Cyber-Angriffe auf französisches Finanzministerium

Hacker Das französische Finanzministerium sieht sich seit Dezember 2010 Cyber-Angriffen ausgesetzt. Die Hacker haben es auf G20-Dokumente sowie die Staatskasse abgesehen, berichtet das Magazin 'Paris-Match' laut einer Meldung der 'AFP'.
"Zwischen Dezember und diesem Wochenende war das Finanzministerium und die Wirtschaft Opfer eines noch nie dagewesenen Angriffs", wird eine Quelle zitiert, die mit dem Fall vertraut sein soll. Das Management des Ministeriums soll das Hauptangriffsziel sein. Welchen Ursprung die virtuellen Attacken haben, ist bislang nicht bekannt.

"Wir haben festgestellt, dass ein bestimmter Teil der gesammelten Informationen an chinesische Websites weitergeleitet wurde. Allerdings sagt dies nicht sehr viel aus", erklärte ein Offizieller, dessen Name unter Verschluss gehalten wird. Patrick Pailloux, Generaldirektor der French National Agency for IT Security erklärte, dass die Hacker hinter Dokumenten her sind, die in Zusammenhang mit dem französischen Vorsitz der G20 stehen. Zudem sind Dokumente über wirtschaftliche Angelegenheiten ins Visier geraten.

Pailloux beschreibt die Angreifer als professionell und organisiert. Es ist die erste Attacke in dieser Größenordnung und diesem Ausmaß gegen Frankreich. Mehr als 150 Computer im Ministerium wurden kompromittiert, so dass zahlreiche Dokumente gestohlen werden konnten. Einzelne Personen waren nicht das Ziel der Angriffe, Derzeit untersucht der französische Geheimdienst die Angelegenheit.
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