Sony steigert Umsatz - Verluste wegen PlayStation 3
Die größten Erfolge konnte man durch den Verkauf von Fernsehern der Serie "Bravia" machen, die Abteilung "Game" dagegen sorgt für Verluste. Dazu gehört auch die Playstation 3, von der im letzten Quartal 1,31 Millionen Exemplare verkauft wurden. Das sorgte zwar für einen recht hohen Umsatz, allerdings liegt der Verkaufspreis derzeit unter den Produktionskosten, so dass unter dem Strich ein Verlust hingenommen werden muss.
So konnte die Spieleabteilung von Sony im letzten Quartal den Umsatz um 42,9 Prozent steigern, der operative Verlust aber wuchs von 43,5 Milliarden auf 96,7 Milliarden Yen. Das entspricht umgerechnet ca. 593 Millionen Euro. Die anderen Abteilungen von Sony sorgen dafür, dass die Playstation 3 auch weiterhin angeboten werden kann.
Trotz aller Werbebemühungen von Sony verkaufte sich die Playstation 2 auch im letzten Quartal deutlich besser als das aktuelle Modell. Den 1,31 Millionen verkauften Playstation 3 stehen 3,28 Millionen Playstation 2 gegenüber. Die portable Spielekonsole PSP ging insgesamt 2,58 Millionen Mal über die Ladentheke. Insgesamt konnte das japanische Unternehmen einen Gewinn in Höhe von 73,7 Milliarden Yen (453 Millionen Euro) erwirtschaften.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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