Windows 8: Windows To Go nur für Enterprise

Nachdem Microsoft am Montag bekanntgab, dass Windows 8 in nur drei verschiedenen Versionen auf den Markt kommen soll, hat man nun neue Details zur Ausstattung der Variante Windows 8 Enterprise für große Unternehmen preisgegeben.

Wie Erwin Visser von Microsoft im offiziellen Windows Team Blog bekanntgab, wird Windows 8 Enterprise eine Reihe von Funktionen enthalten, die weder in Windows 8 Pro, dem normalen Windows 8 oder gar der ARM-Variante Windows RT vorhanden sind. Außerdem werden die Software Assurance-Angebote erweitert, um sie besser den individuellen Bedürfnissen von Firmenkunden anpassen zu können.

Grundsätzlich enthält Windows 8 Enterprise alle Features der Pro-Variante, bringt darüber hinaus aber einige "Premium"-Funktionen mit, die die Bedürfnisse großer Unternehmen befriedigen sollen. Unter anderem wird Windows To Go integriert sein, mit dem sich ein vollständiger Windows 8-Desktop von einem startbaren USB-Stick betreiben lässt. Das Feature war auch bei Privatkunden auf großes Interesse gestoßen, bleibt aber exklusiv für die teure Enterprise-Edition.


Hinzu kommen bekannte Funktionen wie DirectAccess zum VPN-losen Aufbau von Remote-Verbindungen zwischen Client-Rechnern und Firmennetzwerken, BranchCache zum Vorhalten von Dateien, Websites und anderen Inhalten von zentralen Firmenservern und AppLocker zur Beschränkung des Umgangs mit Firmendaten.

Eine weitere Besonderheit der Windows 8 Enterprise Edition ist die Möglichkeit, firmeneigene Metro-Apps auch ohne den bei den anderen Versionen zwingend notwendigen Zwischenschritt über den offiziellen Windows Store installieren zu können. Dieses sogenannte Side-Loading soll den Einsatz von Metro-Apps für den firmeninternen Gebrauch erleichtern und funktioniert nur, wenn ein System an einer Domäne angemeldet ist.

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Ich glaube MS übersieht hier, dass viele Unternehmen statt der Enterprise Version die Pro Version nutzen. Enterprise gibts ja nur in Volumenverträgen, aber genau die machen für viele Unternehmen keinen Sinn. Diese Kunden würden die zusätzlichen Businessfeatures nicht nutzen können, was das Gesamtsystem weniger attraktiv macht. Man sollte es so lassen wie bisher und beide Editionen lediglich durch die Aktivierungsmethode unterscheidbar machen.
 
@DennisMoore: Viele Firmen werden den Schritt Richtung W8 erstmal garnicht machen. Denn es laufen ja immer noch die Umstellungen auf Windows7. Viele Firmen werden den Aufwand einer Evaluierung garnicht erstanfangen....
 
@skyjagger: Mal ganz ehrlich: In unserer Firma haben wir so um die 70% Windows 7 und 30% Windows XP. Die Umstellung ist also fast durch. Da werden wir a) sicherlich nicht schon wieder was neues anfangen und b) einen Mix aus drei Betriebssystemversionen nicht zulassen. Allein schon vom Administrations- und Softwaredeploymentaufwand her. Wenn man sich dann noch die Pros und Contras zu Windows 8 dazulegt und unter alles nen Strich drunter macht, kommt was ziemlich eindeutiges raus. Windows 8 überspringen. Vielleicht sogar auch noch den Nachfolger.
 
@DennisMoore: würd ich ehr anderst sehen, bzw auf den meisten w7 clients in unternehmen die ich so sehe ist die enterprise, pro /ultimate trifft man nur sehr selten. das man allerdings bei w8 nicht mehr alle sachen im privaten nutzen kann (so wie bei 7 mit derultimate) find ich wirklich schlecht... es verdichtet sich bei mir immer mehr der verdacht das w7 floppen wird bzw ein 2. vista wird
 
@chris1284: Wie groß sind die Unternehmen denn wo du das siehst? Enterprise lohnt sich IMO erst ab einer bestimmten Anzahl Clients.


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