Pentagon-Partner gehackt: Dokumente gestohlen
Das erklärte der stellvertretende US-Verteidigungsminister William Lynn am gestrigen Donnerstag, als er eine neue Strategie für militärische Operationen im Internet vorstellte. Darin wird festgestellt, dass die bisherigen Maßnahmen gegen Hackerangriffe defensiver Natur sind und somit nicht ausreichen, um einen wirksamen Schutz darzustellen. Zukünftig will man auch offensiv gegen die Spione und Angreifer aus dem Cyberspace vorgehen, berichtet die 'New York Times'.
Lynn gab zu, dass in den letzten Jahren viele geheime Daten im Rahmen von Hackerangriffen gestohlen wurden. Dazu gehören beispielsweise Pläne für ein Raketenverfolgungssystem, Navigationssysteme, Überwachungsdrohnen und hochmoderne Kampfjets. Für den Angriff im März, der zu den größten seiner Art gehören soll, macht das Pentagon den Geheimdienst einer anderen Regierung verantwortlich. Aus diplomatischen Gründen wurden keine konkreten Länder benannt, doch in der Vergangenheit wurden bereits Russland und China beschuldigt, mit Hilfe von Hackern Spionage gegen die USA zu betreiben.
Auch das Partnerunternehmen des Pentagons, das im März virtuell angegriffen wurde, benannte das US-Verteidigungsministerium nicht. Erst kürzlich hatte ein Hackerangriff auf Lockheed Martin für Aufsehen gesorgt. Das Unternehmen entwickelt zahlreiche Waffensysteme für das US-Militär. Lynn erklärte, dass die bisherigen Gegenmaßnahmen keine Wirkung gezeigt haben und somit die Zeit für eine neue Strategie gekommen ist.
Sie sieht eine so genannte "dynamische Verteidigung" vor. Statt darauf zu warten, von einem Hacker angegriffen zu werden und diesen anschließend zu verfolgen, will man bereits im Vorfeld nach Hackern Ausschau halten und diese daran hindern, in Computersysteme einzudringen. Sollte es dennoch zu erfolgreichen Angriffen kommen, sollen die betroffenen Systeme automatisch in einen betriebsbereiten und sicheren Zustand zurückkehren. Ein Land allein könne diese Aufgabe nicht bewältigen, erklärte Lynn. Aus diesem Grund soll die Zusammenarbeit mit anderen Ländern ausgebaut werden, so dass auch Bedrohungen auf anderen Kontinenten bekämpft werden können.
Gemeinsam wollen die USA mit Partnerländern Warnsysteme und Trainingsprogramme aufbauen, so dass man sich besser gegen die Angriffe im Internet zur Wehr setzen kann. Dabei sollen die bereits vorhandenen Stärken der einzelnen Länder gezielt genutzt werden. "Die Cyberbedrohung ist akut und potenziell verheerend. Gegner suchen konstant nach Schwachstellen", stellte der stellvertretende US-Verteidigungsminister fest.
Lynn gab zu, dass in den letzten Jahren viele geheime Daten im Rahmen von Hackerangriffen gestohlen wurden. Dazu gehören beispielsweise Pläne für ein Raketenverfolgungssystem, Navigationssysteme, Überwachungsdrohnen und hochmoderne Kampfjets. Für den Angriff im März, der zu den größten seiner Art gehören soll, macht das Pentagon den Geheimdienst einer anderen Regierung verantwortlich. Aus diplomatischen Gründen wurden keine konkreten Länder benannt, doch in der Vergangenheit wurden bereits Russland und China beschuldigt, mit Hilfe von Hackern Spionage gegen die USA zu betreiben.
Auch das Partnerunternehmen des Pentagons, das im März virtuell angegriffen wurde, benannte das US-Verteidigungsministerium nicht. Erst kürzlich hatte ein Hackerangriff auf Lockheed Martin für Aufsehen gesorgt. Das Unternehmen entwickelt zahlreiche Waffensysteme für das US-Militär. Lynn erklärte, dass die bisherigen Gegenmaßnahmen keine Wirkung gezeigt haben und somit die Zeit für eine neue Strategie gekommen ist.
Sie sieht eine so genannte "dynamische Verteidigung" vor. Statt darauf zu warten, von einem Hacker angegriffen zu werden und diesen anschließend zu verfolgen, will man bereits im Vorfeld nach Hackern Ausschau halten und diese daran hindern, in Computersysteme einzudringen. Sollte es dennoch zu erfolgreichen Angriffen kommen, sollen die betroffenen Systeme automatisch in einen betriebsbereiten und sicheren Zustand zurückkehren. Ein Land allein könne diese Aufgabe nicht bewältigen, erklärte Lynn. Aus diesem Grund soll die Zusammenarbeit mit anderen Ländern ausgebaut werden, so dass auch Bedrohungen auf anderen Kontinenten bekämpft werden können.
Gemeinsam wollen die USA mit Partnerländern Warnsysteme und Trainingsprogramme aufbauen, so dass man sich besser gegen die Angriffe im Internet zur Wehr setzen kann. Dabei sollen die bereits vorhandenen Stärken der einzelnen Länder gezielt genutzt werden. "Die Cyberbedrohung ist akut und potenziell verheerend. Gegner suchen konstant nach Schwachstellen", stellte der stellvertretende US-Verteidigungsminister fest.
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
WordPress 7.0.3 Sicherheits-Release freigegeben - kontinuierliche Arbe
d-hubs - Vorgestern 14:01 Uhr -
Neues von RawTherapee, Version 5.13
d-hubs - 06.08. 19:37 Uhr -
Dr.Parted Live 26.08:eine bootfähige GNU/Linux-Distri -
d-hubs - 03.08. 19:11 Uhr -
ganz neu - ZimaOS 1.7.0: vieles wurde weiter entwickelt
d-hubs - 02.08. 12:46 Uhr -
Datensouveränität, Kosten und Unabhängigkeit:
d-hubs - 01.08. 14:46 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen