Letzter Sargnagel für Kinect:
Microsoft beendet die Adapter-Produktion
Microsofts Bewegungssteuerung Kinect war ein ambitioniertes Vorhaben, das auch so manchen Anhänger hatte, doch letztlich war das Interesse daran schlichtweg zu gering. Nun ist das Zubehör endgültig gestorben, denn ab sofort wird auch nicht mehr der für den Kinect-Betrieb auf einer Xbox One S oder X sowie Windows erforderliche Adapter produziert.
Microsoft hat im vergangenen Oktober das Ende der Produktion des eigentlichen Kinect-Zubehörs bestätigt, nun folgte ein weiterer Sargnagel, man kann diesen wohl auch als letzten oder endgültigen bezeichnen. Denn Microsoft hat gegenüber Polygon bestätigt, dass man nun auch den Adapter nicht mehr herstellt. Dieser war nötig, um den Sensor an neuere Varianten der Xbox One sowie Windows anzuschließen.
"Nach sorgfältiger Überlegung haben wir uns dazu entschieden, die Herstellung des Xbox Kinect Adapters zu stoppen, um uns auf die Einführung von neuem und von Fans mehr gewünschtem Spielezubehör zu konzentrieren", teilte Microsoft gegenüber dem Gaming-Blog mit. Zu einer möglichen Rückkehr des Zubehörs wollte sich das Redmonder Unternehmen nicht äußern, ernsthaft zu rechnen ist damit aber ohnehin nicht.
Mit dem Adapter konnte man eine Kinect-Einheit dennoch an Xbox One S und Co. anschließen, in den ersten acht Monaten nach dem Start der S-Variante bot Microsoft Kinect-Besitzern das Zubehör auch kostenlos an, ein Umstieg von Xbox One auf Xbox One S war also ohne Einbußen der Funktionalität möglich. Im März 2017 endete dieses Angebot aber.
Siehe auch: Nach dem Ende von Kinect - Adapterpreise für Restbestände vervielfacht
"Nach sorgfältiger Überlegung haben wir uns dazu entschieden, die Herstellung des Xbox Kinect Adapters zu stoppen, um uns auf die Einführung von neuem und von Fans mehr gewünschtem Spielezubehör zu konzentrieren", teilte Microsoft gegenüber dem Gaming-Blog mit. Zu einer möglichen Rückkehr des Zubehörs wollte sich das Redmonder Unternehmen nicht äußern, ernsthaft zu rechnen ist damit aber ohnehin nicht.
De-facto-Support-Ende
Den Produktionsstopp kann man wohl auch als das Support-Ende von Kinect ansehen. Überraschend kommt das nicht, denn Microsofts Bewegungssteuerung ist einen langsamen Tod gestorben. Denn das Ende hat sich bereits 2016 abgezeichnet, damals begann Microsoft, im Zuge der Xbox One S auf einen proprietären Kinect-Port zu verzichten.Mit dem Adapter konnte man eine Kinect-Einheit dennoch an Xbox One S und Co. anschließen, in den ersten acht Monaten nach dem Start der S-Variante bot Microsoft Kinect-Besitzern das Zubehör auch kostenlos an, ein Umstieg von Xbox One auf Xbox One S war also ohne Einbußen der Funktionalität möglich. Im März 2017 endete dieses Angebot aber.
Siehe auch: Nach dem Ende von Kinect - Adapterpreise für Restbestände vervielfacht
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