LulzSec-Ermittlungen: FBI beschlagnahmt Server
Mitten in der Nacht vom Montag zum Dienstag betrat das FBI das Rechenzentrum, das vom schweizer Hosting-Unternehmen DigitalOne genutzt wird. In einer E-Mail an einen Kunden schreibt DigitalOne, dass drei Anlagen von den Behörden beschlagnahmt wurden. Darauf befanden sich unter 100 Websites, die nun nicht mehr erreichbar sind oder inzwischen auf eine andere Infrastruktur ausgewichen sind. Darunter befindet sich das Curbed Network, das einige bekannte US-Blogs beherbergt. Auch ein Server des Dienstes Instapaper ist betroffen.
Das FBI soll jedoch nur an einem speziellen Kunden interessiert gewesen sein, heißt es in der E-Mail, die der 'New York Times' vorliegt. Ein Mitarbeiter der US-Regierung hatte erklärt, dass das FBI gegen die bekannte Hacker-Gruppe LulzSec ermittelt. Dazu arbeitet man auch mit der CIA sowie einigen Einrichtungen in Europa zusammen. Konkrete Details wollte die nicht namentlich genannte Person allerdings nicht preisgeben.
Der Hoster DigitalOne hatte dem FBI nach eigenen Angaben genau erklärt, welcher Server zu der vorgelegten IP-Adresse gehört. Allerdings nahmen die Bundesagenten komplette Server-Racks mit. DigitalOne operiert aus der Schweiz und hatte kein eigenes Personal im Rechenzentrum, als die FBI-Aktion durchgeführt wurde. Der Betreiber des Rechenzentrums, in das sich DigitalOne eingemietet hat, leitete die Informationen erst drei Stunden nach der Beschlagnahmung weiter. In diesen drei Stunden ging DigitalOne von einem technischen Problem aus, das man versuchte zu beheben.
LulzSec hatte zuletzt angekündigt, zukünftig mit der Hacker-Gruppe Anonymous zusammenarbeiten zu wollen, um Regierungen und große Unternehmen ins Visier nehmen zu können. Sämtliche vertraulichen Informationen, die man dabei gewinnen kann, sollen veröffentlicht werden.
Das FBI soll jedoch nur an einem speziellen Kunden interessiert gewesen sein, heißt es in der E-Mail, die der 'New York Times' vorliegt. Ein Mitarbeiter der US-Regierung hatte erklärt, dass das FBI gegen die bekannte Hacker-Gruppe LulzSec ermittelt. Dazu arbeitet man auch mit der CIA sowie einigen Einrichtungen in Europa zusammen. Konkrete Details wollte die nicht namentlich genannte Person allerdings nicht preisgeben.
Der Hoster DigitalOne hatte dem FBI nach eigenen Angaben genau erklärt, welcher Server zu der vorgelegten IP-Adresse gehört. Allerdings nahmen die Bundesagenten komplette Server-Racks mit. DigitalOne operiert aus der Schweiz und hatte kein eigenes Personal im Rechenzentrum, als die FBI-Aktion durchgeführt wurde. Der Betreiber des Rechenzentrums, in das sich DigitalOne eingemietet hat, leitete die Informationen erst drei Stunden nach der Beschlagnahmung weiter. In diesen drei Stunden ging DigitalOne von einem technischen Problem aus, das man versuchte zu beheben.
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Michael Diestelberg
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