LBB-Datenskandal: Kunden berichten von Missbrauch

Datenschutz Im Falle des jüngsten Datenskandals bei der Landesbank Berlin (LBB) wurden vermutlich bereits seit einiger Zeit Kreditkarteninformationen verschiedener Kunden missbraucht. Das geht aus einem Bericht der 'Frankfurter Rundschau' hervor. Die Zeitung hatte am Freitag Kreditkartendaten von zehntausenden LBB-Kunden anonym zugespielt bekommen. Diese waren offenbar einige Zeit zuvor während einer Überführung von der LBB zu einem externen Dienstleister, der die Archivierung vornehmen sollte, entwendet worden.

Nachdem die Zeitung am Wochenende über den Vorfall Öffentlichkeit herstellte, wandten sich nun verschiedene Leser an die Redaktion. Nachdem die Bank zuerst betonte, dass es derzeit keine Hinweise auf einen Missbrauch der Daten gab, sollen einzelne Kunden aber bereits vor einigen Wochen darüber informiert worden sein, dass Unbefugte auf ihre Konten zugegriffen hätten.

Demnach hieß es bereits in Schreiben vom 26. September, dass es "zur Zeit" vermehrt zu Kreditkartenmissbrauch im Internet gekommen sei. Die Kunden wurden darüber informiert, dass es auch auf ihrem Konto zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei. Die Bank versicherte, eventuelle Schäden zu ersetzen.

Bislang ist es allerdings noch nicht eindeutig geklärt, ob die Missbrauchsfälle mit dem Datendiebstahl in direktem Zusammenhang stehen. Denn, so ein Sprecher der Landesbank, verzeichne man seit weit über einem Jahr zunehmend Fälle unbefugter Nutzung von Informationen.
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