Intel kann AMDs Aufschwung mit neuen Core-i-Chips stoppen
Der Chiphersteller Intel konnte zuletzt wieder deutlich an Initiative gewinnen. Zeitweilig hatte der kleine Konkurrent AMD spürbar das Momentum auf seiner Seite - zumindest was das kurzfristige Geschäft mit Privatkunden angeht. Das verwundert auch nicht, da die Produkte gut und die öffentliche Aufmerksamkeit nach der langen Flaute hoch waren.
Wie aus den Statistiken des großen Elektronik-Händlers Mindfactory hervorgeht, spielte AMD noch im Februar des letzten Jahres keine Rolle im Geschäft des Unternehmens. Kaum waren aber die ersten Ryzen-Prozessoren verfügbar, ging es ordentlich los. Und noch im Laufe des Sommers zog der Absatz von AMD-Prozessoren hier aber an Intel vorbei.
Im Herbst brachte Intel dann aber die neuen Coffee-Lake-Chips an den Start. Diese entwickelten anfangs zwar noch etwas verhalten Zugkraft, spätestens im Dezember ließen sie dann aber Intel wieder in jene Spur kommen, die das Unternehmen aufgrund seiner Marktführenden Rolle im Grunde einnehmen muss. Vor allem der Core i7 8700K ließ die Absatzzahlen in den letzten zwei Monaten ordentlich nach oben springen.
Die Daten des einen Händlers geben natürlich nur einen kleinen Teilbereich eines großen Marktes wieder. Die einzeln verkauften Chips sind aber letztlich zumindest ein gewisser Gradmesser für die Gesamtperformance einer Produktlinie. Wenn es AMD nun auch gelingt, bei den OEM-Herstellern wieder Fuß zu fassen und vielleicht sogar noch das große Projekt des Server-Marktes wieder gut gemeistert bekommt, dann dürften im CPU-Sektor wieder spannende Zeiten anbrechen - zumal aus dem ARM-Lager zusätzlicher Druck entsteht.
Im Herbst brachte Intel dann aber die neuen Coffee-Lake-Chips an den Start. Diese entwickelten anfangs zwar noch etwas verhalten Zugkraft, spätestens im Dezember ließen sie dann aber Intel wieder in jene Spur kommen, die das Unternehmen aufgrund seiner Marktführenden Rolle im Grunde einnehmen muss. Vor allem der Core i7 8700K ließ die Absatzzahlen in den letzten zwei Monaten ordentlich nach oben springen.
AMD trotzdem stark
Allerdings kann sich AMD auch jetzt noch nicht beschweren. Allein die Tatsache, dass man überhaupt halbwegs auf Augenhöhe mit Intel mitgehen kann, ist für den kleinen Anbieter schon ein ziemlich starker Erfolg, nachdem das Unternehmen bei Einzelverkäufen im Grunde über Jahre kaum noch eine Rolle spielte.Die Daten des einen Händlers geben natürlich nur einen kleinen Teilbereich eines großen Marktes wieder. Die einzeln verkauften Chips sind aber letztlich zumindest ein gewisser Gradmesser für die Gesamtperformance einer Produktlinie. Wenn es AMD nun auch gelingt, bei den OEM-Herstellern wieder Fuß zu fassen und vielleicht sogar noch das große Projekt des Server-Marktes wieder gut gemeistert bekommt, dann dürften im CPU-Sektor wieder spannende Zeiten anbrechen - zumal aus dem ARM-Lager zusätzlicher Druck entsteht.
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