Electronic Arts streicht 1.100 Jobs & macht Verluste

Wirtschaft & Firmen Der Spiele-Publisher und -Entwickler Electronic Arts kündigte am gestrigen Dienstag an, dass nach einem schwachen dritten Quartal mit hohen Verlusten jede zehnte Stelle im Unternehmen gestrichen wird.

Das dritte Quartal, welches im Dezember 2008 endete, brachte für Electronic Arts Verluste über 641 Millionen US-Dollar. Vor allem durch Abschreibungen kam man auf diesen hohen Betrag. Der Umsatz konnte trotzdem gesteigert werden. Er legte um 10 Prozent auf 1,65 Milliarden US-Dollar zu.

Bereits im vorherigen Quartal sammelte der Konzern einen Verlust über 310 Millionen US-Dollar an - insgesamt steht nun knapp eine Milliarde US-Dollar in roter Schrift unter dem Strich. Bereits damals kündigte Electronic Arts an, dass 500 bis 600 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Inzwischen stieg diese Zahl auf 1.100, so dass 11 Prozent der gesamten Belegschaft betroffen sind.


Der Publisher reagiert auf die aktuellen Entwicklungen und senkte die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Zudem wurden potentielle Hits in das nächste Geschäftsjahr verschoben. So erscheint der Hoffnungsträger "Die Sims 3" erst am 2. Juni 2009. Auch die PC-Version von "Dragon Age: Origins" wird verschoben und soll nun zeitgleich mit der Konsolenversion zum Ende des Jahres erscheinen.

"Der Pate 2" wird seinen Termin am 27. Februar ebenfalls nicht halten können. Ein neues Veröffentlichungsdatum ist noch nicht bekannt. EA begründete die Verschiebung damit, dass die Marketing-Kampagnen bis zum Release besser gestaltet werden sollen.
Diese Nachricht empfehlen:
 
ahaha.
 
@Air50HE: Sehr geistreicher Kommentar....
 
Eigentlich ne absolute Frechheit, wieviele Software die auf den Markt schmeissen... die müssen doch im Geld schwimmen und dann Leute entlassen. Es gibt immer gute und schlechte Zeiten, aber in den schlechten gleich die Leute rausschmeissen nur weil man mal das schlechte Jahr errwischt hat....nenene
 
@DerBessere: Tja das ist so es werden mehr Konsolen und PCs gekauft und halt mehr Spiele Deswegen machen die Verluste weil ja angeblich eine Rezession existiert .
 
@Air50HE: EA begründete die Verschiebung damit, dass die Marketing-Kampagnen bis zum Release besser gestaltet werden sollen. Das ist das Schlechteste was ich je gehört habe. Ein Eingeständnis, daß Sie Müll produzieren und irgendwie versuchen es einem unterzumogeln. Marketing bei denen heisst: "Die Katze im Sack" schön zu verpacken!! Gute Dinge brauchen kaum bis keine Werbung.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools