AV-Test: Windows Defender landet erstmals im (guten) Mittelfeld

Test, Antivirus, AV-Test Bildquelle: AV-Test
Das Magdeburger Institut AV-Test überprüft regelmäßig Anti-Viren-Software diverser Hersteller. Auch Microsofts eigene Lösung, der in Windows integrierte Defender, wird dabei unter die Lupe genommen. Das schlechte Abschneiden hat in Vergangenheit schon mehrfach für Auseinandersetzungen zwischen AV-Test und den Redmondern gesorgt.
Doch nun ist der Defender überraschend im Mittelfeld der Wertung aufgetaucht. Bisher wurde der Microsoft-eigene Schutz vor Viren und anderer Malware nach dem Motto "Besser als nichts" höchstens als die absolute Basis angesehen, wer wirklichen Schutz vor Internet-Bedrohungsszenarien haben wollte, der musste zu einem Drittanbieter greifen.

In der jüngst für November und Dezember 2015 veröffentlichten Erhebung von AV-Test kam das Redmonder Unternehmen auf bisher nie dagewesene Werte, zumindest in der Disziplin Windows 8.1 und Home-Nutzung, also als Privatanwender. AV-Test für Windows 8.1 im November/Dezember 2015 Erfreulich für Microsoft: Windows Defender landet (erstmals) im Mttelfeld

15,5 von 18 Punkten

Microsoft kommt aktuell auf mehr als solide 15,5 Punkte: AV-Test attestiert dem Defender wie schon bisher (gute) fünf Punkte für Geschwindigkeit und (ausgezeichnete) sechs Punkte für Benutzbarkeit. Diese Werte hatte man aber auch schon im Sommer 2015. Neu ist allerdings, dass die Schutzwirkung mit 4,5 Punkten bewertet worden ist, das ist schließlich die eigentlich wichtige Disziplin eines Anti-Viren-Programms. Im Mai/Juni 2015 gab es hier vernichtende 0,5 Punkte, das war auch der Grund für das schlechte Gesamtabschneiden.

Siehe auch: AV-Test - 20 Antivirus-Programme für Windows 10 auf dem Prüfstand AV-Test für Windows 8.1 im November/Dezember 2015 Die Ergebnisse für November/Dezember 2015 im Detail Der Windows Defender kann sich damit auf einen Schlag im Mittelfeld platzieren, man reiht sich sogar vor (Bezahl-)Anbietern wie Panda Security oder Eset ein und ist auf Augenhöhe mit F-Secure und G Data. Aktuelle Malware konnte der Defender zu 99,6 Prozent aus dem Verkehr ziehen, das ist auch ein sehr guter Wert. Nachholbedarf besteht aber noch bei 0-Day-Lücken, hier wurden "nur" 97,5 Prozent erkannt, während die besser platzierte Konkurrenz auf fast 100 Prozent kam.

Unter dem Strich bedeutet das, dass eine externe AV-Lösung nach wie vor zu empfehlen ist (die volle Punkteanzahl von 18 erzielten Kaspersky, Bitdefender und Avira). Wer sich aber nur mit den Bordmitteln von Windows schützt, steht nicht mehr so ganz im Regen.

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