Shipping with Amazon: Amazon will in den USA Lieferservice werden

Nach den missbilligenden Tweets von US-Präsident Donald Trump über die Billigpreise für Amazon-Pakete hat Amazon-Chef Jeff Bezos nun anscheinend eine einfache Antwort gefunden: Mit "Shipping with Amazon" wird der Milliardär einfach den Transport ... mehr... Amazon, Paket, Beschädigung Bildquelle: Pluspedia Amazon, Paket, Beschädigung Amazon, Paket, Beschädigung Pluspedia

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Beschweren sich die Lieferdienste nicht hier ebenso, daß "zuviele Pakete verschickt werden" und hatten daher erst kürzlich eine "extra Gebühr für Lieferungen bis nach Hause" gefordert?
Dürfte sich ja dann evtl. auch irgendwann erledigt haben.
"Wir kriegen zu wenig Geld dafür, daß wir für euch soviele Pakete ausliefern!"
"Dann ersparen wir euch die Mühe komplett!"
 
@Nahkampfschaf: Es war nie die Rede von "Extragebüher nach Hause" es war die Rede davon, das Pakete billiger werden, wenn sie an einen Paketshop geschickt werden. Hermes bietet das schon seit Jahren an. Zustellung beim Kunden 4,89; Abholung im Paketshop 3,99.
 
@Alfred J Kwack: Doch, es war die Rede von Extrakosten: https://winfuture.de/news,100861.html
 
@Sascha355: ja, aber die haben nur zu gewissen angebotstagen/wochen wie black friday usw probleme. Ich kann das auch nachvollziehen. Warum soll ich als Zusteller Unsummen in einen Fuhrpark investieren, wenn an ganz normalen Tagen nur ein Bruchteil verschickt wird.
 
@TobiasH: Weil es sonst ein anderer tut und den Dienst den ich anbiete besser macht. Würde ja auch reichen wenn Amazon einen Lieferdienst gründet, der erstmal nur die Hochphasen wie Black Friday und Weihnachten abfängt.
Mit etwas Glück schlucken sie dafür einfach Hermes. Die schaffen es sowieso nicht ganzjährig einen gleichbleibenden Dienst anzubieten.
 
@5pl3nd1d: Hermes ist aber wohl nicht unbedingt auf dem freien Markt zum Verkauf verfügbar, denn meines Wissens ist das eigentlich der hauseigene Lieferdienst des Otto-Versands, der aber halt auch "Fremdaufträge" ausführt.
 
Ich kann auch einen guten und profitablen Liefer-/ Paketdienst Gründen.... so lange ich meine Kunden in den Ballungsgebieten habe. Wenn ich aber jeden Tag in zB: die Meklenburger Einöde liefern muß, weil jeden Tag irgend ein Anderer etwas bekommen will, wird es sehr schnell unprofitabel. DHL, DPD und co, könnten Milliarden einsparen, wenn sie Deutschland in Liefergebiete einteilen würden die zur Hälfte am Mo+Mi+FR bzw die andere Hälfte am Di+Do+Sa beliefert werden. So lange aber genug Opfer sich als Scheinselbstständige Kuriersklaven ohne Mindestlohnschutz ausbeuten lassen, besteht keine Notwendigkeit.
 
@Alfred J Kwack: Was für eine schwachsinnige Idee
 
@Schinkenuser: Was ist schwachsinnig daran, Gebiete nur noch jeden zweiten Tag zu beliefern damit ein volles Verteilerfahrzeug effektiv genutzt werden kann? Wenn ich jeden Tag ein volles Paketfahrzeug in 25 Orten leer bekomme, ist es effektiver als wenn ich jeden Tag 50 Orte abklappern muß und dabei die doppelten Kilometer abspule.
 
@Alfred J Kwack: klingt ja alles schön und gut mit der Ausnahme, dass du denkst das Fahrzeug wäre "voll". Was wenn das Fahrzeug bei so einem Plan übervoll wäre? Dann brauchst du ein zweites Fahrzeug oder Pakete liegen rum bis zum nächsten mal und die Lieferung dauert noch länger.
Das ist halt alles so Stammtischgerede hier. Wenn man in die Details reinschaut, fällt dein Plan genauso auseinander.
 
@Alfred J Kwack: und was machst du in den gebieten wo die Waagen jetzt schon übervoll sind?
Wir sind ein 20.000 Einwohner Städtchen und hier fahren jetzt schon alleine von DHL 2 Waagen Rum weil 1ner nicht reicht. Wenn die jetzt jeden 2ten Tag liefern sollen sie dann mit 4 fahren? Das funktioniert vielleicht in hinter Tuxingen aber nicht überall....
Was machen dann so Städte wie Frankfurt, Münschen, Berlin?? sollen sie dann da schon um 5 uhr Anfangen und bis 22 UHr ausliefern damit sie es noch schaffen?
 
@Eagle02: Mann Mann Mann, ich rechnete natürlich da mit, das man nach dem lesen mal logisch denkt!! Was macht man wohl in Gebieten wo es eben kein "geringes" Aufkommen gibt??? Na, fällt es dir ein?? Jaa richtig ,gewonnen. Man fährt eben täglich hin. Sowas ist berechenbar, sowas nennt man Marktanalyse, sowas machen Firmen.
 
@Alfred J Kwack: Wenn es denn so berechenbar wäre und genau das ist es halt nicht. Heute fahren 2, morgen nur 1ner übermorgen wieder 2 und der Tag danach ist sogar einer zu viel und noch ein Tag später reichen vielleicht die 2 nicht mal ganz.
Es sind eben nicht jeden Tag gleich viele Pakete. Stoßzeiten wie Weihnachten mal außen vor gelassen.
Ist wunderbar zu sehen wie viel Wagen von DHL im Depot an dem ich täglich vorbei fahre so ab vormittags herumstehen. Mal ist es komplett Leer bis spät abends mal stehen die Hälfte der Waagen schon ab 12Uhr auf dem Hof und alles dazwischen. Das liegt auch nicht an bestimmten Tagen sondern ist im großen und ganzen ständig anders. Du gehst von immer gleichen oder ähnlichen Bedingungen aus und genau die gibt es aber kaum. Einzige worauf man sich verlassen kann das in der Weihnachtszeit oder kurz vor Ostern grundsätzlich nicht 1 Fahrzeug auf dem Hof von DHL steht und das sogar noch abends wenn ich heim Fahre obwohl im Normalfall da schon die Hof wieder voll ist bei denen. Was auch auffällt ist das früher wesentlich häufiger wesentlich mehr Fahrzeuge herum standen. Wie das bei Hermes, dpd usw weiß ich nicht aber bei DHL sehe ich es halt jeden Tag.
Man könnte jetzt Sagen "jaja in FFM ist das eh was anderes da Ballungsgebiet"... nö das Depot ist auch für den Hoch- und Hintertaunus zuständig und da gibt es genug kleine paar hundert Einwohner Käfer.
 
@Schinkenuser: Mal davon abgesehen, dass das eher nicht passieren wird. Warum hältst du die Idee für schwachsinnig? Immerhin bringt er im Gegensatz zu dir Argumente auch wenn das oben Geschriebene ziemlich unübersichtlich und mit Zynismus durchsetzt ist.
 
@Themis: Wuusah hat es aube ich ganz gut beschrieben: die Idee ist nicht durchdacht und scheitern in jeder Form an der Realität.
 
@FuzzyLogic: Eigentlich hat er es nicht gut beschrieben. Das Problem dabei ist, dass das Beispiel auf welches er antwortet natürlich nur blanke Theorie ist, er es aber als Tatsachenbehauptung missversteht. Wobei sein eigenes Beispiel dann das genaue Gegenteil von dem beschreibt was eigentlich gemeint war.

Es bestreitet ja niemand, dass man nur eine bestimmte Anzahl an Paketen in ein Lieferfahrzeug bekommt. Man könnte aber theoretisch, statt zwei halbvollen Fahrzeugen von zwei Anbietern, ein Volles von einem Anbieter verwenden oder in Gebieten mit weniger Paketen seltener ausliefern. In der Realität kommt man natürlich niemals auf einen Wert von 50%; 10-20% an gesparten Fahrten wären vielleicht möglich.

Aber egal. Denn wie bereits gesagt: Wird sowieso eher nicht passieren.
 
@Alfred J Kwack:

In der Fläche ist das zustellgebiet einfach größer und mit nichten ist die Zustellung in Ballungsräumen einfach. Stau, zäher Stadtverkehr, zustellort ist im Hochhaus usw.

Das hat man in der Fläche nicht. deshalb kann es durchaus sein das man in der Fläche pro Stunde mehr Pakete zustellen kann als in den Städten.

Und ich bin mir sicher, daß die effektive Routenplanung eine Wissenschaft für sich ist und deutliche komplexere Züge hat als der recht primitive Vorschlag von dir.

Ich glaube die lieferdienste wissen da was sie tun. Das ist so komplex die routenplanung läuft dort automatisiert und da wird nur bei Bedarf eingegriffen. Anders geht es gar nicht.
 
Amazon muss aufpassen, dass sie nicht irgendwann zerschlagen werden. Für mich sind die letzten Vorstöße einfach zu Viel des Guten. Stationärer Handel, Krankenversicherung und Versorgung für Mitarbeiter aus eigener Hand und nun ein kompletter Logistiker. Dazu noch eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. Da sollte wirklich bald mal jemand eingreifen. Die schädliche Macht war in letzter Zeit immer häufiger zu spüren. Eine Branche nach der anderen hat gebebt, nur weil es Gerüchte über einen möglichen Einstieg Amazons gab. Eine davon war z.B. die Apotheken Branche, eine andere die Automobil-Teile-Verkäufer. Die Aktienkurse, auch von großen, Milliarden schweren Branchen Schwergewichten und Marktführern fielen teils heftig. Letztes Jahr z.B. O'Reilly Automotive und Autozone, sowas wie ATU in den USA und die größten dort, mit Werten von je über 20 Mrd. $$. Nach dem Gerücht, dass Amazon mehr Autoteile verkaufen will brauchen die Kurse innerhalb eines halben Jahres um etwa 40% ein obwohl es der Branche an sich eigentlich gut ging und geht. Nach dem von Amazon nichts in die Richtung kam, haben sich die Kurse die restlichen 6 Monate des Jahres wieder fast komplett erholt. Das sind dann in Summe gleich hunderte Milliarden Dollar an Börsenwerten die innerhalb kurzer Zeit vernichtet werden, nur weil es ein Gerücht rund um Amazon gibt. Das ist doch Wahnsinn!
 
@markox: Nur weil die Konkurenz in Panik verfällt, bzw einige Börsenidioten, ist das noch lange kein Grund für die Zerschlagung, zumal sowas in Europa in der Praxis sowiso nahezu unmöglich durchzusetzen ist. Zerschlagung AT&T: AT&T war Telefonprovider mit Monopolstellung, Endgeräte Hersteller und Besitzer des Servicezweiges ( Techniker). Der Provider erlaubte nur die Nutzung der eigenen Endgeräte und zusätzlich durften die nur von den eigenen Technikern betreut werden. Und das auch noch zu völlig überhöhten Preisen. Erst nach mehreren ernsten Warungen, auf die sich AT&T mit dem Ar... gesetzt hatte, wurden sie zerschlagen. Übrigens mit dem Effekt, das AT&T anschließend noch mehr Gewinne erzielt hatte. Amazon hat bestimmt kein Monopol, über 80% der Umsätze werden im stationären Einzelhandel gemacht und nicht im Versandt, im Versandt stehen mit OTTO und Zalando zwei weitere Riesen im deutschen Markt. Stationär sind sie nonexistent, auch in den USA, selbst wenn sie zB in Deutschland Media Markt schlucken würden, wären sie nicht sonderlich groß. handel und Logistik in einer Hand?? Frag mal OTTO mit Hermes. Die Karnkenversicherung bietet nahezu jedes deutsche Unternehmen an ( BKK Mobil Oil, Audi BKK usw usw). Was die Apotheken angeht, der versandt von Rezeptpflichtigen Medis wird ja nun, was ich richtig finde, verboten. Was die freien Medikamente angeht, denk mal über den verbreiteten Ausdruck " Apothekerpreise" nach.
 
@Alfred J Kwack: da ich schon Jahre mein Insulin aus dem Internet bekomme, fände ich es verdammt scheiße von rechts wegen zum genötigt werde, zum stationären Apotheker gehen zu müssen.

Ich hoffe der Schwachsinn eines pauschal Verbot wird kein Gesetz.

Aber ich werde da wohl vergeblich hoffen.
Die Lobby der stationären Apotheker ist dafür einfach zu reich und zu mächtig und unsere Politik leider zu käuflich.
 
@Alfred J Kwack: Deutschland ist hier nicht Vergleichbar. Ganz andere Dimensionen.
 
@markox: Amazon soll also zerschlagen werden, damit es den Spekulanten an den Börsen besser geht.
Alles klar...
 
@gutenmorgen1: ... nein - Amazon sollte zerschlagen werden, weil dieser Konzern glaubt, sich wegen seiner enormen Größe alles leisten zu können!
Doch niemand steht über dem Gesetz - und mir wäre es ein wirkliches Vergnügen, dabei zusehen zu können, wie dieser amerikanische Riese in alle Einzelheiten zerlegt wird ...
 
@Thaquanwyn: Mir war bisher nicht bewusst das Unternehmen die aggressive Wachstumsstrategie verfolgen und sehr selbstbewusst agieren neuerdings gesetzwidrig agieren.

Auf welche gesetzlich Grundlage will man den das Unternehmen zerschlagen?

Amazon hat in keinem Bereich ein Monopol oder ein monopolartige Stellung.

Und dort wo sie ein sehr starke Stellung haben beim Online-Bücherhandel und bei E-Books, hält sich das Mitleid in Grenzen.

Dort haben sich die Verlage über die aggressive Verhandlungen seitens Amazon über Rabatte beschwert. Die armen Verlage sind halt nicht gewohnt, in Augenhöhe zu verhandeln.

Wenn die Verlage damit nicht klar kommen, weil Sie noch in der guten alten Zeit leben, sollen sich z.B. in der Lebensmittelbranche oder in der Automobilindustrie fortbilden, wie man solche aggressive Verhandlung führt. In den Branchen hat man damit schon jahrzehntelange Erfahrung.

Früher konnten die Verlage halt die Konditionen einfach von oben nach unten diktieren. Dank der immer noch exestierenden Buchpreisbindung und da es überwiegend nur kleinere Händler gab, war das für die ziemlich bequem. Diese Zeiten sind vorbei.

Aber auch wenn manche wirklich glauben es gibt wirklich nur noch Amazon, da Sie durch geschickte PR seitens Amazon schon so verblendet sind.

Es gibt andere Online-Händler, Streaming-Dienste und auch Amazons wahre Gelddruckmaschine AWS führt im Cloudgeschäft ein harten Konkurrenzkampf mit Microsoft Azure und Co.

Ich kann ja verstehen das Amazon sich mit dieser aggressiven Strategie nicht nur Freunde macht, aber das rechtfertigt keine Zerschlagung.
 
@gutenmorgen1: Die Bewegungen an der Börse sind nur das Offensichtliche und direkt ersichtliche. Die wirklichen Probleme und Gefahren sind viel komplexer: z.B. Stichwort Lohndumping. Letztes Jahr hatte Amazon 566.000 Beschäftigte. Fedex und UPS zusammen (23% des Börsenwertes von Amazon) beschäftigten fast 800.000 Menschen. Amazon ist bekannt dafür mit allen Ticks die Personalkosten zu drücken. Wenn so ein Unternehmen aggressiv in solch personallastige Branchen vor stößt und die Marktführerschaft an sich reißt hat das große Wirtschaftliche Auswirkungen: Arm Reich Schäre, Kaufkraft der Konsumenten (Personal sind auch Konsumenten), die Möglichkeit in allen möglichen Bereichen (Geschäftspartner) die Preise zu drücken - aus purer Macht heraus, weil es sich dann keine mehr leisten kann ein Auftrag von Amazon zu verlieren,... . Und das nächste Stichwort: "To big to fail"!
 
Ich finde die Reaktion von Amazon eigentlich gut.
Wenn es dem Herrn Präsidenten nicht passt dann muss er eben damit Rechnen das die Firma wo anders hingeht oder im Falle einer Firma die die Mittel dazu hat es eben auf eigene Kappe macht.
Das ist genau das Wirtschaftssystem das der Herr Trump so Geil findet und das er so befürwortet und das er Fördert wo er nur kann.
Das ist dann das Ergebnis und hoffentlich fällt ihm das so richtig aufs Dach.
 
Cool, da beschwert sich Trump darüber dass die Post zu wenig Geld bekommt, nun bekommen die bald gar kein Geld mehr von Amazon. he is just great!
 
Die zusteller wird es freuen wenn der Amazonmist endlich weg ist. Pakete sind genug da, auch ohne Amazon.
 
@dd2ren: Natürlich... Deshalb haben die Aktien von FedEx & Co. auf die Ankündigung so gelassen reagiert...
 
letztlich wird auch amazon feststellen, dass die letzte meile dann doch teuer wird.
 
@Bobbie25: Amazon geht die 'letzte' Meile aber sehr viel effizienter an. Siehe Drohnen, Kofferraumzustellung & Co.
 
@rw4125: das sind doch nur Pilotprojekte, und nicht im Ansatz ausgereift.
 
@TobiasH: Ist alles nur eine Frage der Zeit.
 
@rw4125: Naja, ist ja nicht so, dass nicht auch DHL (Deutsche Post) erste Lieferungen mit Drohnen ausliefern. Die gucken sich das sicherlich nicht tatenlos mit an. Außerdem macht es doch Sinn, nicht nur von einem einzigen Unternehmen den Versand zu bündeln. Unternehmen wie die Post können ja grade auch die entferntesten Regionen täglich beliefern, eben weil sie flächendeckend ihre Dienste anbieten. Das will, wird und kann ein Unternehmen wie amazon, was eben kein Versandunternehmen ist, eben nicht leisten. Kann ja auch gar nicht deren Wille sein, schließlich sind die Margen im Versandhandel viel zu gering und würde die Gewinne der restlichen Sparten verwässern. Wenn ich einen Geschäftszweig mit 20% Umsatzrendite habe, kaufe ich mir doch keinen zweiten Geschäftszweig dazu, in dem es eine viel geringere Marge gibt. Wozu auch?
 
da wird sich die Staatliche Post aber freuen..keine Millionen von Pakten..die irgendwohin chauviert werden müssen...soll das mal Amazon alleine machen..die werden sich noch umguggen..wenn die Ausliefrungsfahrer dann alle die Schnautze vollhaben vom Job...und das fürn Hungerlohn...
 
@Computerfreak-007: achso und was soll uns...das jetzt sagen...etwas das die....Auslieferungsfahrer bei DPD, DHL, Hermes....welche eh alles Sub-Sub-Subunternehmer sind...jetzt wesentlich mehr verdienen...als nachher bei Amazon...???
 
@rico_1: Ich sehe da irgendwie schon leichte Vorteile. Denn wenn Amazonverpacker mal wieder ne Festplatte genauso gut gepolstert wie nen Buch verschicken (die Amazon Kommentare quellen über von solchen Negativerlebnissen bzw. Totalschadensbeschreibungen !) dann kriegt das evt Amazon auch mal wirklich mit, weils eben deren ureigenen Auslieferer sind, die, zumindest meinem Verständnis nach, auch nen entsprechenden direkt angebundenen Rückfunkdraht haben sollten.
Fremdauslieferer auf der letzten Meile dürften sich da eher denken: wieso sollte ich mir, womöglich streßbedingt erst nach Feierabend, noch die Zeit nehmen und Kommunikation, womöglich sogar zeitraubend schriftliche, mit Amazon betreiben.. ??
 
@DerTigga: so gesehen hast du natürlich Recht, aber 2 punkte passen mir dabei nicht: 1. habe ich selber bereits u.a. Hardware-Komponenten über Amazon bestellt: HDD, SSD, DVD-Laufwerke, RAM, selbst meine WaKü kam über Amazon sowie diverse andere Elektro-(Groß-)Geräte. Entweder bin ich ein absoluter Glückspilz das da noch nie was schlecht verpackt ankam - oder die Leute bei denen alles passt schreiben nichts. Dadurch kann natürlich der Eindruck entstehen das nur schlecht verpackt geliefert wird wenn diese Kommentare überwiegen.
Und 2. ging es ja dem Computerfreak wohl (zumindest habe ich es so verstanden) darum das die Auslieferungsfahrer die Schnauze vollhaben werden von ihrem Job bei diesem Hungerlohn. Wobei erstens nicht feststeht welchen "Hungerlohn" die Amazon-Fahrer bekommen werden und zweitens ob es noch weniger sein wird als jetzt wo sie als 3. Subunternehmer bei einem der großen Logistiker fahren.
 
Bin auf die Reaktion von VER.DI schon gespannt wenn das System nach hier kommt. Ob die dann immer noch versuchen werden einen Logistiker in den Einzelhandels-Tarifvertrag zu drücken. Oder ob sie endlich mal auf den Trichter kommen das die Logistikbranche - für die VER.DI als Gewerkschafter mit verantwortlich ist - auch mal eine Lohn- und Gehaltsanpassung braucht
 
@rico_1: Vielleicht solltest Du einen zarten Blick auf die Seite von Verdi werfen, wo genau das steht. Desweiteren steht da auch, welche Tarifverträge in der Logistik bereits neu abgeschlossen wurde.
 
In dem Artikel fehlt wohl USPS...

Aber wie auch immer - freue mich schon drauf wenn die ersten Meldungen kommen dass USPS und UPS und Fedex Leute entlassen müssen weil auf einmal Millionen Amazon-Pakete anders verschickt werden...

Aber die haben ja klar gemacht dass sie nicht so viele Pakete ausliefern wollen - dann müssen sie eben gar keine mehr ausliefern... Hoffe ich...
 
@Stefan1979: Naja, so oder so ist das Paket austragen ein aussterbender Beruf. Genauso wie Taxi-, Bus und LKW-Fahrer.
DHL hat ja auch erste Drohnen, ich denke die Amis werden da ähnlich weit wie die Deutschen sein.
Effektiver als die eingesessenen Anbieter wird amazon nie liefern können, weil sie eben nur ihre eigenen Waren versenden. amazon will sicherlich kein Versandunternehmen werden, dazu sind die Margen dort viel zu gering.
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