Streit eskaliert: Google sperrt YouTube-Zugang für Amazon-Geräte
Zwischen Google und Amazon bahnt sich bereits seit längerem ein handfester Streit an, dieser ist nun endgültig eskaliert. Denn der kalifornische Suchmaschinenriese hat angekündigt, den YouTube-Zugang für gleich mehrere Amazon-Geräte zu sperren. Das ist eine Reaktion auf das Verschwinden mehrerer Nest-Thermostate auf Amazon.
Sowohl Google als auch Amazon haben ihre Wurzeln nicht als Hardware-Hersteller, die beiden Unternehmen drängen aber dennoch massiv in diesen Bereich vor. Dabei gibt es auch einige Überschneidungen und in Mountain View und Seattle ist man auch nicht zimperlich, wenn es darum geht, die Muskeln spielen zu lassen.
Der Streit hat Ende September begonnen, damals ließ Google erstmals seine YouTube-App für Amazons Echo Show sperren, man hat dem Versandhändler vorgeworfen, gegen die Nutzungsrichtlinien zu verstoßen. Wenig später revanchierte sich Amazon und stoppte den Verkauf der zu Google gehörenden Nest-Thermostate.
Vor zwei Wochen schien sich die Sache dann etwas zu entspannen, allerdings nur auf den ersten Blick. Denn YouTube war auf Echo Show zurück, allerdings nur als Workaround, denn Amazon leitete seine Nutzer schlichtweg auf das Web-Interface der Video-Plattform. Das war keine sonderlich elegante Lösung, aber funktionierte.
Ein YouTube-Sprecher ließ ausrichten, dass Amazon keine Google-Produkte wie Chromecast und Google Home verkaufen will sowie Prime Video auch nicht für Google Cast-Anwender verfügbar macht, seit kurzem verweigert man auch Nest: "Auf Basis dieser fehlenden Gegenseitigkeit unterstützen wir nicht länger YouTube auf Echo Show und Fire TV."
Man hofft, dass man die Angelegenheit lösen kann, so der Google-Vertreter schließlich. Ähnlich äußerte sich auch Amazon. Gegenüber The Verge teilte man mit, dass man die Angelegenheit "so schnell wie möglich lösen" will, das Blockieren von Nutzern von einer öffentlichen Webseite sei aber ein "enttäuschender Präzedenzfall". Amazon Prime 30 Tage lang kostenlos testen Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht
Der Streit hat Ende September begonnen, damals ließ Google erstmals seine YouTube-App für Amazons Echo Show sperren, man hat dem Versandhändler vorgeworfen, gegen die Nutzungsrichtlinien zu verstoßen. Wenig später revanchierte sich Amazon und stoppte den Verkauf der zu Google gehörenden Nest-Thermostate.
Vor zwei Wochen schien sich die Sache dann etwas zu entspannen, allerdings nur auf den ersten Blick. Denn YouTube war auf Echo Show zurück, allerdings nur als Workaround, denn Amazon leitete seine Nutzer schlichtweg auf das Web-Interface der Video-Plattform. Das war keine sonderlich elegante Lösung, aber funktionierte.
Ausgesperrt
Demnächst aber unterbindet Google auch das, ab 1. Januar 2018 werden Amazon-Kunden - darunter auch Fire TV- Nutzer - wieder komplett von YouTube ausgesperrt. Das gilt als neuerliche Reaktion auf die Tatsache, dass sich Amazon weigert Nest-Hardware zu verkaufen.Ein YouTube-Sprecher ließ ausrichten, dass Amazon keine Google-Produkte wie Chromecast und Google Home verkaufen will sowie Prime Video auch nicht für Google Cast-Anwender verfügbar macht, seit kurzem verweigert man auch Nest: "Auf Basis dieser fehlenden Gegenseitigkeit unterstützen wir nicht länger YouTube auf Echo Show und Fire TV."
Man hofft, dass man die Angelegenheit lösen kann, so der Google-Vertreter schließlich. Ähnlich äußerte sich auch Amazon. Gegenüber The Verge teilte man mit, dass man die Angelegenheit "so schnell wie möglich lösen" will, das Blockieren von Nutzern von einer öffentlichen Webseite sei aber ein "enttäuschender Präzedenzfall". Amazon Prime 30 Tage lang kostenlos testen Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Carrie: Prime Video zeigt den Trailer zur modernen Serienadaption
- ClonerAlliance UHD Halo: Box für leichte Bildschirm-Aufnahmen im Test
- Neagley: Neuer Trailer zum Reacher-Spin-off veröffentlicht
- Neagley: Prime Video zeigt den Teaser-Trailer zum Reacher-Ableger
- Reacher: Der Trailer zu Staffel 4 führt in eine blutige Verschwörung ein
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Apple: MacBook Pro mit Touchscreen könnte noch im Oktober starten
- Ukraine setzt erstmals ihre taktische ballistische Rakete FP-7 ein
- PlayStation 5: Sony führt PS5 Slim in neuer Hardware-Revision ein
- BioShock-Film: Guillermo del Toro bestätigt "desaströse Gespräche"
- Forensik-Software westlicher Polizeien hat Verbindungen nach Russland
- Dünner und leichter: HP greift MacBook Neo mit günstigem Notebook an
- Galaxy-S26-Serie: Samsung erhöht die Preise fast aller Modelle deutlich
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
ein Blick auf die nächsten Open-Source-Events:
d-hubs - Gestern 23:38 Uhr -
der open-source-herbst
d-hubs - Gestern 23:18 Uhr -
server share verbinden per .bat im startup-ordner
riq - Gestern 20:49 Uhr -
Neues von GIMP - Seit Nov. 1995 in Entwicklung
d-hubs - Vorgestern 19:21 Uhr -
Neu :: Open SUSE Leap 16.1 RC (Release Candidate)
d-hubs - Vorgestern 14:56 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!

Alle Kommentare zu dieser News anzeigen