Neuer Cortana-Chef gibt zu, dass Microsoft den Zug verpasst hat
Persönliche Sprachassistenten und die damit gesteuerten Lautsprecher sind derzeit besonders populär. Oder besser gesagt: Amazon Echo und Alexa und vielleicht noch Google-basierte Lösungen sind beliebt. Microsoft und Cortana hingegen spielen allenfalls zweite Geige und das weiß man auch in Redmond.
Persönliche Sprachassistenten und -assistentinnen sind schon lange Teil der Technikwelt. Siri und Co. waren aber lange Zeit nicht viel mehr als ein Gimmick ohne wirklich zwingenden Mehrwert. Mit Amazons Überraschungserfolg Echo gab es plötzlich einen Anwendungsfall, bei dem eine Sprachsteuerung Sinn ergab und sich als nützlich im Alltag herausstellte.
Der "neue Markt von Umgebungsgeräten für Zuhause" hat "anders Form angenommen als wir erwartet haben". Laut Soltero hat Microsoft zwar erkannt dass dieser Markt möglicherweise wichtig wird, aber "wir sind nicht schnell genug darauf angesprungen".
Das klingt natürlich wie die Klassifizierung eines Produktes, das nicht viel Zukunft hat, doch Soltero beteuert, dass Cortana nicht verschwinden wird. "Wir beginnen, eine andere Geschichte zu erzählen", so der Cortana-Chef. Das bedeute, dass man sich davon wegbewegt, dass Cortana eine Assistentin ist und vielmehr nun tatsächlich assistiert.
Das bedeutet im Wesentlichen, dass Cortana künftig nicht mehr als "großes" Einzelprodukt fungieren wird, sondern die einzelnen Funktionalitäten in vielen Produkten auftauchen und diese auf "sinnvolle und wichtige Art" eingebettet sein werden.
Cortana soll auch nicht mehr nur der Bequemlichkeit dienen (etwa zum Licht einschalten), sondern den Nutzern bei diversen Aufgaben unterstützen. Beispielsweise soll sie einem PC-Anwender direkt helfen, eine bestimmte Einstellung in Windows 10 zu finden.
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Ja, Zug verpasst
Javier Soltero, Microsofts neuer Corporate Vice President of Cortana, hat am Rande der Build-Konferenz vergangene Woche über seine neue Zuständigkeit gesprochen. Er hat dabei gegenüber ZDNet mehr oder weniger offen zugegeben, dass der Redmonder Konzern den Zug verpasst hat.Der "neue Markt von Umgebungsgeräten für Zuhause" hat "anders Form angenommen als wir erwartet haben". Laut Soltero hat Microsoft zwar erkannt dass dieser Markt möglicherweise wichtig wird, aber "wir sind nicht schnell genug darauf angesprungen".
Das klingt natürlich wie die Klassifizierung eines Produktes, das nicht viel Zukunft hat, doch Soltero beteuert, dass Cortana nicht verschwinden wird. "Wir beginnen, eine andere Geschichte zu erzählen", so der Cortana-Chef. Das bedeute, dass man sich davon wegbewegt, dass Cortana eine Assistentin ist und vielmehr nun tatsächlich assistiert.
Das bedeutet im Wesentlichen, dass Cortana künftig nicht mehr als "großes" Einzelprodukt fungieren wird, sondern die einzelnen Funktionalitäten in vielen Produkten auftauchen und diese auf "sinnvolle und wichtige Art" eingebettet sein werden.
Cortana soll auch nicht mehr nur der Bequemlichkeit dienen (etwa zum Licht einschalten), sondern den Nutzern bei diversen Aufgaben unterstützen. Beispielsweise soll sie einem PC-Anwender direkt helfen, eine bestimmte Einstellung in Windows 10 zu finden.
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