
Der US-Versandhändler Amazon hat bereits vor einigen Jahren im Raum München mit der Zustellung von Paketen in den Kofferraum von Kundenautos experimentiert. Das Pilotprojekt hat sich offenbar bewährt, denn in den USA startet diese Art der Zustellung nun auf breiterer Basis, "Amazon Key In-Car" ist ab sofort in 39 Städten verfügbar.
Amazon betreibt mittlerweile auch bei uns seinen eigenen Paketzustelldienst. Dieser hat allerdings das Problem, dass er im Gegensatz zu DHL und Co. Pakete nicht in einer Postfiliale hinterlegen kann. Boten legen gerne einmal eine Sendung vor die Tür, diese werden aber auch immer wieder gestohlen.
Deshalb experimentiert Amazon seit Jahren mit neuen Möglichkeiten zur Ablage von Paketen. Manche sind gewagt und werden besonders kritisch beäugt. Allen voran die Idee, einem Zusteller den Zugang zur eigenen Wohnung zu gewähren, ging vielen zu weit.
Einen Autoschlüssel bekommt der Zusteller natürlich nicht
Der Kunde steuert den Vorgang über die Amazon Key App, diese Anwendung ist mit einem mit dem Internet verbundenen Auto synchronisiert. Über die Standortbestimmung erfährt der Paketbote auch, wo er das abgestellte Fahrzeug findet. Dabei muss der Kunde beachten, dass das Auto an einem frei zugänglichen öffentlichen Platz geparkt sein muss, Parkgaragen sind davon ausgeschlossen.
Einen Autoschlüssel bekommt der Zusteller nicht, er entsperrt per App lediglich den Kofferraum. Das Paket, das nicht schwerer sein darf als 50 Pfund (knapp 23 Kilogramm) wird hineingelegt und der Kofferraum wieder verschlossen. Danach bekommt der Kunde eine Benachrichtigung über die erfolgreiche Zustellung.
Siehe auch: Pilotprojekt - Amazon liefert in München Pakete in den Kofferraum
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Deshalb experimentiert Amazon seit Jahren mit neuen Möglichkeiten zur Ablage von Paketen. Manche sind gewagt und werden besonders kritisch beäugt. Allen voran die Idee, einem Zusteller den Zugang zur eigenen Wohnung zu gewähren, ging vielen zu weit.
Einen Autoschlüssel bekommt der Zusteller natürlich nicht
Für Connected Cars
Der Kofferraum eines Autos ist hingegen ein etwas weniger sensibler Bereich und das ist auch die Idee hinter Amazon Key In-Car (via GeekWire). Dieses System funktioniert in einigen Modellen der Hersteller Chevrolet, Buick, GMC, Cadillac und Volvo. Die Fahrzeuge müssen ein aktives Konto beim Dienst OnStar oder Volvo On Call haben.Der Kunde steuert den Vorgang über die Amazon Key App, diese Anwendung ist mit einem mit dem Internet verbundenen Auto synchronisiert. Über die Standortbestimmung erfährt der Paketbote auch, wo er das abgestellte Fahrzeug findet. Dabei muss der Kunde beachten, dass das Auto an einem frei zugänglichen öffentlichen Platz geparkt sein muss, Parkgaragen sind davon ausgeschlossen.
Einen Autoschlüssel bekommt der Zusteller nicht, er entsperrt per App lediglich den Kofferraum. Das Paket, das nicht schwerer sein darf als 50 Pfund (knapp 23 Kilogramm) wird hineingelegt und der Kofferraum wieder verschlossen. Danach bekommt der Kunde eine Benachrichtigung über die erfolgreiche Zustellung.
Siehe auch: Pilotprojekt - Amazon liefert in München Pakete in den Kofferraum
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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