Trojaner erbeutet hunderttausende Bankdaten

Viren & Trojaner Das RSA FraudAction Research Lab hat am Wochenende seine Untersuchungsergebnisse über den Trojaner Sinowal veröffentlicht, der auch unter den Namen Torpig und Mebroot bekannt ist. Demnach handelt es sich um den wohl intelligentesten Schädling, der jemals entdeckt wurde.

Die Sicherheitsexperten untersuchen den Trojaner bereits seit knapp drei Jahren. In dieser Zeit konnte er die Zugangsdaten von über 300.000 Konten ausspähen. Auch Kreditkartennummern, FTP-Accounts und Mail-Konten werden von Sinowal ausgespäht. Dazu injiziert der Schädling eigenen Code in die im Browser dargestellte Webseite.


Ständige Verbesserungen an Sinowal haben dazu geführt, dass er inzwischen über 2700 URLs internationaler Banken erkennt und entsprechend reagieren kann. Verteilt wird der Trojaner vermutlich über infizierte Webseiten. Allerdings konnte seine Verbreitung bisher kaum nachvollzogen werden, da er sich nach seiner Installation geschickt auf dem System versteckt. Unter anderem schreibt er sich in den MBR der Festplatte.

Die Experten am RSA FraudAction Research Lab sind vor allem von der Langlebigkeit des Trojaners beeindruckt. Die Autoren haben es geschafft, drei Jahre Verbindung zu ihrem Schädling zu halten. Dazu nutzen sie mehrere tausend Domains. Der Ursprung von Sinowal liegt vermutlich in Russland. Es soll sogar eine Verbindung zum Russian Business Network gegeben haben, allerdings ist diese nicht mehr existent.

Weitere Informationen: Blog der Sicherheitsexperten
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schade dass so kluge köpfe ihr talent für so einen schmarren vergeuden.
 
@OSLin: ich kapiers auch nicht... die könnten doch legal so viel kohle machen...
 
@OSLin: Geld regiert die Welt.. So wars schon immer und so wirds auch immer sein solange es Geld gibt =/ Man sollte solche Leute nicht loben aber ich hab trotzdem Respekt vor dieser Leistung..
 
@OSLin: Ich denke mal, mit +300.000 geklauten Bankdaten wird sich wohl mehr Geld machen lassen. Ich denke mal, von jedem Konto 1.000 Euro abbuchen lassen, ins Ausland, wieder ins Ausland, und nochmal ins Ausland....verschwunden, und schwupps auf deren Konten in Russland. Und zudem lassen sich die Kontodaten noch an kriminelle Organisationen gewinnbringend verscherbeln. Ich glaub, das ist bei weitem mehr, als sie mit 30.000 Euro Gehalt/Monat verdienen würden.
 
@OSLin: Erst verdienen sie sich so einen Zusatzgewinn, dann werden sie geschnappt, und vom KGB angestellt und verdienen weiter. ^^


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