Microsoft: Netflix mit 1080p nur im Edge, nicht bei der Konkurrenz
Der Software-Konzern Microsoft hat ein weiteres, durchaus gewichtiges Argument dafür gefunden, den Nutzern seinen neuen Browser Edge schmackhaft zu machen: Nur mit diesem erhalten Anwender beim Video-Streaming von Netflix über das Web eine Auflösung von 1080p.
Netflix-Status im Chrome
Das Unternehmen stellte laut einem Bericht des US-Magazins PC-World heraus, dass Nutzer, die mit den konkurrierenden Produkten Chrome, Firefox oder Opera auf Netflix zugreifen, letztlich keine Streams in FullHD bekommen. Das geht auch aus einem Support-Dokument des Streaming-Anbieters selbst hervor.
In diesem wird als Voraussetzung für den Empfang von HD-Videos im HTML5-Player aufgeführt, dass mindestens 5 Megabit pro Sekunde für die Netzverbindung vorhanden sein müssen. Dann bekommt man in die Browser Chrome, Firefox und Opera einen 720p-Stream geliefert. 1080p erhalten User mit Edge oder auch Internet Explorer. Die einzige Möglichkeit, ohne ein Microsoft-Produkt 1080p-Netflix zu erhalten, besteht dann in der Verwendung eines Macs mit Safari.
Für die begrenzte Auflösung der Streams in den anderen Browsern gibt es streng genommen keinen technischen, sondern einen lizenztechnischen Grund. Die Inhalte-Anbieter verlangen für die höchsten Video-Qualitäten einen weitergehenden DRM-Schutz als bei den niedrigeren Auflösungen. Microsoft bietet hierfür Technologien wie die PlayReady Content Protection und den Protected Media Path an, die die Anforderungen der Inhalte-Anbieter erfüllen und in die anderen Browser nicht integriert sind. Aktuell arbeite man in Redmond auch daran, dass mit verbesserten Schutzsystemen demnächst auch 4K-Inhalte im Web-Player abgerufen werden können.
Netflix-Status im Chrome
Das Unternehmen stellte laut einem Bericht des US-Magazins PC-World heraus, dass Nutzer, die mit den konkurrierenden Produkten Chrome, Firefox oder Opera auf Netflix zugreifen, letztlich keine Streams in FullHD bekommen. Das geht auch aus einem Support-Dokument des Streaming-Anbieters selbst hervor.
In diesem wird als Voraussetzung für den Empfang von HD-Videos im HTML5-Player aufgeführt, dass mindestens 5 Megabit pro Sekunde für die Netzverbindung vorhanden sein müssen. Dann bekommt man in die Browser Chrome, Firefox und Opera einen 720p-Stream geliefert. 1080p erhalten User mit Edge oder auch Internet Explorer. Die einzige Möglichkeit, ohne ein Microsoft-Produkt 1080p-Netflix zu erhalten, besteht dann in der Verwendung eines Macs mit Safari.
Stream-Qualität leicht prüfbar
Die Ausführungen bestätigten sich auch in einem Praxistest der Redaktion des Magazins. Und auch jeder Nutzer kann genau nachprüfen, mit welchen konkreten Spezifikationen der aktuelle Netflix-Stream bei ihm ankommt: Dafür kann mit der Tastenkombination Ctrl+Alt+Shift+D während einer laufenden Netflix-Übertragung eine Status-Übersicht eingeblendet werden.Für die begrenzte Auflösung der Streams in den anderen Browsern gibt es streng genommen keinen technischen, sondern einen lizenztechnischen Grund. Die Inhalte-Anbieter verlangen für die höchsten Video-Qualitäten einen weitergehenden DRM-Schutz als bei den niedrigeren Auflösungen. Microsoft bietet hierfür Technologien wie die PlayReady Content Protection und den Protected Media Path an, die die Anforderungen der Inhalte-Anbieter erfüllen und in die anderen Browser nicht integriert sind. Aktuell arbeite man in Redmond auch daran, dass mit verbesserten Schutzsystemen demnächst auch 4K-Inhalte im Web-Player abgerufen werden können.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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