Projekt "Vesta": Amazon soll Roboter für den Einsatz im Haushalt planen
Amazon ist seit Jahren nicht mehr nur der weltgrößte Online-Händler, sondern auch Hardware-Hersteller. Nach dem Kindle, dem Echo und den hauseigenen Tablets sollen nun offenbar Roboter für den Einsatz in den heimischen vier Wänden der Kunden auf den Markt kommen.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf mit Amazons Plänen vertrauten Quellen berichtet, arbeitet der Konzern an Robotern für den Heimeinsatz. Der Haus-Roboter soll derzeit unter dem Codenamen "Vesta" in Arbeit sein, wobei der Name anscheinend auf die römische Göttin gleichen Namens zurückgeht, die als "Hüterin des heiligen Feuers, als Göttin von Heim und Herd" galt.
Das Projekt ist dem Vernehmen nach Gregg Zehr unterstellt, der für Amazons Hardware- und Forschungssparte Lab126 vorsteht. Aus dieser Abteilung stammen auch die Echo-Lautsprecher, Fire-Tablets, die Fire TV-Geräte und das grandios gescheiterte Fire Phone. Amazon spricht zwar nicht öffentlich über das Vorhaben, auf der Website von Lab126 finden sich jedoch diverse Stellenanzeigen für neue Mitarbeiter, die Soft- und Hardware für Roboter entwickeln sollen.
Amazons Roboter-Pläne sind offenbar schon so weit vorangeschritten, dass noch in diesem Jahr die ersten Prototypen in den Privatwohnungen von Mitarbeitern getestet werden sollen. Ab dem kommenden Jahr sei dann eine mögliche Einführung für normale Kunden zu erwarten, meinen zumindest die Quellen von Bloomberg. Natürlich kann sich dieser Zeitplan jederzeit ändern und auch eine Einstellung des Projekts ist noch möglich.
Angeblich verfügen die Prototypen über leistungsfähige Kameras und entsprechende Software, so dass sie "wie ein Elektro-Fahrzeug durch die Wohnung navigieren können". Hinter dem von Amazon verwendeten System zur Verarbeitung von Bilddaten durch die Onboard-Hardware steht dem Bericht zufolge der frühere Apple-Mitarbeiter Max Paley, wobei Amazon auch spezialisierte Ingenieure aus der Robotik-Industrie angeworben hat.
Die Ausrichtung von Amazon "Vesta" auf den Haushalt wird auch dadurch deutlich, dass das Vorhaben vollkommen unabhängig von Amazon Robotics läuft. Der auf Arbeitsroboter für die Warenlager des Unternehmens spezialisierte Bereich war im Zuge der Übernahme der Kiva Systems entstanden, die Amazon bereits 2012 für rund 700 Millionen Euro übernahm.
Das Projekt ist dem Vernehmen nach Gregg Zehr unterstellt, der für Amazons Hardware- und Forschungssparte Lab126 vorsteht. Aus dieser Abteilung stammen auch die Echo-Lautsprecher, Fire-Tablets, die Fire TV-Geräte und das grandios gescheiterte Fire Phone. Amazon spricht zwar nicht öffentlich über das Vorhaben, auf der Website von Lab126 finden sich jedoch diverse Stellenanzeigen für neue Mitarbeiter, die Soft- und Hardware für Roboter entwickeln sollen.
Amazons Roboter-Pläne sind offenbar schon so weit vorangeschritten, dass noch in diesem Jahr die ersten Prototypen in den Privatwohnungen von Mitarbeitern getestet werden sollen. Ab dem kommenden Jahr sei dann eine mögliche Einführung für normale Kunden zu erwarten, meinen zumindest die Quellen von Bloomberg. Natürlich kann sich dieser Zeitplan jederzeit ändern und auch eine Einstellung des Projekts ist noch möglich.
Angeblich verfügen die Prototypen über leistungsfähige Kameras und entsprechende Software, so dass sie "wie ein Elektro-Fahrzeug durch die Wohnung navigieren können". Hinter dem von Amazon verwendeten System zur Verarbeitung von Bilddaten durch die Onboard-Hardware steht dem Bericht zufolge der frühere Apple-Mitarbeiter Max Paley, wobei Amazon auch spezialisierte Ingenieure aus der Robotik-Industrie angeworben hat.
Die Ausrichtung von Amazon "Vesta" auf den Haushalt wird auch dadurch deutlich, dass das Vorhaben vollkommen unabhängig von Amazon Robotics läuft. Der auf Arbeitsroboter für die Warenlager des Unternehmens spezialisierte Bereich war im Zuge der Übernahme der Kiva Systems entstanden, die Amazon bereits 2012 für rund 700 Millionen Euro übernahm.
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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