Intel Vaunt: Datenbrille im Normalo-Look projiziert mit Lasern ins Auge
Chipgigant Intel arbeitet an einer neuartigen Datenbrille im unscheinbaren Brillendesign mit Namen Vaunt. Ähnlich wie bei Google Glass werden dabei Bilder direkt ins Auge gebracht. Dank Laser-Technik ist dies allerdings ohne sichtbaren Projektor oder ein Display möglich. Die Bildpunkte werden bei der Intel Vaunt direkt auf die Netzhaut projiziert.
Der US-Technikblog The Verge konnte einen aktuellen Prototyp ausprobieren und findet lobende Worte für die smarte Brille. Intel Vaunt sei die erste Digitalbrille, mit der man nicht seltsam aussehe. An das verbaute Mini-Display gewöhne man sich schon in kurzer Zeit und könne die Brille damit sehr leicht in den Alltag integrieren.
Prototyp von Intel Vaunt - Bild: The Verge
Im Vergleich zu Googles Datenbrille nutzt Intels Vaunt aber einen komplett anderen Ansatz, bei dem das ins Auge projizierte Bild nur auf Wunsch sichtbar ist. Der die Bildpunkte direkt auf die Netzhaut bringende Laser benötigt dafür einen gewissen Winkel. Lässt man den Blick im üblichen Sehfeld schweifen, ist das künstliche Bild deshalb nicht sichtbar. Erst wenn man um mindestens 15 ° nach unten blickt, erscheint das virtuelle Display.
Was den Tragekomfort betrifft, sei Intel Vaunt sehr angenehm, so Dieter Bohn von The Verge. Die Brille wiege unter 50 Gramm und damit fast ein Drittel weniger als Google Glass. Die Akkulaufzeit des aktuellen Prototypen liegt bei mindestens 18 Stunden, womit man bequem durch einen kompletten Tag käme. Wie es mit Intel Vaunt weitergeht, wollte Intel nicht verraten. Nur so viel: Man habe die Brille als eine mobile Plattform mit Internetzugang entwickelt.
Auch Microsoft experimentiert aktuell mit Datenbrillen im Normalformat. Einen Prototypen davon gab es bislang allerdings nur im Video zu sehen. Anders als Intel, erreicht Microsoft mit seinem Projekt bereits Farbbilder. Die Auflösung ist aber auch hier sehr beschränkt.
Prototyp von Intel Vaunt - Bild: The Verge
Bilder werden per Laser projiziert
Möglich wird dies bei Intel Vaunt durch einen minimalistischen Ansatz, der die Technik in einem recht normal aussehenden Gestell unterbringt. Auf spektakuläre Bilder muss man dabei verzichten. Die Auflösung der durch einen Laser direkt auf die Retina gebrachten monochromen Bilder, beträgt beim aktuellen Prototypen nur 440 x 150 Bildpunkte. Google Glass hat im Vergleich dazu eine Auflösung von 640 x 360 Bildpunkten.Im Vergleich zu Googles Datenbrille nutzt Intels Vaunt aber einen komplett anderen Ansatz, bei dem das ins Auge projizierte Bild nur auf Wunsch sichtbar ist. Der die Bildpunkte direkt auf die Netzhaut bringende Laser benötigt dafür einen gewissen Winkel. Lässt man den Blick im üblichen Sehfeld schweifen, ist das künstliche Bild deshalb nicht sichtbar. Erst wenn man um mindestens 15 ° nach unten blickt, erscheint das virtuelle Display.
Augmented Reality im Fokus
Ähnlich wie bei einer kleineren Smartwatch könnte dieses zur Anzeige von Benachrichtigungen und anderen Informationen verwendet werden, die nicht viel Platz beanspruchen. Der Chef von Intels New Devices Group Itai Vonshak will Intel Vaunt aber auch für kontextbasierte Informationen nutzen. Als Beispiel dafür nennt er die Einblendung von Kochrezepten per Sprachbefehl während des Kochens.Was den Tragekomfort betrifft, sei Intel Vaunt sehr angenehm, so Dieter Bohn von The Verge. Die Brille wiege unter 50 Gramm und damit fast ein Drittel weniger als Google Glass. Die Akkulaufzeit des aktuellen Prototypen liegt bei mindestens 18 Stunden, womit man bequem durch einen kompletten Tag käme. Wie es mit Intel Vaunt weitergeht, wollte Intel nicht verraten. Nur so viel: Man habe die Brille als eine mobile Plattform mit Internetzugang entwickelt.
Auch Microsoft experimentiert aktuell mit Datenbrillen im Normalformat. Einen Prototypen davon gab es bislang allerdings nur im Video zu sehen. Anders als Intel, erreicht Microsoft mit seinem Projekt bereits Farbbilder. Die Auflösung ist aber auch hier sehr beschränkt.
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