Windows 10: November-Update wieder da und zeigt Microsofts Unruhe
Der Software-Konzern Microsoft hat wieder mit der Verteilung des so genannten November-Updates für sein Betriebssystem Windows 10 begonnen. Diese war am Wochenende etwas überraschend und ohne größere Erklärung eingestellt worden. Nun sorgt das Unternehmen aber für mehr Klarheit.
Und die Erläuterung zu den Gründen für den Verteilungs-Stopp zeigt in erster Linie, wie vorsichtig man bei Microsoft inzwischen geworden ist, nachdem es eine breite Debatte um den Datenschutz in Verbindung mit dem neuen Betriebssystem gab. Denn im Vergleich zu den verschiedenen Vermutungen, wo das Update Probleme bereitet, ist der beschriebene Fehler dann doch ziemlich marginal.
Die Spekulationen reichten von Problemen mit der Bitlocker-Verschlüsselung, wodurch Rechner nicht mehr hochfahren würden, bis hin zu größeren Fehlern, die vor allem bei Business-Kunden auftreten würden. Wie sich nun aber herausstellte, entschied sich Microsoft die Verteilung auszusetzen, weil das Update bei einigen Nutzern ein paar Einstellungen nicht korrekt übernommen hatte, berichtete der Microsoft-Insider Paul Thurrott.
Von allen Optionen, die der Anwender nach seinen Wünschen und Vorlieben verändern kann, ging es hier gerade einmal um vier Einstellungen, die nach einer Installation des Updates wieder auf den Urzustand zurückgesetzt waren - und dies wohl auch nur bei einer kleineren Zahl von Nutzern. Allerdings betrafen diese die Privatsphären-Optionen in dem Betriebssystem.
So ließ die Aktualisierung beispielsweise unberücksichtigt, welche Angaben der jeweilige Nutzer zur Verwendung der Werbe-ID und des SmartScreen-Filters gemacht hatte. Auch eine automatische Synchronisation mit anderen Geräten war nach der Installation wieder aktiv und das System merkte sich auch nicht, welchen Anwendungen man den Betrieb im Hintergrund erlaubt hatte.
Das große Herbst-Update für Windows 10 Das alles ist neu Offensichtlich wollte Microsoft es auf jeden Fall verhindern, dass der Umgang des Unternehmens mit dem Datenschutz der Nutzer erneut skandalisiert wird. Denn die fragliche Debatte liegt seit dem Start von Windows 10 ohnehin wie eine dunkle Wolke über der eigentlich doch ziemlich gut gelaufenen Startphase. Jetzt aber ist das Update fehlerbereinigt wieder in vollem Umfang auf den üblichen Kanälen verfügbar.
Die Spekulationen reichten von Problemen mit der Bitlocker-Verschlüsselung, wodurch Rechner nicht mehr hochfahren würden, bis hin zu größeren Fehlern, die vor allem bei Business-Kunden auftreten würden. Wie sich nun aber herausstellte, entschied sich Microsoft die Verteilung auszusetzen, weil das Update bei einigen Nutzern ein paar Einstellungen nicht korrekt übernommen hatte, berichtete der Microsoft-Insider Paul Thurrott.
Von allen Optionen, die der Anwender nach seinen Wünschen und Vorlieben verändern kann, ging es hier gerade einmal um vier Einstellungen, die nach einer Installation des Updates wieder auf den Urzustand zurückgesetzt waren - und dies wohl auch nur bei einer kleineren Zahl von Nutzern. Allerdings betrafen diese die Privatsphären-Optionen in dem Betriebssystem.
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Christian Kahle
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