Kaspersky Lab: Sicherheitsfirma erfolgreich von Hackern attackiert

Kaspersky, Sicherheitsexperten, Duqu, Duqu 2.0 Bildquelle: Kaspersky
Das für seine Sicherheitssoftware bekannte russische Unternehmen Kaspersky Lab wurde Opfer einer ausgeklügelten Hacker-Attacke. Die Angreifer wollten mithilfe der eingeschleusten Schadsoftware offenbar Technologien ausspionieren, Nutzer waren aber nicht in Gefahr.

Abwehr-Experten werden zu Opfern

Eigentlich wollen sie mit ihrer Software verhindern, dass PC-Nutzer zum Opfer von Schädlingen wie Viren, Würmern, Trojanern, Rootkits oder Spyware werden. Auch in unserem WinFuture-Download-Center steht die aktuelle Kaspersky Anti-Virus 2015 - Antiviren-Software zum Download bereit.

Download
Kaspersky Anti-Virus 2015 - Antiviren-Software
Jetzt teilt das russische Sicherheitsunternehmen mit, dass sich in diesem Frühjahr eine Attacke auf das eigene Firmennetzwerk ereignet hat. Laut der aktuellen Einschätzung der Experten wollten die Angreifer dabei Informationen über neue Technologien des Unternehmens an sich bringen.

Unglaublich guter Code

Wie Costin Raiu, Chef des globalen Forschungs- und Analyse-Teams bei Kaspersky Lab, in einem Interview mit dem US-amerikanischen Magazin Wired erläutert, sollen die Angreifer mindestens drei Zero-Day-Exploits für ihre Attacke genutzt und Daten mit einer ausgeklügelten Technik heimlich von infizierten Rechnern übermittelt haben. "Der gesamte Code dieser Angriffsplattform gehört zu den Besten, den wir je gesehen haben (...) er ist unwahrscheinlich gut geschrieben", zeigt sich Raiu beeindruckt.

Aktuell versucht man bei Kaspersky zu ermitteln, wie viele Informationen von den Angreifern überhaupt entwendet wurden. Der Chef-IT-Forensik Raiu bemüht sich aber darum sehr deutlich zu betonen, dass die Schadsoftware offenbar nicht darauf ausgelegt war, die nach eigenen Angaben rund 400 Millionen Kunden des Unternehmens über das Netzwerk oder seine Produkte zu infizieren.

Alle Details zu Duqu 2.0
Der 46-seitige Bericht von Kaspersky Lab

Virus Duqu 2.0 scheint die Ursache

Konkret soll bei dem aktuellen Angriff eine Weiterentwicklung des 2011 bekannt gewordenen Duqu-Virus zum Einsatz gekommen sein, der - wie Experten vermuten - wiederum aus der berühmten Stuxnet-Malware hervorgegangen sein soll. Die bisher bekannten Details zu dem von Kaspersky Lab "Duqu 2.0" getauften Schädling hat das Unternehmen in einer 46-seitigen PDF zusammengefasst. Kaspersky, Sicherheitsexperten, Duqu, Duqu 2.0 Kaspersky, Sicherheitsexperten, Duqu, Duqu 2.0 Kaspersky
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