Steam-Nutzer sollten derzeit den Safari-Browser von Apple meiden. Ein Sicherheitsunternehmen hat bei dieser Kombination eine schwerwiegende Sicherheitslücke entdeckt, diese kann ausgenützt werden, um Zugriff auf den Rechner eines Users zu bekommen.
Das Sicherheitsunternehmen ReVuln hat einen mehrseitigen 'Bericht' veröffentlicht, der der Valve-Distributionsplattform attestiert, in Verbindung mit dem Safari-Browser (besonders) unsicher zu sein. Allerdings stellt Revuln fest, dass Steam insgesamt ein sehr "geeignetes" Ziel für Angriffe ist.
Schuld daran ist das bei Steam eingesetzte Protokoll, dieses soll eine Lücke aufweisen, die mit Hilfe einer Browser-Umleitung durch einen Angreifer ausgenutzt werden kann (siehe Grafik).

Auf diese Weise kann die Lücke ausgenutzt werden
Untersucht wurden nach Angaben der Sicherheitsexperten alle derzeit gängigen Browser. Doch während Internet Explorer, Firefox und Chrome bei steam://-URLs zumindest eine Warnung ausgeben, leitet der Apple-Browser diese einfach weiter.
ReVuln schreibt über die derzeitige Implementierung des Steam-Browser-Protokoll-Mechanismus', dass dieser einen "exzellenten Angriffs-Vektor" darstelle, insbesondere Mac-User sollten bei der Nutzung des (Standard-)Browsers Safari im Moment sehr vorsichtig sein.

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