Intel bekommt großzügige Geschenke für neue 7-nm-Fabrik in Israel
Ein zügiger Start in das 7-Nanometer-Zeitalter ist Intel noch einmal mehrere Milliarden Dollar wert. Das Unternehmen hat jetzt beschlossen, kräftig in den Aufbau neuer Fertigungsanlagen zu investieren. Bauen will man diese in Israel, wo die Arbeiten an der Fabrik noch im Laufe dieses Jahres aufgenommen werden sollen.
"In der vergangenen Woche habe ich die Bestätigung von Intel bekommen. Ohne die Genehmigung Intels hätte ich darüber nicht gesprochen", erklärte der israelische Finanzminister Moshe Kahlon laut einem Bericht der Tageszeitung Globes gegenüber dem Finanzausschuss der Knesset. Demnach gehe es um ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 4,5 Milliarden Dollar.
Die israelische Politik hatte ordentlich gearbeitet, um Intel zu dieser Entscheidung zu bekommen. In enger Kooperation zwischen dem Finanz- und Wirtschaftsministerium, dem Amt für Wirtschaftsförderung und den Finanzbehörden konnte man letztlich an einen Punkt kommen, an dem Intel die Milliarden-Investition mit Zuschüssen und Steuervergünstigungen schmackhaft gemacht wurde, die bei 20 bis 30 Prozent des Gesamtvolumens liegen sollen.
Zwischen Intel und der israelischen Regierung sollen nach Informationen, die der Zeitung vorliegen, derzeit auch Verhandlungen über eine weitere milliardenschwere Investition laufen. Hier geht es um die von Intel übernommene Firma Mobileye, die von dem Halbleiterkonzern zur Abteilung für autonomes Fahren umstrukturiert wurde.
Siehe auch: Cannon Lake: Intels 10-Nanometer-Chips auf dem Weg zur Nullnummer
Die israelische Politik hatte ordentlich gearbeitet, um Intel zu dieser Entscheidung zu bekommen. In enger Kooperation zwischen dem Finanz- und Wirtschaftsministerium, dem Amt für Wirtschaftsförderung und den Finanzbehörden konnte man letztlich an einen Punkt kommen, an dem Intel die Milliarden-Investition mit Zuschüssen und Steuervergünstigungen schmackhaft gemacht wurde, die bei 20 bis 30 Prozent des Gesamtvolumens liegen sollen.
Viele Geschenke an Intel
Gebaut werden soll die neue Chipfabrik in Kiryat Gat, das südwestlich Jerusalems im Zentrum des Landes liegt. Entgegen sonstiger Regelungen muss Intel hier keine Ausschreibung für Bauland-Angebote machen, erhält Zuschüsse zu den Erschließungskosten und wird auch nur eine reduzierte Unternehmenssteuer zahlen. Der Standort bot sich letztlich allerdings auch an, da Intel hier in den letzten Jahren schon rund 6 Milliarden Dollar in andere Produktionsanlagen investiert hat.Zwischen Intel und der israelischen Regierung sollen nach Informationen, die der Zeitung vorliegen, derzeit auch Verhandlungen über eine weitere milliardenschwere Investition laufen. Hier geht es um die von Intel übernommene Firma Mobileye, die von dem Halbleiterkonzern zur Abteilung für autonomes Fahren umstrukturiert wurde.
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