Crypto-Mining: Browser-Fenster versteckt sich hinter der Taskleiste
Der Sicherheitsdienstleister MalwareBytes warnt vor einer neuen Masche, mit der versucht wird, die Rechner von Internet-Nutzern zum Mining von Crypto-Währungen wie Bitcoin zu verwenden. Die Hintermänner versuchen dabei ein Browser-Fenster auf dem Desktop von Windows zu verstecken, über das die CPU für Mining-Zwecke missbraucht wird.
Wie MalwareBytes feststellte, wird bei der neuen Methode ein kleines Browser-Fenster geöffnet, das in seiner Größe so stark reduziert wird, dass es hinter dem System-Tray von Windows versteckt werden kann. Das Fenster wird dort platziert, weil es für den Anwender dann nicht mehr auf den ersten Blick sichtbar ist und vor allem nur schwer geschlossen werden kann. Die dazu verwendete Schaltfläche ist schließlich ebenfalls hinter dem System-Tray versteckt.
Bei durchsichtiger Taskleiste ist das versteckte Fenster besser sichtbar
Da der Anwender nicht mehr an den Button herankommt, muss man den Umweg über den Task-Manager in Kauf nehmen, um dort den gesamten Browser-Prozess "abzuschießen". Wer viel mit seinem Browser interagiert und ihn selten schließt, bekommt von dem Versuch, Mining zu betreiben, möglicherweise nicht einmal etwas mit. Allerdings ist die stärkere Belastung der CPU natürlich verdächtig.
Auch daran haben die Macher wohl gedacht, denn sie haben ihren Code so gestaltet, dass er die CPU nicht übermäßig belastet, wenn das Fenster im Hintergrund geöffnet ist. Dadurch wird wohl versucht, eine zu starke Belastung des jeweiligen Rechners zu vermeiden, damit der Anwender dies nicht bemerkt. Die Hintermänner der neuen Browser-Mining-Methode versuchen sich auch möglicherweise vorhandenen Popup-Blockern zu entziehen. Ihr kleines Browser-Fenster lassen sie deshalb als Pop-Under öffnen.
Natürlich fällt das versuchte Crypto-Mining über das kleine Browser-Fenster vor allem dann auf, wenn alle anderen Fenster geschlossen wurden, in der Taskleiste aber immer noch zu sehen ist, dass der Browser weiterläuft. Nach Angaben der Sicherheitsexperten versuchen vor allem Porn-Sites und andere zwielichtige Webangebote mit der neuen Methode Crypto-Währungen zu generieren. Konkret wurde das Phänomen in Verbindung mit Google Chrome unter Windows 7 und Windows 10 beobachtet.
Bei durchsichtiger Taskleiste ist das versteckte Fenster besser sichtbar
Da der Anwender nicht mehr an den Button herankommt, muss man den Umweg über den Task-Manager in Kauf nehmen, um dort den gesamten Browser-Prozess "abzuschießen". Wer viel mit seinem Browser interagiert und ihn selten schließt, bekommt von dem Versuch, Mining zu betreiben, möglicherweise nicht einmal etwas mit. Allerdings ist die stärkere Belastung der CPU natürlich verdächtig.
Auch daran haben die Macher wohl gedacht, denn sie haben ihren Code so gestaltet, dass er die CPU nicht übermäßig belastet, wenn das Fenster im Hintergrund geöffnet ist. Dadurch wird wohl versucht, eine zu starke Belastung des jeweiligen Rechners zu vermeiden, damit der Anwender dies nicht bemerkt. Die Hintermänner der neuen Browser-Mining-Methode versuchen sich auch möglicherweise vorhandenen Popup-Blockern zu entziehen. Ihr kleines Browser-Fenster lassen sie deshalb als Pop-Under öffnen.
Natürlich fällt das versuchte Crypto-Mining über das kleine Browser-Fenster vor allem dann auf, wenn alle anderen Fenster geschlossen wurden, in der Taskleiste aber immer noch zu sehen ist, dass der Browser weiterläuft. Nach Angaben der Sicherheitsexperten versuchen vor allem Porn-Sites und andere zwielichtige Webangebote mit der neuen Methode Crypto-Währungen zu generieren. Konkret wurde das Phänomen in Verbindung mit Google Chrome unter Windows 7 und Windows 10 beobachtet.
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