HTC fehlt zunehmend der Handlungsspielraum
Der einst so hoch gehandelte Smartphone-Hersteller HTC gerät immer stärker unter Druck. Dem Unternehmen will es einfach nicht gelingen, den Konkurrenten Apple und Samsung etwas entgegenzusetzen. Entsprechend musste das Management erneut eine Umsatzwarnung ausgeben.
Im laufenden zweiten Geschäftsquartal werde man die angepeilten Umsätze wohl nicht erreichen. Nach der bisherigen Geschäftsentwicklung wird HTC es wohl gerade so schaffen, die Marke von 3 Milliarden Dollar Umsatz zu übertreffen. Damit würden die Einnahmen rund 13 Prozent unter der im April ausgegebenen Zielsetzung liegen.
Auch die Gewinne werden im operativen Geschäft nicht den Erwartungen entsprechen. Die Gewinnmarge wird nicht wie erhofft bei den ohnehin schon nicht gerade berauschenden 11 Prozent liegen, sondern eher bei 9 Prozent. Insbesondere das wichtige Geschäft in Europa verlaufe nach Angaben des Managements enttäuschend.
Auch für die kommenden Monate rechnen Branchenkenner angesichts der aktuellen Bekanntgabe nicht gerade mit positiven Impulsen. Kritisch wird wohl die Zeit nach der Einführung des kommenden iPhone 5 durch Apple. Ein Unternehmen wie Samsung, das noch über brauchbare Gewinnmargen verfügt, kann in einer solchen Situation die Preise senken, um die Verkaufszahlen hoch zu halten. Geht auch HTC diesen Weg, schmelzen die ohnehin mageren Gewinne noch weiter zusammen. Hält man die Preise stabil, werden hingegen weniger Geräte verkauft und der Umsatz geht zurück.
Um Abseits des Smartphone-Marktes Einnahmen zu generieren, wollte HTC auf die Möglichkeit setzen, im zweiten Halbjahr zumindest auf den Zug der neuen Tablets unter Microsofts Windows 8 mitzufahren. Der Redmonder Software-Konzern soll sich aus verschiedenen Gründen aber nicht gerade begeistert zeigen und eine Lizenzierung des Betriebssystems an den Hersteller verweigern.
Auch die Gewinne werden im operativen Geschäft nicht den Erwartungen entsprechen. Die Gewinnmarge wird nicht wie erhofft bei den ohnehin schon nicht gerade berauschenden 11 Prozent liegen, sondern eher bei 9 Prozent. Insbesondere das wichtige Geschäft in Europa verlaufe nach Angaben des Managements enttäuschend.
Auch für die kommenden Monate rechnen Branchenkenner angesichts der aktuellen Bekanntgabe nicht gerade mit positiven Impulsen. Kritisch wird wohl die Zeit nach der Einführung des kommenden iPhone 5 durch Apple. Ein Unternehmen wie Samsung, das noch über brauchbare Gewinnmargen verfügt, kann in einer solchen Situation die Preise senken, um die Verkaufszahlen hoch zu halten. Geht auch HTC diesen Weg, schmelzen die ohnehin mageren Gewinne noch weiter zusammen. Hält man die Preise stabil, werden hingegen weniger Geräte verkauft und der Umsatz geht zurück.
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Christian Kahle
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