LulzSec: Enttarnung möglicher Grund für Auflösung

Die plötzliche Auflösung der Gruppe Lulz Security (LulzSec) könnte darauf zurückzuführen sein, dass ihre Mitglieder tatsächlich enttarnt wurden. Eine zweite Gruppe, die sich "A-Team" nennt, hat umfassende Informationen über eine Reihe von Personen veröffentlicht, die LulzSec angehört haben sollen.
Demnach wurde der Twitter-Account der Gruppe von den beiden Nutzern Sabu und Topiary betreut. Bei ersterem soll es sich um einen New Yorker handeln, bei zweiterem um einen Schweden. Aber auch die Identitäten anderer Beteiligter wollen die A-Team-Mitglieder herausgefunden haben.

Auf Pastebin veröffentlichten sie ein umfassendes Dokument, das unter anderem Chatlogs, die Profil-Adressen der mutmaßlichen LulzSec-Mitglieder in verschiedenen Social Networks und auch Angaben zu deren Beziehungen, Freunden und Familienmitgliedern enthält. Einige der Beteiligten sollen sich bereits länger kennen, andere stießen im Zuge ihrer Online-Aktivitäten dazu.

Generell soll LulzSec den Angaben zufolge aus zwei Lagern entstanden sein. Während zumindest Sabu über etwas mehr Erfahrung verfügen und aus der Gn0sis-Gruppe kommen soll, beteiligten sich die anderen zuvor an einer Reihe von Aktionen des Anonymous-Netzwerkes.

Allerdings soll es sich bei den LulzSec-Mitgliedern aber nicht um besonders fähige Hacker handeln, hieß es. Sie hatten demnach lediglich das Glück, bei Sony auf eine ungünstige Schwachstelle zu stoßen und durch die Veröffentlichung von Daten viel Aufmerksamkeit erhalten zu haben.

Die anschließend veröffentlichten Informationen seien ihnen eher zufällig in die Hände gefallen, als sie das Netz nach Servern abgrasten, die für SQL-Injection-Angriffe anfällig waren. Von diesen wurden dann Datenbanken heruntergeladen und veröffentlicht. Das sollte wohl den Eindruck einer besonders fähigen Hacker-Gruppe erwecken.

"Ihre Veröffentlichungen haben nicht mit ihren Zielen oder Spaß zu tun. Sie basierten lediglich auf dem, was ihnen mit ihren 'Google-Hacking'-Anfragen in die Hände fiel", heißt es in dem A-Team-Dokument. Dementsprechend seien sie auch nicht in der Lage gewesen, ihre Identität ausreichend zu verschleiern. Zwar seien sie stets über Proxy-Systeme im Netz unterwegs gewesen, diese waren aber selbst angreifbar, womit eine Rückverfolgung möglich wurde. Hacker, A-Team Hacker, A-Team
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