"Schmutzige Tricks": Kaspersky wettert gegen Windows Defender

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Kaspersky Lab wettert in einem neuen Blogbeitrag gegen Microsoft und den in Windows integrierten Viren-Schutz Windows Defender. Nach Ansicht des russischen Entwicklers nutzt der Redmonder Konzern seine Marktmacht aus, um dem eigenen Produkt unfaire Vorteile zu verschaffen.

Unfair weil Standard

Der Markt für Anti-Virus-Software ist hart umkämpft. Nach Ansicht des russischen Millionärs und Entwicklers Eugene Kaspersky, bekannt durch die gleichnamige Anti-Virus-Software, verschafft sich Microsoft mit Windows 10 und der darin integrierten Lösung Windows Defender einen unfairen Wettbewerbsvorteil. Wie Kaspersky in einem Blogbeitrag (via ArsTechnica) mit der klaren Überschrift "Es reicht! Ich hab genug davon!" schreibt, habe man bei den Aufsichtsbehörden in der EU und Russland eine entsprechende Beschwerde eingereicht. Windows Defender Advanced Threat ProtectionWindows Defender: Laut Kaspersky nutzt Microsoft seine Marktmacht aus Laut Meinung Kasperskys habe Microsoft in Windows 10 verschiedene Funktionen eingebaut, die es dritten Entwicklern besonders schwer machen, ihre Produkte anbieten zu können. Dabei stört sich der russische Entwickler unter anderem an der Art, wie Microsofts Betriebssystem beim ersten Upgrade auf Windows 10 mit Antiviren-Programmen von Dritten verfährt - ein Verfahren, das so mit Windows 8 eingeführt wurde.

So werden solche Programme selbst dann entfernt, wenn der Nutzer die Auswahl getroffen hat, dass persönliche Daten und Apps übernommen werden sollen. Während des Update-Prozesses erkennt das Betriebssystem dabei inkompatible Antiviren-Software, löscht diese und aktiviert Windows Defender als Standard-Schutz. Kaspersky fordert, dass der Redmonder Konzern schon zum Start deutlicher darauf hinweisen muss, dass Antiviren-Programme Dritter während des Updates entfernt werden. Ist dieses durchgeführt, sollte der Konzern außerdem zur Installation kompatibler Versionen der Programme aufrufen, so die Meinung des Entwicklers.

Keine Chance mitzuhalten

Kaspersky bemängelt außerdem, dass Microsoft dritten Entwicklern von Antiviren-Lösungen kaum eine Chance biete, eine kompatible Version ihrer Programme pünktlich zu Updates bereitzustellen, da zwischen dem Release einer Test-Version im Fast Ring und der Veröffentlichung für den Endkunden manchmal nur "eine Handvoll Tage" vergingen.

Kaspersky hofft mit seiner Beschwerde bei den Regulierungsbehörden nun unter anderem zu erreichen, dass Microsoft "neue Versionen und Updates von Windows mit genügend Vorlauf für unabhängige Entwickler bereitstellen muss, sodass diese die Kompatibilität der Software mit Windows aufrechterhalten können".

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