Nokia kann seine Lumia-Verkaufszahlen verdoppeln

Smartphone, Windows Phone 8, Nokia Lumia 900 Bildquelle: Nokia
Der finnische Handyhersteller Nokia kann inzwischen durchaus nennenswerte Absatzzahlen mit seinen Lumia-Smartphones, die unter Microsofts Betriebssystem Windows Phone 7 laufen, verzeichnen. Allerdings reicht das noch lange nicht, um den Absturz spürbar zu bremsen.
Wie das Unternehmen heute mitteilte, konnte man im zweiten Quartal insgesamt 4 Millionen Geräte unter dem Lumia-Branding verkaufen. Das sind etwa doppelt so viele wie im vorhergehenden Jahresviertel. Um die Absätze weiter anzukurbeln hatte man kürzlich außerdem den Preis des Flaggschiffs Lumia 900 auf dem US-Markt um die Hälfte gesenkt.

Weiterhin seien Updates für die gesamte Produktlinie geplant. Insbesondere nach der Veröffentlichung von Windows Phone 8 durch Microsoft soll es eine ganze Reihe von Neuerungen geben, so das Unternehmen. Inklusive der Lumias setzte Nokia im zweiten Quartal 10,2 Millionen Smartphones ab - bei den übrigen handelt es sich im Wesentlichen um noch verbliebene Symbian-Modelle, deren Produktion nach und nach ausläuft. Vor einem Jahr verkaufte Nokia noch 16,7 Millionen Smartphones im gleichen Zeitraum.

Die Plattform-Umstellung bei den High End-Geräten von Symbian auf Windows Phone kommt zwar langsam aber sicher voran, aber längst nicht schnell genug, um die übrigen Probleme zu kompensieren. So verzeichnete Nokia auch bei den Feature-Phones einen signifikanten Einbruch. Nachdem im vergangenen Jahr noch 88,5 Millionen verkaufte Geräte vermeldet werden konnten, waren es nun nur noch 83,7 Millionen.

Angesichts der anhaltenden Probleme hatten die Analysten bereits damit gerechnet, dass sich der Vorjahresverlust von 368 Millionen Euro deutlich ausweiten wird. Aber selbst der prognostizierte Fehlbetrag von 654 Millionen Euro war noch viel zu optimistisch gedacht. Letztlich standen nun 1,41 Milliarden Dollar in roten Zahlen unter den Bilanzen.

Trotz dieser Entwicklung konnte Nokia allerdings seine Geldreserven um 306 Millionen Euro vergrößern. Hier zeigt sich vor allem, wie wichtig die Zahlungen Microsofts, die im Rahmen der Kooperationsvereinbarung für Patente und als Unterstützung für die Entwicklungsarbeit gezahlt werden, für den Fortbestand von Nokia sind. Der Umsatz des Konzerns ging im Jahresvergleich um 19 Prozent auf 7,54 Milliarden Euro zurück.

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