Humvee- und Hummer-Hersteller verklagt Call of Duty-Macher Activision

Call of Duty hat gerade eine erfolgreiche Rückkehr zum ursprünglichen Szenario des Zweiten Weltkriegs absolviert, die Vergangenheit der erfolgreichsten Shooter-Marke unserer Zeit holt Publisher Activision Blizzard aber nun an einer anderen Stelle ... mehr... Shooter, Call of Duty, Treyarch, Call of Duty: Black Ops 3, Black Ops 3 Bildquelle: Activision Shooter, Call of Duty, Treyarch, Call of Duty: Black Ops 3, Black Ops 3 Shooter, Call of Duty, Treyarch, Call of Duty: Black Ops 3, Black Ops 3 Activision

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Ich finde es ja ein Unding, dass es hier Unterschiede zum analogen Film/Kino gibt. Da kann ein Protagonist sich in der reellen Welt bewegen, Adidas-Sneaker tragen, ne Coke trinken und in nen Humvee steigen und niemand kann dafür Lizenzen verlangen, weil es eben die Lebensrealität darstellt. Voraussetzung ist halt, dass damit keine Schleichwerbung betrieben wird (soweit mein letzter Kenntnisstand).

Lizenzen für jeden Scheiß. Genauso Mist wie absurd lange Patente. Da muss mal echt aufgeräumt werden. Die Firmen sollten sich für die oftmals kostenlose Werbung bedanken und das Maul halten. Vor allem das Militär imo.
 
@AlphaOmega: und wahrscheinlich sogar noch von den Firmen die im Kino gezeigt werden bezahlt damit diese gezeigt werden natürlich nicht als Schleichwerbung sondern rein zufällig ;)
 
@neuernickzumflamen: Na und? Es geht hier ums Prinzip. Und Schleichwerbung oder zufällig, stehen doch gar nicht zur Diskussion. Das nennt sich "Produktplatzierung", nach zu lesen unter anderem bei Wikipedia. Es ist eine gängige Praxis und willkommene Möglichkeit einen Teil des Films zu finanzieren. Keiner mach das heimlich oder leugnet das, im TV wird mittlerweile sogar vor solchen Filmen darauf hingewiesen "unterstützt durch Produktplatzierungen".
 
@AlphaOmega: Auf welcher Basis baut deine Aussage auf?
Im Normalfall sind Marken erst mal rechtlich geschützt (auch Coca Cola & Adidas). Wenn ein Film diese einbaut und das nicht mit dem Rechteinhaber geklärt ist, kann das durchaus Probleme bedeuten.
Auch im regulären Fernsehen ist das nicht ohne Weiteres machbar. Darum steht auch öfters dabei, dass ProductPlacement betrieben wird, bei denen Hersteller sogar dafür zahlen, dass "zufällig" eben eine Coca Cola Flasche auf dem Tisch steht und die Marke erkennbar zur Kamera zeigt.
Ansonsten ist die Marke unkenntlich zu machen.

Man kann natürlich auch nach dem Motto "Wo kein Kläger, da kein Richter" vorgehen.
Das heißt, man kann es auch ohne Erlaubnis tun und durchkommen, nur kann das eben später bedeuten, dass es teuer wird vor allem wenn entsprechend Gewinne erzielt wurden wie in diesem Fall erst mal den Anschein macht.
Verfremdungen sind erlaubt, daher kann es natürlich auch sein, dass Activision Blizzard hier davon kommt, kenne die CoD Reihe dafür nicht gut genug, ob sie das entsprechend übernommen haben, die GTA-Reihe hingegen ist ein prominentes Beispiel zur Verwendung von verfremdeten Marken, wobei hier der ein oder andere Hersteller bestimmt rechtlich vorgehen könnte und Recht bekäme, da dennoch sehr eindeutig.
 
@Tical2k: So sieht es aus. Ein Spiel oder ein Film ist auch nur ein Produkt, genau wie ein Auto. Und wenn man ein Produkt nimmt und es zum wichtigen Bestandteil des neuen Produktes macht, dann muss man dafür bezahlen. Egal ob ein Produkt real und eines virtuell ist. Ich kann ja auch nicht einfach in eine Galerie gehen, die Gemälde auf meinem Tablet eins zu eins nach Malen, eine Internetseite aufbauen, die abgemalten Bilder darauf zeigen, von den Besuchern Geld dafür verlangen und behaupten, bezahlen tuen sie für die Nutzung der Internetseite, die ist das Produkt, nicht die abgemalten Bilder die darauf zu sehen sind. Ist vom Prinzip her das selbe.
 
@markox: Für die Cola hat man ja bezahlt wenn sie auf dem Tisch steht (ich geh nicht davon aus dass Hollywood jetzt nen Getränkemarkt überfällt um an Cola zu kommen).
 
@Bautz: Spielt keine Rolle.
Nur weil du ein Produkt einer Firma kaufst, hast du noch lange keine Rechte an ihrer Marke und vor allem sie selbst zu kommerzialisieren - selbst wenn es beiläufig wirkt.
 
@Tical2k: Ich weiß, ich wollte damit (evtl. nicht ganz klar) auf die Sinnlosigkeit dieser Regelung hinweisen.

Gilt in Bautzistan selbstversändlich so nicht.
 
@Bautz: Diese Regelung ist keines Falls sinnlos.
Wenn man bedenkt, was für ein Schabernack man damit anstellen könnte (vor allem Konkurrenten) und nachher etwas den Herstellern vorgeworfen wird, weil Dritte damit werben oder das entsprechend verwenden und sich das Unternehmen damit überhaupt nicht identifiziert, aber nichts dagegen tun könnte.
 
@Tical2k: Das regelt in Bautzistan mein Art. 2 der Verfassung: "Tu nix was anderen schadet. Gehirn benutzen hilft.".
 
@Tical2k: Wie ist das dann mit dem Tisch, dem Teppich, dem Parkett, dem Stuhl der Wandfarbe? Sind auch alles Produkte die in einem Film/Spiel gezeigt werden. Wieso verklagen diese Firmen die Macher nicht?
 
@Bautz: Ein Radiosender darf nicht in den Laden gehen, eine CD kaufen und die Lieder seinen 500.000 Zuhörern vorspielen, von wegen "die CD haben wir ja bezahlt". Genau so wenig, darf Hollywood die Cola in ihrer Flasche filmen und den Film dann verkaufen. Punk.
 
@monte: Teppich: Weil erstens keine Markennamen oder Logos an diesen Produkten erkennbar sind. Zweitens, gerade bei Wandfarbe, die Produkte meißt nicht wiedererkennbar sind. Drittens die Produkte im Normalfall nur einfache Schutzrechte haben werden und nicht wie Cola Flaschen, Adidas Schuhe oder eben Autos konkrete Design-Patente.
Und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass bei solchen Produkten auch ein wenig darauf geachtet wird, was gezeigt wird. Einfache Möbel, die jedes Jahr erscheinen und besten Falls national verbreitet sind wird man problemlos zeigen können. Wenn es ein ausgefallenes Designer Stück ist, welches man wiedererkennt und welches zehntausende $$ gekostet hat, könnte es schon problematisch werden. Auch bei einem eindeutig identifizierbarem IKEA Möbelstück, welches es vielleicht schon ein paar Jahre lang zu kaufen gibt und welches weltweit vertrieben wird muss mann sicherlich auch vorsichtig sein.

Und woher weißt du, dass solche Firmen nicht auch klagen? Ich weiß es nicht. Bestimmt gibt es den ein oder anderen Hersteller solcher Produkte der sein Produkt wiedererkennt. Nur wird es sich meist einfach nicht lohnen für solche Hersteller zu klagen, weil der Design Wert des Produktes einfach nicht hoch genug ist, als dass eine lohnenswerte Entschädigung am Ende bei rauskommen würde.
 
@monte: Weil das nicht eindeutig ist und vor allem keine spezifische Marke.
Tisch, Stuhl, usw. ist jetzt erst mal allgemein, wie eben ein T-Shirt.
Das ist kein spezifischer Hersteller.

Humvees sind jetzt erst mal keine Fahrzeugklasse, sondern soweit ich das sehe, ist AM General der einzige Hersteller von diesen Fahrzeugen(? Bin da absolut kein Experte).
Zudem wie gesagt kommt es drauf an, wie sie im Spiel betitelt wurden und Activision diese dann nicht entsprechend "verfremdet" hat und damit dann durchkommen.
 
@Tical2k: Also die Mehreinnahmen steigen bei COD bestimmt nicht, weil die da so ein HMMWV zeigen. Das ist einfach nur absurd so was zu glauben.
Im übrigen gehört die Werbung für solche desaströsen Spritfresser verboten.

Da der HMMWV bei der US-Armee einStandardfahrzeug ist und weltweit bekannt ist, könnte man den mittlerweile auch als Kulturgut einstufen. Genauso wie Coca Cola oder Mc Donalds.

Mal davon ab, ist das ja auch kostenlose Werbung für AM General.
Man denke bloss mal an die vielen Appleprodukte die man in Filmen sieht. Hat Apple da jemals geklagt?

Andere grosse Autohersteller zahlen sogar dafür oder stellen gleich ganze Fahrzueugflotten zur Verfügung. Siehe James Bond Filme.

Da braucht wohl wohl jemand Geld, weil der Absatz ausserhalb des Militärs nicht so läuft.
 
@LastFrontier: Über Sinnhaftigkeit an manchen Stellen kann man sicher streiten.

Meiner persönlichen Meinung in diesem Fall, ist es fragwürdig, was AM General hier treibt.
CoD gibt es schon eine Weile mit den Fahrzeugen im Spiel, wieso also erst jetzt klagen?
Sollte Activision Blizzard dennoch die Fahrzeuge eindeutig erkennbar als solche in ihren Spielen ohne Zustimmung der Rechteinhaber verwenden, ist das eben durchaus problematisch, gerade wenn sie mit ihrem Spiel Geld verdienen und das nicht allzu knapp.

Das was du erwähnst, fällt ebenfalls unter Product Placement. Es zahlt in dem Fall ein Rechteinhaber dafür, dass seine Marke verwendet wird (ob nun BMW/Aston Martin bei James Bond, Sony bei James Bond, usw.).
Sowohl das, als auch bei der im Artikel beschriebenen Problematik muss das vertraglich geregelt sein und eine Seite hat dabei zu zahlen.
Wie schon erwähnt, muss ein Rechteinhaber natürlich nicht die Keule rausholen, wenn ohne Berechtigung etwas stattfindet, dennoch hat er jederzeit das Recht dazu.

Darum gibt's oft Verfremdungen, um der Problematik direkt aus dem Weg zu gehen.
 
@LastFrontier: "die Mehreinnahmen steigen bei COD bestimmt nicht, weil die da so ein HMMWV zeigen" Das sehe ich anders. Ein realistisches Erlebnis ist bei solchen Spielen äußerst wichtig. Damit mit wird geworben, oder zumindest in Werbung vermittelt und auch in Tests kommt soetwas immer wieder zur Sprache und wird gelobt. Und für ein realistisches Erlebnis braucht es auch diese echten Kriegsgeräte. Wenn ich mir vorstelle damals bei Battlefield, es hätte nicht AK-47 und Co. sondern Krustinoff B14 Waffen gegeben, neee. Auch bei Rennspielen, da will ich mit Lamborghini, Ferrari, Porsche und Co. fahren und nicht mit irgendwelchen ausgedachten Supersportwagen.
 
@LastFrontier: "Man denke bloss mal an die vielen Appleprodukte die man in Filmen sieht. Hat Apple da jemals geklagt?" Ne, dafür bezahlt Apple doch! Das wird sicherlich von der Werbeabteilung gesteuert. Die haben dann ein Budget für Prokuct Placement und gehen die Details mit den Produzenten durch. Und wie sollte Apple auch klagen? Kein seriöses Filmstudio wäre doch so dumm ein Apfel-Logo zu zeigen ohne die Erlaubnis von Apple!
 
@LastFrontier: Hmm die Weltweite Filmundistrie (Kino) kommt auf etwa 25 Mrd $ Umsatz im Jahr... Apple hat 229 Mrd...

Da wird unterwürfig um Erlaubnis gebeten....
 
@AlphaOmega: nö...die produzenten passen in film und fernsehen sehr genau auf welche produkte präsentiert werden...so versucht man zusätzliche einnahmen zu erzielen, weil es sich ja im prinzip um schleichwerbung handelt
 
@AlphaOmega: Also mein Kenntnisstand ist da ein anderer. Auch in Filmen darf man nicht einfach Produkte mit Markenemblem zeigen. Wenn man das will, braucht man die Zustimmung der Rechteinhaber. Also, Wenn ein Adidas Schuh gezeigt wird, egal wie kurz oder lang, und "Adidas" zu lesen ist, braucht man auf jeden Fall die Zustimmung. Wenn der Schuh am Design als Adidas Schuh erkennbar ist und er von einem Hauptdarsteller länger getragen wird, wird er zu einem wichtigen Teil des Films und müsste auch einer Zustimmung bedürfen. Wenn ein Statist damit kurz den Weg kreuzt, der Schuh zwar erkennbar ist, aber kein Markenname oder Logo zu sehen ist, dann sollte das auch ohne Zustimmung gehen.
Aber hier sind die Fahrzeuge durchaus ein Zentraler Teil der Handlung, eventuell kann man sie sogar fahren(?) und sie werden mit ihren realen Namen bezeichnet (?). Da kann ich die Klage durchaus verstehen. Mit solchen Filmen und Spielen werden Millionen und Milliarden verdient, und wenn das Geistige Eigentum anderer dazu beiträgt, dann müssen die auch beteiligt werden. Im Spiel hätte man ja auch selbstentwickelte Fantasie Designs nutzen können. Wäre das Spiel dann noch so "cool" und "authentisch"? Nein!
 
@AlphaOmega: die bekommen den Hals nicht voll, mal paar Milliönchen nebenbei absahnen hat ja auch was
 
@AlphaOmega: genau daran hab eich auch gerade gedacht. eckelhaft solche Geschäftsgebaren. aber den gehts glaube ich eh sehr schlecht und die Fahrzeuge werden ja auch nicht mehr gebaut. Dann kann man natürlich mal versuchen etwas vom Kuchen ab zubekommen.
Bah
 
Egal was man in der virtuellen Welt zeigen will man braucht eine Lizenz oder anderen Quatsch.tisch,stuhl, Toilette, Flugzeug oder auch nur eine bestimmte Form man ist das der Sinn in zweck von copyright oder wie das alles heißen mag? Wo soll das denn noch hinführen
 
kann jetzt schon ein hersteller eine ganze fahrzeugklasse patentieren?...die vehikel im videogame mögen vielleicht sehr ähnlich aussehen, jedoch nicht genau gleich...wenn der hersteller sowas echt behauptet, müßte er im gegenteil für die kostenlose werbung eigentlich noch ordentlich gebühren abdrücken als zu verlangen...aber genau so funktioniert das kapitalistische rechtssystem leider nicht...
edith meint noch: als nächstes werden dann die besitzer der echten vehikel verklagt, weil sie diese in der öffentlichkeit bewegen...
 
@Rulf: Gib doch mal in die Google Bildersuche "call of duty humvee" ein und schau was bei raus kommt. Und wenn ich auf die Seite des ersten Bildes gehe http://callofduty.wikia.com/wiki/M1026_HMMWV "M1026 HMMWV". Keine Ahnung wie das Gefährt im Spiel bezeichnet wird, oder ob es optisch abgewandelt ist. Für die Spieler ist es eindeutig ein Humvee. Nicht von wegen Fahrzeugklasse.
 
Ich kann mich an keinen CoD-Teil erinnern, in dem irgendein Gefährt "HMMWV" oder Humvee genannt wurde. Da fahren halt grüne Jeeps ;) mit Army Emblem drauf durch die Gegend.

Die sollen sich mal nicht so ins Hemd pullern. Wer Waffen verkauft und produziert, hat die Klappe zu halten.
 
Sollen die doch froh sein, dass die unbezahlte Werbung kriegen. Dürften genug CoD-geile Deppen sch einen Hummer kaufen, weil se sich dann wie in CoD fühlen.
 
Naja hier wird der Publisher verteidigt. Dann wären ja Sportspiele, oder andere Rennspiele die die Markenrechte anfordern und zahlen ja die Dummen.

Dann könnten sie auch einfach Sportwagen XY in die Rennsimulation einsetzen und fertig.
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