Humvee- und Hummer-Hersteller verklagt Call of Duty-Macher Activision
Call of Duty hat gerade eine erfolgreiche Rückkehr zum ursprünglichen Szenario des Zweiten Weltkriegs absolviert, die Vergangenheit der erfolgreichsten Shooter-Marke unserer Zeit holt Publisher Activision Blizzard aber nun an einer anderen Stelle ein. Denn dem Gaming-Unternehmen wird vorgeworfen, die Markenrechte eines Autobauers verletzt zu haben.
Der Umstand, dass die gepanzerten Fahrzeuge in den US-Streitkräften so verbreitet sind, hat zur Folge, dass man auch in Spielen nicht herumkommt, sie in der einen oder anderen Form zu zeigen. Doch Humvees sind markenrechtlich geschützt und erfordern eine Zustimmung von AM General, wenn man sie in Games zeigen will.
Das hat Activision Blizzard laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters nicht gemacht und sich eine Klage von AM General eingefangen. Demnach habe man in "Call of Duty"-Spielen die Produkte des Unternehmens ohne Zustimmung gezeigt. In einer vor kurzem in New York eingereichten Klage behauptet der Hersteller, dass der Publisher die "Gunst und das gute Ansehen" der Marken Humvee und HMMWV ausgenutzt. Man fordert eine Entschädigung in nicht näher bekannte Höhe.
Um welche Call of Duty-Teile es genau geht, ist nicht bekannt, die Fahrzeuge dürften aber in mehr als nur einer Ausgabe auftauchen. Der Publisher wollte sich dazu nicht äußern, eine Sprecherin von Activision Blizzard sagte gestern, dass man laufende Klagen grundsätzlich nicht kommentiert.
Call of Duty wurde erstmals 2003 veröffentlicht, bis zum Vorjahr konnte sich das Franchise rund 250 Millionen Mal verkaufen, die Umsätze betrugen in diesem Zeitraum rund 15 Milliarden Dollar.
High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle
Die Fahrzeuge des US-Autobauers AM General sind nicht nur Experten ein Begriff, viele kennen die High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicles (HMMWV) aus Filmen und auch Spielen. Die US-Armee setzt die Humvees seit Mitte der 1980er-Jahre ein, das Fahrzeug hat auch eine bekannte zivile Ausführung, den Hummer.Der Umstand, dass die gepanzerten Fahrzeuge in den US-Streitkräften so verbreitet sind, hat zur Folge, dass man auch in Spielen nicht herumkommt, sie in der einen oder anderen Form zu zeigen. Doch Humvees sind markenrechtlich geschützt und erfordern eine Zustimmung von AM General, wenn man sie in Games zeigen will.
Das hat Activision Blizzard laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters nicht gemacht und sich eine Klage von AM General eingefangen. Demnach habe man in "Call of Duty"-Spielen die Produkte des Unternehmens ohne Zustimmung gezeigt. In einer vor kurzem in New York eingereichten Klage behauptet der Hersteller, dass der Publisher die "Gunst und das gute Ansehen" der Marken Humvee und HMMWV ausgenutzt. Man fordert eine Entschädigung in nicht näher bekannte Höhe.
Um welche Call of Duty-Teile es genau geht, ist nicht bekannt, die Fahrzeuge dürften aber in mehr als nur einer Ausgabe auftauchen. Der Publisher wollte sich dazu nicht äußern, eine Sprecherin von Activision Blizzard sagte gestern, dass man laufende Klagen grundsätzlich nicht kommentiert.
Call of Duty wurde erstmals 2003 veröffentlicht, bis zum Vorjahr konnte sich das Franchise rund 250 Millionen Mal verkaufen, die Umsätze betrugen in diesem Zeitraum rund 15 Milliarden Dollar.
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