Shipping with Amazon: Amazon will in den USA Lieferservice werden
Nach den missbilligenden Tweets von US-Präsident Donald Trump über die Billigpreise für Amazon-Pakete hat Amazon-Chef Jeff Bezos nun anscheinend eine einfache Antwort gefunden: Mit "Shipping with Amazon" wird der Milliardär einfach den Transport für sein Unternehmen in den USA selbst in die Hand nehmen.
Infografik: Amazon vs. Alibaba - E-Commerce-Riesen im Vergleich
Amazon will sich Medienberichten zufolge einen eigenen Lieferservice aufbauen - jetzt geht es auch um die "letzte Meile" bis zum Kunden. Nach Informationen, die dem Wall Street Journal exklusiv vorliegen, will Amazon die komplette Auslieferung zum Kunden organisieren. Amazon plant den Berichten zufolge, einen eigenen Zustelldienst einzuführen, der in den USA mit UPS und FedEx konkurrieren soll und dem Konzern letztendlich die Kontrolle über die letzte Meile der Zustellung geben wird.
Der "Shipping with Amazon" genannte Auslieferungsdienst soll zunächst in Los Angeles starten, heißt es - und zwar schon in den kommenden Wochen.
Dass man bei dem Online-Riesen aber schon seit Jahren in die Infrastruktur für die Lieferung investiert und sogar einen eigenen Frachtflughafen baut ist kein Geheimnis, auch wenn Amazon jetzt den Bericht des Wall Street Journals nicht kommentieren wollte.
Interessant ist aber auch der Zeitpunkt, zu dem das Gerücht aufkommt. Denn erst vor wenigen Wochen hatte US-Präsident Donald Trump sich via Twitter über Amazon ausgelassen, weil seiner Meinung nach die staatliche Postzustellung von Amazon viel zu gering für die Paketauslieferung bezahlt wird.
Wenn sich die Pläne, wie sie das Wall Street Journal berichtet, als korrekt herausstellen, wird die US-Post dann wohl bald keine Pakete mehr zum Schleuderpreis ausliefern müssen.
Siehe auch:
Die täglichen Amazon-Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht Amazon Prime Vorteile: So nutzt man alle Möglichkeiten
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Amazon will sich Medienberichten zufolge einen eigenen Lieferservice aufbauen - jetzt geht es auch um die "letzte Meile" bis zum Kunden. Nach Informationen, die dem Wall Street Journal exklusiv vorliegen, will Amazon die komplette Auslieferung zum Kunden organisieren. Amazon plant den Berichten zufolge, einen eigenen Zustelldienst einzuführen, der in den USA mit UPS und FedEx konkurrieren soll und dem Konzern letztendlich die Kontrolle über die letzte Meile der Zustellung geben wird.
Der "Shipping with Amazon" genannte Auslieferungsdienst soll zunächst in Los Angeles starten, heißt es - und zwar schon in den kommenden Wochen.
Noch Gerüchte, aber mit fundierten Hinweisen
Die Informationen dazu hat das Wall Street Journal laut eigenen Angaben von Personen erhalten, die in das Vorhaben eingebunden sind. Interessant ist dabei, dass Amazon seine eigene Lieferflotte demnach auch für andere Händler öffnen will. Und genau das ist es, was den Bericht nun aufhorchen lässt. Natürlich sind das alles noch Gerüchte, aber die Konkurrenz wie UPS oder FedEX dürfte nun aufgeschreckt sein. Die Zustellbranche wäre ja schließlich nicht der erste Bereich, in dem Amazon die Sache selbst in die Hand nehmen will.Was Amazon anders macht als andere Online-Händler
- Liefer-Drohnen statt Paketboten
- Prime Now - Lieferung in einer Stunde auch in Deutschland
- Eigene Smartphones, Tablets, Lautsprecher bzw. smarte Helfer
Dass man bei dem Online-Riesen aber schon seit Jahren in die Infrastruktur für die Lieferung investiert und sogar einen eigenen Frachtflughafen baut ist kein Geheimnis, auch wenn Amazon jetzt den Bericht des Wall Street Journals nicht kommentieren wollte.
Interessant ist aber auch der Zeitpunkt, zu dem das Gerücht aufkommt. Denn erst vor wenigen Wochen hatte US-Präsident Donald Trump sich via Twitter über Amazon ausgelassen, weil seiner Meinung nach die staatliche Postzustellung von Amazon viel zu gering für die Paketauslieferung bezahlt wird.
Wenn sich die Pläne, wie sie das Wall Street Journal berichtet, als korrekt herausstellen, wird die US-Post dann wohl bald keine Pakete mehr zum Schleuderpreis ausliefern müssen.
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