Bill Gates steckt sein Vermögen in Clean Meat - Fleisch aus dem Labor

Bill Gates machte vor kurzem Furore, als bekannt wurde, dass er noch einmal einen großen Aktienanteil an Microsoft verkauft hat. Nun ist auch bekannt, in welche anderen Firmen er jetzt wieder investiert - unter anderem in ein Startup, das Fleisch ... mehr... Labor, Memphis Meat, Fleisch, Clean Meat Bildquelle: Memphis Meats Labor, Memphis Meat, Fleisch, Clean Meat Labor, Memphis Meat, Fleisch, Clean Meat Memphis Meats

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... an sich eine gute idee. Wird zeit das die menscheit gesünder mit fen ressourcen umgeht. kein fleisch oder deutlich weniger wäre sicher eine bessere alternative als das hier. petrischale, labor, züchten. nicht das es mich stören würde... aber wie soll das schmecken 0o
 
@Tea-Shirt: du bist also das Chemiker-Brain, dass beurteilen kann, wie dieses Fleisch schmeckt? Respekt. Wieso nicht einfach abwarten, bis man es selbst probiert hat? Oder denkst du, Fleisch schmeckt besser, wenn dafür ein Tier getötet werden musste?
 
@Skidrow: Kommt drauf an weil sich im Geschmack teilweise die Ernährung des Tieres Spiegelt.
Gibt auch unterschied Rind ist nicht gleich Rind.
Aber ich denke schon das die durchaus in der Lage wären unterschiedlichste Sorten zu Züchten.
 
@Freddy2712: Da fällt mir ein: Im Radio hörte ich kürzlich von Fleisch-Sommeliers. Da musste ich zwingend an einen älteren Bericht denken, bei dem Wein-Sommeliers blind den Weißwein nicht vom Rotwein unterscheiden konnten.
 
@sDaniel: Also Rotwein und Weißwein sind so unterschiedlich im Geschmack und Mundgefühl, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
 
@nicknicknick: seh ich auch so,, ich trinke gerne wein habe aber 0 ahnung an sich. einen rotwein und einen weiswein erkenne aber auch ich allein schon amgeruch, das ist etwas vollkommen anderes...
 
@sDaniel: Wo kann man jenen "älteren Bericht" denn nachlesen ?
 
@DerTigga: Ich weiß zwar nicht ob es der hier war, ich fand den damals aber schon interessant: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-63947536.html
Und so, wie es da beschrieben ist kann ich mir gut vorstellen, dass der ein oder andere Somelier Probleme bekommt :)
 
@Breaker: Könnte hinkommen, das er das ist, wobei ich, wenn das so wäre, weiter oben dann doch etwas die Info vermisse, das jener Weißwein rot eingefärbt wurde und er nicht mit verbundenen Augen verkostet wurde - von blind also zumindest sehtechnisch nicht die Rede sein könnte ;-)
Ansonsten ist es aber wie immer: selbsternannte oder von Werbeargenturen herbeigezauberte "Experten" gibts wie Sand am Meer - die wirklich Guten kannste mit dem Mikroskop suchen gehen..
 
@DerTigga: Ich glaube es kam mal im Fernsehen oder im Radio. Leider ist es zu lange her, als dass ich dir noch Details nennen könnte.
Mir ist das ganze ja auch nur im Gedächtnis geblieben, weil ich das für so unglaublich hielt.
Vielleicht basierte das damals auch auf der unten (von Breaker) genannten Studie.
 
@Skidrow: Er sagt doch, er hat keine Ahnung wie das schmecken soll.

Wobei, meine persönliche Meinung... nach Zusatz der passenden künstlichen Aromastoffe dürfte auch Soylent Green ganz passable schmecken. Aber will man das?
 
@rallef: Ich mache mir jedenfalls nicht Gedanken über den Geschmack eines Lebensmittels, wenn ich es noch nicht probiert habe und den Geschmack faktisch nicht einschätzen kann.
 
@Skidrow: schön das du es nicht machst. Viele andere, mich eingeschlossen, aber schon. Bisher ist mir noch nichts, im Labor erzeugtes untergekommen, das nicht anders schmeckt, als das natürliche Vorbild. Allein das lässt viele Vorurteile entstehen.

Schade ist auch, das dies entweder aus purer Geldgier entsteht, um die Lust auf den Fleischüberfluss zu stillen oder falscher Aktionismus ist, der zwar das Problem mit der Tierquälerei lösen kann, aber nicht die Problematik mit dem Überkonsum löst.

Viele scheinen vergessen zu haben, das Tiere töten und verzehren etwas ganz natürliches ist. Und solange es dem Tier gut ergangen ist und man das Tier zu 100 Prozent verwertet, ist auch gar nichts verwerfliches dran.

Bewusst leben, den Fleischkonsum auf ein gesundes Maß schrauben und das Bewusstsein schaffen, das ein Schwein nicht schon nach 4 Monaten schlachtreif sein sollte. Das wäre die korrekte Lösung. Und nicht diese ach so innovativen Firmen, die plötzlich Fleisch aus dem reagenzglas bieten.
 
@Skidrow: was ist denn daran bitte ein LEBENsmittel?

Ich finde die Menschheit übertreibt es mit der Technik langsam. Mir wird das zu eklig.
Hauptsache "Fortschritt und Wachstum", aber einfach mal chillen und das erreichte optimieren? Nein, das geht natürlich nicht.

Der Typ da oben hat schon recht, alle mal WENIGER Fleisch fressen und schon ist das Problem gelöst. Aber diese dumme Gier zerstört halt alles.
Und, sie macht uns krank.
Aber hey...solange es mir HEUTE gut geht...
 
@Sterneneisen: Ich stimme dir zu. Nur wie willst du bei 7 Milliarden Menschen ein anderes Bewusstsein schaffen?
 
@Checki: Niemand hält dich davon ab, die Menschen davon zu überzeugen, weniger Fleisch zu essen und zu chillen. Wie machst du das? Wie setzt du deinen Plan um? Was konkret hast du bisher getan, um die Menschen davon zu überzeugen?
 
Auf jedenfall eine gute Richtung.
Das Überangebot an Fleisch in Deutschland ist echt abartig. Als ich hier das erste Mal in einen Supermarkt rein bin habe ich nur den Kopf geschüttelt.
Möchte nicht wissen was täglich an Fleisch weggeschmissen wird weils einfach viel zuviel ist.
Das dafür ein Tier sein Leben gelassen hat ist einfach nur Verschwendung und schade.
 
@Kiergard: Jop, ich hab auch ein besseres Gefühl, wenn ich mein Fleisch für einen bestimmten Zeitpunkt bestelle. Wenn man sich vorstellt wieviele km Kühlregal jeden Tag mit Fleisch gefüllt ist und nur ein Bruchteil davon verwertet wird, kann einem echt übel werden...
 
@Kiergard: In Deutschland geht es ja noch, hier achten die Supermarktketten schon darauf nicht zu viel zu entsorgen - dafür hat man vor Ladenschluss eben nicht mehr die große Auswahl.

Die Überproduktion ist ein gewaltiges Problem für die Dritte Welt, denn ein Wiesenhof-Hähnchen kostet dort ein Bruchteil eines Einheimischen. Deutschland produziert so viel Fleisch, für das Tierfutter muss 30% aus Brasilien (die Felder waren mal Regenwald) zugekauft werden. Das macht die Sache noch mal gruseliger.
 
@Kiergard: Dabei fängt die "Verschwendung" ja schon früher an. Über 20% der Schweine sterben, bevor sie schlachtreif sind. Eine der letzten Studien die ich darüber gelesen habe sagte außerdem, dass rund 7% "der Deutschen" Fleischwaren wegwerfen. Ich weiß aber nicht, ob das den Handel inkludiert. Alles in Allem, sehr ineffizient, wenn man bedenkt dass nur ca 50% eines Tieres für den menschlichen Verzehrt eingesetzt werden.
 
@mil0: Das sztimmt nichbt ganz. Die 20% sterben nicht einfach so, sie werden gestorben - weil sie nicht Produktionskonform sind.
Der grösste Teil der Weltgetreideproduktion geht in die Tierfütterung. Das allermeiste kommt aus USA. Nicht Südamerika. In Südamerika werden Flächen gerodet um unseren Biosprit zu erzeugen (Ölpalme). Brasilien ist der grösste Peoduzent an Biosprit.

Im übrigen: Es gehen generell 30% der gesamten lebensmittelproduktion verloren. Ein Teil wird schon bei Ernte und Zucht ausgesondert. Ein weiterer Teil verdirbt auf dem Transport und das meiste werfen die Kunden selbst weg. Nicht weil es nicht mehr geniessbar ist, sondern einfach weil siezuviel gekauft haben.

Alleine die EU produziert so viel Lebensmittel um die gesamte Weltbevölkerung mühelos zu ernähren.
Aber anderswo auf der Welt ist es auch nicht viel besser.
Russland importiert jährlich so viel Weizen aus den USA und Canada, wie sie auf ihrenFeldern verrotten lassen.
In Inden verrotten zehntausnde von Tonnen Getreide in Lagerhallen und auf Plätzen, weil das Getreide als Spekulationsobjekt zurückgehalten wird.

Auf bewusste Zurückhaltung und übermässige Verschwendung von Lebensmitteln müsste man die Todesstrafe geben.
Die Industrienationen mit ihren Marktwirtschaftlichen kapitalistischen Systemen sind der grösste Massenmord an der Menscheit, seit es Menschen überhaupt gibt.
Aber wenn es um Geld geht sterben als erses Moral und Vernunft.
 
@LastFrontier: bei der schweinezucht stirbt der Großteil der Ferkel durch die zu engen Räume und das zerdrücken durch die Mutter.
 
@mil0: Das ist ein unsinniger Mythos, verbreitet von den Ökoterroristen. In älteren Ställen kann die Muttersau sich null bewegen, da sie in einem Gitter eingepfercht ist. Ist also nichts mit erdrücken.
In moderneren Stallungen werden die trächtigen Säue in extra Boxen gebracht wo sowohl dieSau als auch die Ferkel "frei" laufen können.

Die Schweine krepzieren eher an Infektionen die von aussen eingeschleppt werden, oder wenn die Klimaanlage länger ausfällt.
Lange Zeit war auch der Transport zum Schlachthof ein Problemfall.
Ferkel werden ausgesondert, wenn sie zu langsam wachsen, Krankheiten oder Missbildungen haben. Bei der Zucht von Legehennen werden die männlichen Küken sofort gekillt.
Übrigens werden die toten tiere nicht einfach entsorgt, sondern zu Tierfutter verarbeitet und wandern wieder in den Verwertungskreislauf. Oder landen in Zoohandlungen als Futter für Reptilien, Hunde, Katzen.
Diese Verarbeitung unterliegt den gleichen Gesetzen zur Lebensmittelüberwachung, wie alle anderen Lebensmittel auch. Dass es in einigen Betrieben zugeht wie bei Hempels unter dem Sofa ist unbestreitbar. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten. 100% Kontrolle gibt es nirgendwo.
 
@LastFrontier: Welcher Mythos? Meine (Ur-)Großeltern sind Bio-Milchbauern und ein paar Schweine sind auf dem Bauernhof auch dabei. Es passiert regelmäßig, dass die Sau sich auf ein kleines Ferkel legt und es zerdrückt. Und die Schweine leben in großzügigen Ställen, haben somit mehr als genug Platz sich aus dem Weg zu gehen.
 
@mil0: Natürlich kommt das vor. aber nicht in dem Masse wie es oft probagiert wird.
 
@LastFrontier: goo.gl/cAEeNA
 
@Kiergard: In Supermärkten wird nichts weggeschmissen weil es am Ende dann noch zu den Tafeln geht.
 
@andi1983: wirklich? Erzähl das mal unserem Globus vor Ort
 
@ExusAnimus: Wie es bei euch ist weiß ich nicht. Ich kenne einen Geschäftsführer eines größeren Marktes. Und für den Einzelnen Verbraucher mag es so aussehen, als könnte diese Mengen keiner kaufen. Wird es aber. Es ist erstaunlich welche Mengen an einem Tag umgesetzt werden. Immerhin hat so ein Markt ein Einzugsgebiet von tausenden Menschen noch dazu viele die auf Durchfahrt sind usw. Was eher kaputt geht ist Gemüse, Obst und besonders Bio-Artikel, weil diese durch fehlende Mittel bereits ab der Ernte Schimmelkulturen ansetzen. Und da sind die Leute ja auch gleich empfindlicher, wenn eine kleine braune Stelle vorhanden ist etc. und lassen es liegen.
 
@andi1983: beim angesprochenen Markt wird so ab halb 8 das ganze Fleisch in einen fahrbahren Behälter aus Metal geklatscht und entsorgt. Freut mich zu lesen dass es nicht überall so ist
 
@andi1983: Fleisch eher nicht.
 
@andi1983: "In Supermärkten" ... es würde besser passen "In unserem Supermarkt" den die meisten machen sich die Mühe nicht, wie z.B. unserer!
 
@Kiergard: Ich arbeite im Discounter, unsere Abschrift liegt bei 4-6% was aber so gewollt ist.
Jeder Kunde soll bis 22:00 alle Artikel bekommen können...
 
Da frage ich mich doch direkt wie gesund ist dieses "künstliche Fleisch"?
Ob ein Start Up bereits Studien durchführen konnte die die Langzeitwirkung zeigen bezweifel ich ganz stark. Und künstlichen erzeugte Lebensmittel sind selten gesund.
 
@THK2112: Ist das Mästen in der Massentierhaltung etwa nicht "künstlich"? Was wird den Vichern zum Fressen gegeben, was gespritzt? Würden die in natürlicher Umgebung auch alle so eng aufeinander und im eigenen Kot leben oder ist das eher ein künstlich erzeugter Zustand?
 
@monte: Er hat doch gar nicht behauptet dass das Antibiotika verseuchte und durch Stresshormonen völlig ungenießbare Fleisch gesund wäre.
 
@monte: interessant, mir war bisher nicht bewusst das Mastviecher künstlich sind. Seit wann ist das so?
Manchmal kann lesen und nachdenken helfen bevor so ein unsinniger Kommentar kommt. ;-).
 
@THK2112: Bisschen nachdenken könnte manchmal helfen; da hast du Recht. Ich glaube bei dir bedeutet "künstlich", dass etwas aus Plastik ist oder im Labor gemacht wurde. Ich definiere das ein bisschen lockerer und bezeichne Dinge bereits als künstlich, wenn sie dahingehend manipuliert wurden, dass sich ihre Eigenschaften massiv änderten - vorallem wenn dazu Chemikalien genutzt wurden und die so geschaffenen deiner Meinung nach "natürliche" Kreaturen in der freien Natur oft gar nicht mehr überlebensfähig wären.

Findest du wirklich das hier ist natürlich? http://i.imgur.com/pcuvvHI.jpg
Oder das hier? http://i.imgur.com/CEl0ixf.jpg
 
@monte: nur weil du künstlich nicht so definierst wie es andere tun macht es deine Aussge nicht richtiger.
Hier geht es um künstlich erzeugtest Fleisch also keine Ahnung was du hier jetzt für seltsame Irrwege kreierst.
 
@THK2112: Ungesünder als das aktuelle Fleisch wirds nicht sein. Vollgepumpt mit Antiobiotika und dazu die Zustände an den Schlachthöfen....
(Fleisch von kranken Tieren wird durchgewunken weil der Kontrolleur kurz vor der Pension ist usw)
Nein, das ist kein Hörensagen. Eigene Erfahrung.

Dazu die Tierquälerei weil die Berufe in den Schlachthöfen natürlich die Sadisten anziehen... .Stress macht auch Tiere krank. Dazu bleiben Wunden oft unbehandelt da das Tier eh mit Antiobiotika zugeballert wird.

Gesundes Fleisch ist eine Illusion.

Ja, ich bin auch Fleischesser. Versuche aber nicht mehr das Industriefleisch zu kaufen. Sondern bewusster was gescheites.
Nach den Erfahrungen aber deutlich weniger aber dafür genieße ich es mehr.
 
@Kiergard: reine Vermutung das es nicht ungesünder ist.
Also ist meine Frage völlig legitim wie gesund künstliches Fleisch tatsächlich ist.
Mehr habe ich eigentlich gar nicht gesagt.
Schon erschreckend was einige in meine Aussage hinein interpretieren nur um sinnlos Kontra zu geben.
Oder siehst du irgendwo von mir ein Pro zu Massentierhaltung und heutigen Lenensmitteln?
 
@THK2112: Nein. Wollte ich auch nicht unterstellen.
Das war nur meine Sichtweise. So eher "Da muss es ja schon viiiiiiel schlechter sein als das aus der Massentierhaltung"
:)
 
@THK2112: wir müssen über die allgemeine Definition "StartUp" sprechen...
=> das ist nicht mehr wie früher, dass jemand in seiner Garage eine Idee hatte und daraus ein Produkt erzeugt was einseitig betrachtet genial ist...

Mittlerweile sind das Unternehmen, welche mehrere Millionen Euro (Dollar) zur Verfügung haben und seht wohl WISSEN WAS SIE TUN...
StartUp definiert mittlerweile eigentlich lediglich: "vor wenigen Jahren existierte dieses Unternehmen noch nicht"
 
@bear7: das reicht zeitlich aber nicht für ordentliche Langzeitstudien.
 
@THK2112: auch hier müssen wir über die Definition von "ordentlichen" Langzeitstudien sprechen.
A: ob man Bauchschmerzen bekommt oder nicht findet man in 1-5 Stunden raus
B: wie sich das auf den Kreislauf auswirkt findet man spätestens nach 24 Stunden raus
...
F: ob sich daraus Krebserregende Stoffe bilden können weiß man oft nach über 20 Jahren nicht

Fazit: es gab bisher kaum ein Produkt, welches veröffentlicht wurde, mit einer brauchbare Langzeitstudie um Krebs oder ähnliches auch nach 10-50 Jahren ausschließen zu können, und keine Firma kann es sich leisten ein Produkt so lange zu testen ohne es zu veröffentlichen (auch kein CocaCola Konzern) <- also werden solche Studien meist nach der Veröffentlichung "meist" durch anderen Unternehmen gemacht.
=> PS. selbiges gilt im übrigen auch für Medikamente...

Da wird getestet... gerne auch mal ein paar Jahre an Tieren...
=> aber ob das Medikament dann beim Mensch auch nach 5-10 Jahre wirklich "problemfrei" ist bzw. die Risiken Kalkulierbar sind, ist eher Glückssache...

... alles andere ist Schwarzmalerei ...
 
@THK2112: So gesund wie alles, was du in unseren Läden kaufen kannst.

Vermutlich sogar gesünder (wie GMOs), weil die wesentlich strenger kontrolliert werden als anderes Zeugs.
 
@sDaniel: vermutlich sogar gesünder stützt sich auf welche Fakten?
 
@THK2112: Die Aussage stützt sich auf der Tatsache, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel strengeren Regulierungen und längeren Zulassungsverfahren unterliegen als dies bei herkömmlichen Züchtungen, und Kreuzungen der Fall ist.

"Gesund" ist vielleicht das falsche Wort, "weniger problematisch" trifft es eher.
 
@sDaniel: ah so, na dann ist das natürlich eine schlüssige Argumentation.
Leider gehört glauben aber nicht wissen nicht zu den Dingen dienlich überzeugen.
 
@THK2112: Danke (oder war das Sarkasmus)? :D
Auch als alter Mann ist man nicht davor gefeit, mal ein bisschen Polemik rauszuhauen. ;)
 
@THK2112: Ich wundere mich wie du zu diesem Schluss kommst. Hierbei handelt es sich um Fleisch, das aus den selben Zellen gewonnen wird, die auch beim Tier die Muskelfasern bilden. künstlich ist es nur in der hinsicht, dass es nicht im Tier reift sondern in der Petrischale.
Vorteile:
1. Gezielte Produktuktion von zum Kosum vorgesehen Fleischprodukten, und dadurch verzicht auf das heranreifen eines ganzen Tieres und dessen Leid.

2. Einsatz von Nährlösung ermöglicht nahezu vollständige Qualitätskontrolle der Ernährung der Muskelfaserzellen

3. Weitgehender verzicht aus Antibiotika, da Keime keine Schleimhäute, Darm oder andere Zielgewebe zum Siedeln zur Verfügung haben

4. Platzbedarf wird drastisch reduziert. Womit Fleischproduktion eher dem Pflanzenanbau ähneln wird

5. Da kein Darm mehr im Produktionprozess vorkommt, gibt es auch keine Methan emmitierenden Darmbakterien. Dadurch Vermeidung von Klimaschädlichen Emissionen von denen ein Beträchtlichen Teil auf die Massenviehzucht zurückzuführen ist.

Unterm Strich wird das Fleisch aus dem Labor in jeder relevanten Hinsicht gesünder und unproblemaitscher sein als das Fleisch aus jetziger Viehzucht.
 
@reddi: Stimmt. Außerdem muss dann auch kein Tier mehr dafür leiden und/oder sterben.
 
@reddi: wie kommst du zu dem Schluss das dieses gezüchtet Fleisch tatsächlich gesünder ist?
Hast du irgendwelche Studien die das belegen?
 
@THK2112: In der Tat gibt es dazu noch keine Studien. Aber durch den grundlegend unterschiedlichen Herstellungsprozess habe ich die hypothese gewagt, dass es zumindest pinzipiel gesünder sein wird. Ich sehe nämlich nach derzeitigem Wissenstand keine Anhaltspunkte dafür, dass es größere Gesundheitsrisiken bergen sollte als konventionelles Fleisch - im Gegenteil. Natürlich kannst du immer annehmen, dass etwas neues gefährlich sein könnte, aber in diesem Fall begehst du auch einen Denkfehler. Schlussendlich ist die einzig angebrachte wissenschaftlich korrekte Aussage, die man hier treffen kann, dass die Datenlage noch nicht aussreicht um es einzuordnen. Aber meine Tendenz ist aufgrund der in meinem vorherigen Post aufgeführten Punkte eindeutig positiv. Sollten sich unerwartete Gesundheitsrisiken ergeben so werde ich meine Meinung ändern. Und wenn man schon gerne eine Parallele ziehen will: Der wissenschaftliche Konsens, basiernd auf 30 Jahren Daten, bezüglich GMOs ist, dass sie unbedenklich sind und trotzdem herrscht immernoch eine regelrechte Phobie unter vielen Gegnern dieser Technologie, die anfangs vielleicht noch rechtzufertigen war, aber mittlerweile eher von Ignoranz zeugt.
 
@reddi: aha du wagst also eine Hypothese ohne irgendeine Grundlage wunderst dich aber über meinen Kommemtar.
Dazu muss man nichts mehr sagen.
Ich begehe deiner Meinung nach einen Denkfehler hast aber keinerlei stichhaltige Beweise die das Gegenteil beweisen.
 
@THK2112: Wenn ich schon gerade am Schreiben bin: Man verzeihe mir das oberlehrerhafte Verhalten ;)

Aktuell hat keiner von uns stichhaltige Beweise. reddi ist dem ganzen gegenüber positiv eingestellt und du eher negativ. Entsprechend hat er positive Vermutungen (die aber auch Begründet sind). Negative Vermutungen sind z.B. dass das Produkt einen anderen Geschmack hat (weil es kein Tier gibt, dass zusätzliche Nahrung aufnimmt), oder das die Fertigungstechnik schädlich ist (wobei mir da kein Beispiel einfällt, wo das aktuell tatsächlich der Fall ist; vermutlich weil sowas gar nicht erst in den Handel kommt). Folglich werden wir ebenfalls nie solches Fleisch essen, sollten schädliche Auswirkungen gefunden werden.
 
@sDaniel: "folglich werden wir ebenfalls nie solches Fleisch essen, sollten schädliche Auswirkungen gefunden werden."
Ja genau weil schädliche Lebenmittel ja grundsätzlich verboten sind und wir die nie zu essen bekommen.
 
@THK2112: Du scheinst meinem Kommentar nur bis zu der Stelle gelesen zu haben, die deine Meinung bestätigt. Um eine ordentliche DisKussion zu führen solltest du aber alles lesen. Die Grundlage für meine Meinung habe ich recht ausführlich dargelegt und ebenfalls eingeräumt, dass genau genommen eine Einordnung der Gefährlichkeit oder Ungefährlichkeit des Produkts aufgrund fehlender Datenlage noch nicht möglich ist. Allerdings sind Studien dazu nicht die einzige Grundlage auf denen man sich Meinungen bilden kann, sondern man kann auch schon vorhandenes Wissen zu Rate ziehen, daher meine Aussage, dass ich nach derzeitigem Wissenstand keine Hinweise dafür sehe, dass künstliches Fleisch gefährlicher sein sollte als konventionelles. Den Denkfehler begehst du wenn du meinst, dass deine Meinung richtig ist, solange man nicht das Gegenteil beweisen kann. So funktioniert aber Wissenschaft nicht:
In der empirischen Wissenschaft ist der Beweis von negativ Behauptungen der Art "beweise das x NICHT y" praktisch nicht möglich. Dazu ein simples Beispiel:
Beweise, dass es keinen unsichtbaren und unberührbaren Kobold gibt.
Würdest du, wenn dir das nicht gelingt die Ansicht vertreten, dass es diese Kobolde geben muss? - ich denke nicht.
Die Abwesenheit des "Nicht Beweises" ist nunmal kein positiver Beweis für etwas. Das ist ja so ähnlich wie die Argumentationskette bei Religiösen, wenn man nicht Beweisen kann, dass es Gott nicht gibt, dann muss es ihn geben; dass man damit unendlich viele dieser schlechten hypothesen "beweisen" kann wird aber ignoriert, denn sollte das das einzige Kriterium sein, dann kann ich damit beweisen, dass es sämtliche Götter gibt, Odin, Zeus etc.
Am Ende ist empirische Wissenschaft induktiv und stützt sich auf alle verfügbaren Daten, die für und gegen die Theorie sprechen, um daraus eine art gewichtete Aussage zu synthetisieren, in die man ein gewisses Vertrauen hat, aber niemals als abgeschlossene Wahrheit ansehen kann.
 
@THK2112: Ich vergaß, sag niemals nie :D
Die europäische Gesetzgebung bei Lebensmitteln ist in einem Satz, dass nur das zulässig ist, was nicht schädlich ist. Dass es immer mal wieder schwarze Schafe geben wird (aktuell Fipronil), lässt sich mMn pragmatisch nicht gänzlich vermeiden.
Richtiges natürliches Essen wirst du ohnehin nicht mehr finden. Fische sind mit Plastikpartikeln und Cäsium verseucht; in unserem Grundwasser sind Medikamentenrückstände und teilweise zu hohe Nitratwerte (von klassischer Düngung). Der Großteil des Fleisches kommt aus Mastbetrieben, Gemüse aus Nährlösungen.

Nebenbei: Was reddi unten am Beispiel des unsichtbaren Kobolds beschreibt, kenne ich von Carl Sagan als unsichbaren Drachen in der Garage. Da du gerne Skeptisch zu sein scheinst, empfehle ich dir dringend sein Buch "The Demon-Haunted World" (ich glaub es gibt auch eine Deutsche Ausgabe). Es zeigt dir ein paar Fallstricke auf, die bei Argumentationen zu Themen wie diesem gerne auftreten.
 
@reddi: du scheinst meinen ersten Kommentar bisher auch nicht wirklich gelesen und verstanden zu haben sonst könntest du dir deine unnötige Aufsätze sparen.
 
@sDaniel: du kennst dich mit den Lebensmitteln die es überwiegend in supermärkten zu kaufen gibt nicht wirklich aus oder?
Da findest du überwiegend Lebensmittel die alles andere als Gesund sind. Also erzähl hier nichts von ein paar schwarzen Schafen. Fast die gesamte Lebensmittel Industrie IST das schwarze Schaf.
 
@THK2112:
"Eine Hypothese ohne irgendeine Grundlage wunderst"
Seine Grundlage sind:
* Erkenntnisgewinn durch Forschung
* logisches Denken
* History
* Sich nicht von allgemeinen Vorurteilen blenden lassen.

deine Grundlage: Es ist künstlich, also kann es nicht gut sein
 
@THK2112:

"Ja genau weil schädliche Lebensmittel ja grundsätzlich verboten sind und wir die nie zu essen bekommen."

Genau, grundsätzlich ist das so. Beweis: Lese dir einfach mal Lebensmittelverordnungen durch.
 
@THK2112:
"Da findest du überwiegend Lebensmittel die alles andere als Gesund sind"

Du kannst bei zu hohem Konsum von Wasser eine Vergiftung zu dir ziehen. Was ist dann das Wasser ungesund?

Die Definition was Gesund oder Ungesund bei welcher Menge ist, ändert sich auch noch heute und wird sicher auch noch in Zukunft ändert. In summe scheint aber, dank des steigenden Erkenntnisgewinns die Ernährung immer besser zu werden.
 
@Andy2019: *lol*
Woher kommen denn die nicht gerade selten auftretenden Lebensmittelskandale?
Du solltest dich mal mehr mit der Realität beschäftigen und nicht mit einer theoretischen Lebensmittelverordnung die in der Realität kaum überwacht wird.

"Du kannst bei zu hohem Konsum von Wasser eine Vergiftung zu dir ziehen. Was ist dann das Wasser ungesund? "
Sorry aber was sollen diese schwachsinnigen Vergleiche?
Das hat nichts mit dem zu tun was ich gesagt habe.
Grundsätzlich ist Wasser ein gesundes Lebensmittel.
Ungesund wird es meist erst durch die Industrie in dem man Zucker, Aromastoffe usw. zufügt.
Klingelt es jetzt vielleicht worum es geht?
 
@Andy2019: lies nochmal ganz aufmerksam meinen ersten Kommentar und VERSTEHE auch endlich richtig.
Und dann zeige mir wo ich da geschrieben habe das es nicht gut sein KANN???
Da steht:
Da frage ich mich doch direkt wie gesund ist dieses "künstliche Fleisch"?

Unfassbar was hier einige User für einen Blödsinn konstrurieren.

"Seine Grundlage sind:
* Erkenntnisgewinn durch Forschung
Auf welche Erkenntisse genau bezieht sich das in diesem Kontext?

* logisches Denken
Dann sollte man grundsätzlich ohne weiteres Hintergrundwissen erstmal hinterfragen statt etwas für gut befinden von dem man nichts weiß.

* History"
*lol*
Die Historie belegt mit etlichen Lebensmittelskandalen genau das Gegenteil.
 
@THK2112:
"...Lebensmittelskandale..."

Missbrauch und schwarze Schaffe gibt es überall.

"Grundsätzlich ist Wasser ein gesundes Lebensmittel.
Ungesund wird es meist erst durch die Industrie in dem man Zucker, Aromastoffe usw. zufügt.
Klingelt es jetzt vielleicht worum es geht?"

Vielleicht klingelt es bei dir. Bei Wasser schreibst du ja selber Grundsätzlich. Und wer sagt den das Aromastoffe generell ungesund sind? Gerade weil nahezu überall Aromen drin sind, egal ob nu aus dem labor oder aus dem Wald.
 
@THK2112:

Dein Satz "Und künstlichen erzeugte Lebensmittel sind selten gesund"

"Auf welche Erkenntise genau bezieht sich das in diesem Kontext?"
Forschung beinhaltet implizit einen Erkenntnisgewinn. Wir wissen mehr als unsere Vorgänger. Unser Kinder werden mehr Wissen als wir.

"erstmal hinterfragen statt etwas für gut befinden von dem man nichts weiß"
erstmal hinterfragen statt etwas für schlecht befindet von dem man nichts weiß.
Deine Aussage ist künstlich = gleich Problem. Logisches Denken führt im Zusammenschluss der anderen Punkte dazu das diese Aussage einfach nicht logisch ist.

"History"
"Die Historie belegt mit etlichen Lebensmittelskandalen genau das Gegenteil"
Mit History meine ich vielmehr ähnliche Ängste bereist vergangener Tage, die zeigen das es nach aktuellem Stand keine Angst haben muss, z.B. gen-manipulierte Lebensmittel.
 
@Andy2019: Glaube ruhig weiterhin alles was man dir als gut verkauft.
Habe ich keine Probleme mit, ändert aber nichts daran das meine bisherige Erfahrung zeigt das man besser nicht einfach alles glaubt was Politik und Industrie uns glauben machen will.

"Unser Kinder werden mehr Wissen als wir."
Super Ansicht, deine Kinder werden es dir danken wenn du dir über sowas heute keine ernsthaften Gedanken machst.

"Deine Aussage ist künstlich = gleich Problem. Logisches Denken führt im Zusammenschluss der anderen Punkte dazu das diese Aussage einfach nicht logisch ist. "
Deine Aussage zeigt das du leider nicht verstehst was du liest.

"Mit History meine ich vielmehr ähnliche Ängste bereist vergangener Tage, die zeigen das es nach aktuellem Stand keine Angst haben muss, z.B. gen-manipulierte Lebensmittel."
Ok das war jetzt der Schenkelklopfer um zu unterstreichen das deine Kommentare eigentlich sarkastisch waren, oder?

Brauchst nicht antworten, ich bin hier raus, zu niedriges Niveau.
 
@THK2112:
Was ist eigentlich dein Problem?

"Super Ansicht, deine Kinder werden es dir danken wenn du dir über sowas heute keine ernsthaften Gedanken machst."
Was bist du so aggressiv? Und was soll dieser Satz? Habe ich etwas geschrieben das ist nicht mein Problem sondern das Problem der Folgegeneration? Bleib mal auf dem Teppich. Egal wie schlau oder auch doof wir heute sind, unsere Kinder werden mehr wissen, weil sie einfach auf mehr Wissen als Basis zugreifen können. Genauso wie wir mehr wissen können als Gestern weil wir das Wissen unserer Vorgeneration nutzen konnten. Das ist eine einfache allgemeine Aussage!
 
@THK2112: Im Wesentliche hat Andy2019 hier für mich weiter diskutiert.

Aber soviel: Du vermengst hier zwei Punkte auf unzulässige Weise.
Einerseits das Herstellungsverfahren "gedrucktes Fleisch", oder wie auch immer man es nennen möchte.
Andererseits Gesetzesverstöße, die im Zusammenhang mit Lebensmitteln begangen werden.

Die beiden sind aber unabhängig voneinander. Du meinst ja selbst, dass die Industrie das, was aktuell "natürlich" hergestellt wird vergiftet. Dadurch wird aber die "natürliche" Herstellung nicht schlechter. Ebenso verhält es sich mit künstlichem Fleisch. Kann schon sein, dass uns einer mal X für ein U vormachen wird. Dann ist der Schuldige aber nicht in der Erforschung des Herstellverfahrens zu suchen.

Die Tatsache, dass es Skandale gibt, zeigt ja, dass das Fehlverhalten nicht die Norm ist. Sonst wären es keine Skandale, sondern Randnotizen.
 
@THK2112:

"Und künstlichen erzeugte Lebensmittel sind selten gesund"

Sagt wer? Wobei hier der Begriff künstlich leider immer wieder inflationär verwendet wird. Je nach Auslegung der Bedeutung kann alles oder nichts künstlich sein.

Aber selbst wenn der begriff so verstanden wird wie die meisten in interpretieren (sobald im Labor hergestellt) ist deine Aussage haltlos. Auch kenne ich nichts die das Belegt. Wo und wie es hergestellt wird spielt keine Rolle. Es kommt auch die Nährstoffe und dessen Inhalt an. Es gibt Dinge aus dem Labor die Gesund sind aber auch schädlich sind. Kann dir aber auch Lebensmittel direkt aus dem Wald bringen die gesund und schädlich sind.
 
Pah, dieser Laborfraß ist genauso abzulehnen wie diese ganze Genscheiße. Der Mensch hat schon immer Tiere getötet um an Fleisch zu kommen. Das ist naturgegeben und völlig normal, aber das passt den Ökos halt nicht. Fleisch aus dem Labor wird niemals die Qualität von echtem Fleisch haben - geschmacklich vielleicht, aber es geht ja um mehr. Man isst ja nicht nicht nur des Geschmacks wegen.
 
@Memfis: Der Mensch hat aber nicht jeden Tag Fleisch gefressen. Das war i.d.R. die Ausnahme. Das tägliche Fleisch ist eine Neuzeiterscheinung der letzten 60 Jahre.
Und da diese ganze Fleischproduktion ein negativ Geschäft ist, d.h. man muss mehr in das Vielfache an Energie in ein Tier stecken, als man herausbekommt mit mitteln die man selbst verbrauchen könnte und die Leute nicht auf ihr Fleisch verzichten wollen, muss man gewisse Wege gehen. Und da wir noch nicht Replizieren können, wird halt erst einmal synthetisiert.
 
@blume666: Wir kaufen deshalb bei einem Schlachtbetrieb in der Nähe immer ein "Gesamtpaket", also schöne Filetstücke aber auch Kleinzeug für Suppen usw.
Auf Rind verzichten wir inzwischen komplett, weil das wohl das ineffizenteste Tier von allen ist.
 
@sDaniel: Rein von der Effizienz der erzeugten Eiweißmasse her sollen Insekten ja ganz gut liegen. Ich denke das ist Gewöhnungssache, schrieb Spiegel online nicht letzte Woche von Heuschreckenburgern in Österreich? Ist hier in DE wohl noch verboten, probieren würd ichs mal.
 
@sDaniel: Leider ist Rind aber auch sooo lecker... Wenn es diesen Geschmack aus dem Labor gäbe, würde ich kein anderes Fleisch mehr essen.
 
@Memfis: Tiere töten und essen? Gar kein Thema, das ist eben die nahrungskette. Tiere aber industriell und in derartigen Massen und unter den heutigen Zuständen halten, quälen, schlachten und verramschen? Eher nicht...
BTW worum geht es denn wenn nicht um den Geschmack? Den meisten geht es darum das es lecker ist. Mir selbst nur bedingt da ich in Nahrung eher den Nutzen sehe (auch Sportbedingt, angepasste Ernährung etc) - aber das ist beim Durchschnitt eher nicht der Fall. Das hier könnte ne Menge verändern.
 
@kazesama: Es geht auch um die Konsistenz. Fleisch ist keine einheitliche Masse, sondern faserig, etc. Ich habe aber keine Bedenken, dass die Industrie das nicht hinbekommen würde.
 
@kazesama:

"Tiere töten und essen? Gar kein Thema, das ist eben die nahrungskette"

Ja, aber Menschen ist ein Bewussteinstier welches die Umgebung nach seinen eigenen Bedürfnissen anpassen kann? Der Mensch kann sich gegen das Töten der Tiere entscheiden, weil sein technologischer Stand im das ermöglicht, er ist darauf nicht mehr angewiesen. Egal was Generationen vor uns getan haben.
 
@Memfis: Genetisch veränderte Lebensmittel sind einwandfrei. Die werden wesentlich stärker kontrolliert als reguläre Züchtungen (was nichts anderes ist als Gentechnik).
 
@sDaniel: was heißt einwandfrei?
Einwandfrei nachgewiesen das Genmanipulierte Lebensmittel keinen langzeitlichen Einfluss auf die Gene derer haben die sie verzehren?
Wer garantiert und denn das Genmanipulierte Lebensmittel tatsächlich gesünder sind?
Bei vielen der Kommentare hier zeich sich eine gehörige Portion Naivität und ein erschreckendes Gottvertrauen auf das was uns Politik und Indsutrie erzählt.
 
@THK2112: Das bedeutet, dass die zugelassenen gentechnisch veränderten Lebensmittel, genießbar sind und im Vergleich zu nicht veränderten Lebensmitteln kein zusätzliches Risiko durch den Verzehr besitzen.

Nein, diese Lebensmittel haben keinen Einfluss auf die Gene derer, durch die sie verzehrt werden. Ein Biologe kann dir das sicher besser erklären als ich, aber mal ganz plakativ: Keiner von uns besitzt Gene von Mais, Schwein oder Rind (von der allgemeinen Artenverwandtschaft mal abgesehen). Obwohl wir das schon seit hunderten Jahren essen. Die Bestandteile der Nahrung werden vom Mund bis zum Enddarm zersetzt, aufgenommen und verwertet. Dabei bleiben keine Gene übrig, die sich einschleichen könnten.

Okay, vielleicht denkst du in eine andere Richtung. Sind es die Bestandteile von GMOs die uns Schaden könnten? Bei den zugelassenen Lebensmitteln sicher nein (sonst wären sie nicht zugelassen). Vor der Gentechnik gab es bereits Züchtungen, Kreuzungen, und Mutationen. Das Ziel ist bei allem gleich, nur der Weg ist anders. Die Zulassung bei den letzten dreien ist aber deutlich einfacher als bei der Gentechnik, obwohl die Risiken prinzipiell identisch sind. Dass ein Ergebnis mal ungenießbar sein kann, ist bei allen Verfahren ein Risiko.

Du darfst mir glauben, dass ich das Thema nicht naiv betrachte, sondern nüchtern. Ich habe mich mit dem Thema auseinandergesetzt, als ein Bekannter, der Hobbyimker ist, Bienen und Honig vernichten musste, als diese Testfelder mit Genmais bestäubten (oder andersrum? Frag mich nicht!).

Die wissenschaftliche Erkenntnis (und damit meine ich nicht nur Genforschung, sondern eben auch Basiswissen aus Biologie und anderen Bereichen), geben keine Hinweise darauf, dass GMOs wirklich das Teufelzeug sind, für das sie oftmals gehalten werden.

Ich sage ja auch nicht, dass GMOs Heilsbringer sind. Es gibt da durchaus Probleme, etwas die leidende Artenvielfalt, um die man sich ernsthaft kümmern muss.

Genauso wie du deinen Beitrag beendet hast, könnte ich sagen, dass hier einfach mal wieder mit einer "was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht"-Mentalität ein scheinbar sinnvolles Werkzeug zu Tode verleumdet wird.
 
@sDaniel: du scheinst ein sehr naiver gutgläubiger Mensch zu sein wenn du meinst irgendeine Zulassung bedeutet ernsthaft langfristige Unbedenklichkeit.
Das dies oft nicht so ist zeigen etliche Beispiele in allen Bereichen der Industrie. Und das sollte jeder merken der regelmässig Nachrichten konsumiert.
Unbedenklich ist vieles nur solange bis die Lüge SMS Licht kommt.
 
@THK2112: Ich vermute eher, dass dir die Argumente ausgehen, wenn du jetzt persönlich werden musst. Daher wird das voraussichtlich mein letzter Beitrag.

Du kannst ja gerne mal versuchen etwas bedenkliches als Nahrungsmittel zu verkaufen, dann wirst du sehen, wie schwer das hier ist.

Dass ich mich kritisch mit meinem Essen auseinandersetze sollte aus einigen Beiträgen deutlich hervorgehen.

Da du hier so einen schönen Tippfehler gebracht hast ("Lüge SMS" statt "Lüge ans Licht kommt") noch eine Anekdote: Untersuchungen haben gezeigt, dass Handymasten schwere Symptome verursachen. Wohlgemerkt: Sobald man sie sieht; nicht erst wenn sie eingeschaltet werden und tatsächlich Strahlen. Die Kraft des Geistes (also reine Einbildung).
 
@Memfis: Weitere Dinge, die naturgegeben sind:
- an infizierten Wunden sterben (könnte ein Comeback hinlegen, wenn die Antibiotikaresistenz weiter auf dem Vormarsch bleibt, Grüße an die natürliche Massentierhaltung an dieser Stelle)
- nicht-desinfiziertes Wasser trinken
- Recht des Stärkeren (Menschen haben sich schon immer gegenseitig erschlagen)
- gefressen werden

Dinge, die nicht naturgegeben sind:
- Zivilisation
- Computer
- Internet
- winfuture.de-Kommentare
- BBQ-Sauce
- Kräuterbutter
- Gasgrills

Ich sehe das "Natürlichkeitsarguments" in diesen Punkten aber eher selten. Eigentlich sehe ich nur Anwendungen im Bezug auf Dinge, die in der Schnittmenge von "naturgegeben" und "passt mir gerade in den Kram" liegen.
 
@Memfis:

"Das ist naturgegeben und völlig normal, aber das passt den Ökos halt nicht"

Gehst du barfüssig mit einem Fell überzogen durch die Stadt und wohnst in einer Höhle? Nein? Also warum bei der Erzeugung von Lebensmittel in der Steinzeit stehen bleiben?
 
so überflüssig wie die Propaganda der veganen Ernährungsindustrie.... und das keine Diskussion werden, sonden ist meine Meinung. Dann bleibe ich lieber bei weniger Fleisch, aber ausgewählt und nicht für 1,99 pro kg.

und wer das befürwortet, muss nicht gleichzeitig über genmanipulierte Nahrung aufregen.
 
@mirkopdm: Genau so ist es. Wir bräuchten weder Genmanipulation, Antibiotika, Tierquälerei noch diesen Sch... von Herrn Gates, wenn die Menschen sich mal Maß halten könnten.
 
@mirkopdm: Was ist denn ausgewähltes Fleisch? Und was genau ist an diesem ausgewählten Fleisch besser als an .. unausgewähltem?
 
@lutschboy: Fleisch vom Bauern von nebenan zB. Einkaufen auf dem Wochenmarkt mit Produkten aus der Region.
 
@wingrill9: Und was macht die räumliche Nähe an dem Fleisch besser? Er einen Bogen zur Genmanipulation geschlagen, zielt also wohl eher auf Eigenschaften des Fleischs ab (Qualität) und weniger auf den CO²-Verbrauch beim Transport.
 
@lutschboy: Räumliche Nähe für Waren des täglichen Bedarfs heißt für mich: Ich weiß, woher das Produkt kommt und optimalerweise den Erzeuger kenne. Dazu muss es nicht mal Bio sein, wo der Erzeuger extra für das Siegel Kohle abdrücken muss.
Bei anderen Produkten, die ich nicht regional bekomme, muss zusehen, dass ich zb bei Lebensmittel möglichst auf Bio, Transportwege etc bei Einkauf achte.
Ich finde, das sagt der logische Menschenverstand. Unglaublich, dass es vielen Menschen noch völlig schnuppe ist.
 
@lutschboy: Besser macht es, dass man einen besseren Einblick bekommt was Tierhaltung etc. betrifft. Muss man das wirklich jetzt noch erläutern?
 
@Krucki: Wie bekommt man besseren Einblick wenn man auf dem örtlichen Wochenmarkt Fleisch kauft? Lässt einen der örtliche Bauer wirklich in den Stall hinein und die Tiere untersuchen? Eine Erläuterung wäre schon interessant
 
@wingrill9: Was heißt, du weißt, woher das Produkt kommt? Fährst du wirklich zu jedem Bauernhof und schaust rein? Wie achtest du auf Transportwege bei nicht regionalen Waren? Das würde mich wirklich alles interessieren.
 
@lutschboy: Du lebst in einer Stadt, oder? Eier, Fleisch, Gemüse, bei uns alles in der Region direkt im Hofladen auf dem Bauernhof zu kaufen und in dem Zuge kann man sogar in den Stall gucken und sehen wie die Bedingungen sind. Die Gänse laufen auf der Grünen Wiese rum, bevor in der Adventszeit nichts mehr zu sehen ist. ;)

Ich kaufe allerdings auch Produkte im Supermarkt. Welcher Durchschnittsverdiener kann sich schon ausschließlich von Bio Gemüse und Obst, Fleisch aus (Bio) bzw. komplett artgerechter Haltung und Fisch aus Wildfang (wobei die Überfischung es auch nicht besser macht) leisten? Es kommt eben auf ein gesundes Mittelmaß an. Kein übermäßiger unnötiger Konsum, keine Prämisse auf Hauptsache möglichst billig. Alles in dem Rahmen den man selber finanzieren kann.
 
egal ob man jetzt omnivor oder veganer ist, aber wenn die menschheit mit dem fleischkonsum so weiter macht geht unser planet die nächsten 50 jahre zugrunde. es ist nicht 5 vor 12 sondern schon 5 nach 12. wenn wir eine zukunft auf diesen planeten haben wollen muss man ganz schnell eine kehrtwende einlegen, und fleisch und milchproduktion sind nun mal mit die größten umweltkiller. selbst wenn den meisten menschen empathisch sogenannte nutztiere sche*ß egal sind (ja man liebt ja hund und katze) aber die zukunft unseres planten sollte für jeden eigentlich wichtig sein?
 
@xanax: oh mal eine ganz neue Weltuntergangstheorie.
Jetzt ist der Fleischkonsum schuld am Untergang der Welt. ?
 
@THK2112: Das ist alles Humbug, im Oktober wird uns Nibiru alle vernichten, da bleibt keine Zeit mehr. Stand in der Bild!
 
@crmsnrzl: Oh, ich sollte dringend wieder Bild lesen, das ist mir doch glatt entgangen. *lol*
 
@xanax:
ich vertrete die selbe Grundeinstellung wie du, dennoch ko... mich das an das ständig diese extremem Behauptungen aufgestellt werden. Es ist kurz oder nach 12, wir wirtschaften den Planeten zu Grunde bla, Umweltkiller, bla.

Die Aussagen sind kein deut besser, also von jenen des anderen Spektrums.
Dabei gibt so viele andere Gründe warum man diese Haltung haben sollte. Gesundheit, Tierhaltung, Effizienz und und und..
 
Finde ich super. Allerdings werden die Leute dann noch mehr und mehr Fleisch essen. Viele Veganer werden dem Veganertum glücklich den Rücken kehren.
Und irgendwann wird man die Milliarden von Tiere, die man zum Fressen geschlachtet hat posthum rehabilitieren und von einem Genozid an der Tierwelt sprechen.
 
Gute Investition. Ich sehe tatsächlich hier einen Zukunftsmarkt. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass in 100 Jahren Menschen immer noch so dumm sind, Tiere in Massenfabriken zu sperren, nur um sie zu essen.
 
@gettin: ach doch - der Mensch ist so dumm. Das hat die Vergangenheit bewiesen. Leider.
 
@gettin: Der Mensch, vorallem der Mitteleuropäer, hat ja auch heute schon die Option problemlos auf Fleisch zu verzichten, und tut das nichtmal zu einem Prozent. Warum soll er in 100 Jahren also schlauer sein? Ich finde Retortenfleisch jetzt jedenfalls nicht attraktiver als ein Sojaschnitzel.
 
@gettin: Was hat das mit Dummheit zu tun?
 
Die Sache wird dann wahrscheinlich ähnlich wie bei Monsanto laufen, und u.a. via entsprechender Patente versucht, ein Monopol auf Fleischproduktion aufzubauen, an dem sich hervorragend verdienen lässt. Schon bei Monsanto hatte Bill Gates viel Geld investiert, unter dem Vorwand, damit angeblich den Hunger und die Armut der Welt zu besiegen. Tatsächlich half er jedoch lediglich westlichen Konzernen, viel Geld aus der Armut anderer zu schlagen. Gates wäre nicht der reichste Mann der Welt, wenn er tatsächlich eine sozial ausgeprägte Ader hätte! Wer sich das Märchen des angeblich philanthropisch geleiteten Bill Gates ernsthaft auftischen lässt, scheint bedauerlicherweise besonders empfänglich für Märchen und Myhten zu sein.
 
Ich warte nur auf die ersten Veganer die behaupten das das was in den Petrischalen gezüchtet wird auch ein recht auf Leben hat.
 
@picasso22: Klappt nicht, weil Veganer auch den Pflanzen das Recht auf Leben absprechen. Wie sollten sie das also begründen?
Solange das also ein Veganer behauptet, der mehr isst als Salze oder andere Mineralien, wäre das ein Widerspruch in sich.
 
@Breaker: #minerallivesmatter !!!!
 
@Breaker: Allgemein von Veganern zu sprechen ist so wie allgemein von Menschen zu sprechen. Dabei hat jeder Veganer eigene Beweggründe und Ansichten. Es gibt nicht "den Veganer". So wie es nicht "den Musikliebhaber", "den Christen" oder "den Nichtraucher" gibt.
 
@lutschboy: Dir ist klar das ich mich auf den Post von picasso22 beziehe und damit auf die Veganer, Zitat picasso22:
"die behaupten das das was in den Petrischalen gezüchtet wird auch ein recht auf Leben hat."
?
 
@Breaker: Und dir ist klar dass ich mich auf deinen Post beziehe und auf die Verallgemeinerung von Veganern: "Klappt nicht, weil Veganer ...". Es gibt nicht "die Veganer". Frutarier z.B. töten keine Pflanzen (bzw. versuchen das). Und selbst viele "normale" Veganer sprechen Pflanzen keineswegs das Recht auf Leben ab, sondern sehen nur keine Option ohne Pflanzen zu essen langfristig gesund zu überleben, und sehen Pflanzen töten als das geringste übel an. Ist ein kleiner Unterschied, aber eben doch ein Unterschied.
 
@lutschboy: Ok, machts nicht sinnvoller. Ich beziehe mich auf die Veganer, die picasso22 anspricht. Da er Veganer anspricht und keine Frutarier meint er wohl eben genau die Veganer, die den Spruch äussern werden "das das was in den Petrischalen gezüchtet wird auch ein recht auf Leben hat." Da er nichts von Frutariern geschrieben hat, meint er wohl auch nicht diese, und ich damit auch nicht. Sollte dir das bis hier noch nicht ausufernd genug gewesen sein kannst du gerne mal picasso22 fragen, welche Veganer er denn jetzt genau meinte.
Ich finde das ausserdem komplett unerheblich, denn selbst wenn es, wie du oben schreibst, es so allgemein ist von Veganern wie von Menschen zu reden dann ist es mir in dem Fall auch egal ob das ein europäischer oder japanischer Veganer ist.
Oder anders gesagt, da Frutarier ja auch nur eine Art Veganer sind, die ihren Speisezettel einfach noch ein bisschen weiter eingeschränkt haben und sich insbesondere von den Nachkommen der Pflanzen (Früchte, Nüsse) ernähren, das machts dann auch nicht besser. Deswegen zerstören die immer noch mögliches Leben, das wohl auf jeden Fall mehr Möglichkeiten hat das Leben zumindest irgendwann zu leben als so ein gezüchtetes Etwas aus dem Labor, dem alles lebensnotwendige fehlt.
Ist ein kleiner Unterschied, aber eben doch ein Unterschied ^^
 
@Breaker: Eine "Art Veganer", du sagst es selbst, genau das meine ich. Und es geht nicht um Nationalität, sondern darum: Der eine Veganer lebt so wegen Umweltschutz, der andere wegen Tierschutz, der andere aus gesundheitlichen Gründen, der vierte weil es Mode ist, der fünfte weil er Neugierig auf was neues ist, der sechste macht bei Reisen Ausnahmen, der siebte bei Restaurantbesuchen, der achte macht garkeine Ausnahmen, der neunte sucht damit sein Einklang mit dem Universum, für den zehnten Veganer ist es ein politisches Statement, für den elften .... verstehst du was ich meine? Veganer sind invividuelle Menschen. Indem man Generalismen verwendet demonstratiert man Kleingeistigkeit. Und zum Thema dass du der Ansicht bist eine Nuss hat die gleiche Existenzbedeutung wie ein Rind: Das sehen eben manche Menschen anders. Ich weiß, verrückt, aber für manche ist es wirklich so dass eine Nuss vermutlich weniger Schmerz empfindet als ein Rind und darum eher gegessen werden kann. Diese Spinner haha
 
@lutschboy: Versteh mich bitte nicht falsch, ich beziehe mich immer noch rein auf diesen Artikel und, insbesondere, die Aussage von picasso22. Ich hab keine Ahnung ob eine Nuß Schmerz empfinden kann. Nach heutigem Stand der Wissenschaft ist es nicht so, ob es morgen oder übermorgen noch so ist kann ich nicht sagen.
Kann eine Nuß eher gegessen werden als ein Rind? Das ist für mich auch nicht der Punkt hier.
Die einzige Frage die sich mir hier stellt ist, ob eine Nuß mehr Recht hat zum Baum zu werden, also zu leben, als so ein künstliches Stückchen in der Petrischale gezüchtetes Fleisch. Und das kann ich (für mich, momentan) guten Gewissens mit Ja beantworten.
Die Nuß wurde vom Baum, Strauch, whatever als Nachkomme in die Welt gesetzt. Dieses "Kunstfleisch" war aber dazu nie vorgesehen.
 
@Breaker: "Dieses "Kunstfleisch" war aber dazu nie vorgesehen." Aber das ist doch bei Tieren genau so. Kälber werden gezüchtet damit sie Wiener Schnitzel werden können. Es war nie vorgesehen das sie sich mal vermehren.
Ich nehm das ganze übrigens nicht besonders ernst. Ich schlachte mein Fleisch selbst und das werde ich auch in Zukunft machen.
 
@picasso22: "Dieses "Kunstfleisch" war aber dazu nie vorgesehen." - Oder anders: "Dieses "Kunstfleisch" war aber nie (von der Natur) dazu vorgesehen zu einem Lebewesen zu werden."
Das da der Mensch eingreift, um es zu schlachten lass ich da mal komplett aussen vor. Denn Kälber würde es auch ohne Menschen geben, und ob die jetzt ein Wieder Schnitzel werden, vom Wolf gerissen oder irgendwann an Altersschwäche sterben ist ja eigentlich uninteressant.
Und hey, selbst schlachten find ich gut. Uns hier gehts ähnlich, ich schlachte zwar nicht selbst, einfach weil mir die Qualifikation fehlt, aber auch hier kommt einmal im Jahr der Metzger vorbei.
 
@Breaker: Danke für die Erläuterungen. Kam mir ursprünglich nicht so differenziert rüber. Das mit dem Nußbaum ist was, was ich mir vorstellen kann, auch viele heutige Veganer dann so unterschreiben würden. Aber wer weiß, vielleicht wächst irgendwann aus den Petrischalen auch ein Fleischbaum, dann wird die Frage schon wieder schwieriger, was man nun besseren gewissens essen kann ;P Mal schauen was kommt.
 
@picasso22: Da hat jemand nicht verstanden, was ein Veganer ist / isst.
 
@gettin: Bitte kläre mich auf. Auweia
 
Am Ende wird es sowieso wieder so laufen, das Geringverdiener sich nur noch Fleisch aus dem Chemielabor leisten können und wegen hysterischen Veganerbrüllen die Preise weiter steigen und nur noch Leute mit Geld das echte Fleisch bekommen.

Manche Veganer und Hysterischen sind so lächerlich. Wollen allen den Fleischkonsum absprechen, aber selbst dann 4-8 Katzen und Hunde zu Hause halten, welche zig Futterdosen pro Tag/Woche vertilgen.
Da ist natürlich alles super, weil es sich ja nicht um Menschen, sondern um die neuen Kinderchen handelt.

Noch dazu sollten sich mal einige informieren, in wie vielen Produkten tierische Produkte noch befinden.
Manche Uninformierten glauben wirklich, dass ein Tier nur alleine wegen dem Fleisch gezüchtet wird.
 
@andi1983: es giebt auch extreme die ihre Haustiere auch vegan füttern ( LEIDER )
 
@Sir @ndy: Nicht nur die, auch ihre Kinder...
 
@Sir @ndy: Das ist etwas was mich wirklich wütend macht - Menschen die z.B. ihre Katze vegan füttern obwohl das Tier rein carnivor ist verdammte axt! Und das sag ich obwohl ich selber immer mehr und mehr zum veganer werd. Aber es ist einfach unsinnig.
 
@kazesama: Daran ist nichts unsinnig. Tiere brauchen genau wie Menschen einfach nur die richtigen Nährstoffe und die richtige Konsinstenz (für das Gebiss). Ob diese Nährstoffe aus Fleisch kommen oder aus Pflanzen ist egal. Eisen ist Eisen. Vitamin ist Vitamin. Protein ist Protein (wenn auch unterschiedlich effizient genutzt). Es kommt also nicht darauf an ob etwas vegan ist oder nicht, oder etwas carnivor ist oder nicht, sondern ob das was man ist alles enthält was man braucht oder nicht. Also auf die Qualität. Ob die bei veganen Futter gegeben ist, darüber kann man streiten (die Wissenschaft weiß ja nicht mal was ein Mensch alles so braucht). Aber die Argumentation "ein Hund braucht Fleisch!" ist grundsätzlich einfach falsch. Ein Hund braucht das, was im Fleisch steckt. Und das, was ein Hund in der Natur reißen würde, hat mit dem, was in der Dose ist, nichts zu tun. Wer seinem Hund nicht frisches, rohes Wildfleisch füttert sondern Dosenfleisch, ist 0% besser als wer ihn vegan ernährt. Kann sogar sein dass vegan da besser ist, weil da viel mehr darauf geachtet wird, was für Nährstoffe drin sind, und es weniger um Abfallverklappung mit Gewinnbringung in Dosen geht. Aber bis zu diesem Satz sind die meisten schon ausgeflippt halten sich bereits die Ohren zu.
 
@lutschboy: Das sehe ich anders. Der gesamte Verdauungstrakt von Katzen ist auf Fleisch ausgelegt - nicht auf Pflanzen. Sie krepieren nicht sofort dran, vielleicht lebt das Tier sogar längere Zeit damit aber gut gehen wird es ihm wohl kaum. Das es auf die Inhaltsstoffe ankommt muss man auch mal näher betrachten. Das Protein Protein ist, ist z.B. eine Aussage die so nicht zu halten ist. Alleine wenn man die Aminosäuren-Profile von tierischen und pflanzlichen Proteinquellen vergleicht fällt das auf. Menschen die einen erhöhten Proteinbedarf haben (z.B. Kraftsportler, Bodybuilder etc.) haben ja schon damit zu kämpfen (wenn Sie Vegan unterwegs sind) pflanzliche Proteinquellen so zu kombinieren das sie alle notwendigen Aminos in ausreichender Menge reinbekommen(und das bitte bei vernünftiger Kalorienbilanz). Viele müssen dabei schon auf Proteinshakes mit Tonnenweise Zusätzen zurückgreifen da Sie die Menge sonst gar nicht schaffen. Das fällt bei Tieren aber alles flach - da wird gefressen bis der Bauch voll ist und dann ist Ende. Wenn Nahrung auf Basis von Pflanzenprotein nun aber z.B. leider nicht genug L-Leucin oder L-Lysin oder whatever liefert, dann endet das früher oder später in Mangelernährung. Eisen ist noch so ein Punkt. Es stimmt zwar sogar, dass pflanzliche Quellen oft sogar MEHR Eisen enthalten als tierische, leider ist es aber sowohl bei Menschen als auch bei vielen Tieren (um beim Beispiel Katze zu bleiben) nunmal so das dieses weitaus schlechter aufgenommen werden kann als aus tierischen Quellen - im Durchschnitt wird nämlich stets nur 1/3 wirklich verarbeitet (man kann dies zwar ein wenig verbessern indem man eine Vitamin C Quelle mit hinzugibt aber auch nur bis zu einem gewissen Punkt). Zum Schluss möchte ich zudem noch einen weiteren Denkanstoß geben: Reicht es nicht, das wir Menschen UNS selber schon zu großen Teilen nurnoch von zusammengepanschtem Mist ernähren? Müssen wir das auch noch Tieren aufzwingen und Ihnen damit das letzte bisschen Instinkt verkrüppeln das es noch hat? Warum sollte man auf die Idee kommen ein JAGDTIER mit Pflanzen zu füttern?
Fleisch aus dem Labor ist Fleisch - so wie ich verstanden habe wie man es vom Tier kennt - nur eben ohne das es je an einem Tier dran war sondern auf Basis von Mikroorganismen gezüchtet wurde. Und wenn es der Sache dienlich sein kann, dass wir unsere Tiere mit Fleisch füttern können und wir Menschen auch guten Gewissens Fleisch essen können, dann sollte man diesen Ansatz weiter verfolgen finde ich.
 
@kazesama: Das mit dem Verdauungstrakt ist ein Argument, aber das mit dem Protein? Eiweiß aus Soja hat sich längst etabliert, es gibt viele Spitzensportler die sich vegan ernähren, darunter der stärkste Mensch der Welt. Soll kein Plädoyer für Veganismus sein, aber pflanzliches Eiweiß hat zwar eine geringere Wertigkeit, aber die geht völlig bei all den anderen Faktoren die mit Muskelaufbau zu tun haben unter. Ganz abgesehen davon reden wir hier ja von Haustieren, und die treten eher selten bei den olympischen Spielen an. Für eine normale Ernährung ist es völlig irrelevant ob das Eiweiß aus Fleisch oder der Linse kommt. Und es ging mir auch nicht darum ob Pflanzen mehr oder weniger von etwas enthalten, sondern mir ging es darum, dass - rein theoretisch - eine Pille die alle Nährstoffe enthält die man braucht sogar besser sein kann als eine Ernährung über Fleischnebenprodukte aus der Dose wie es bei wohl 90% aller carnivoren Haustiere der Fall ist. Die hat mit einer natürlichen Ernährung nämlich genauso wenig zu tun wie eine vegane Ernährung. Denn wo du gerade von "JAGDTIER" sogar in Großbuchstaben sprichst: Rohes, frisches Wildfleisch, das ist was Wölfe und Wildkatzen essen. Katzen essen Mäuse samt Knochen und deren Mageninhalt (pflanzliche Kost). In fast allen Tierfutterdosen ist hauptsächlich Weizen und jede Menge Zucker. Da rantet kaum wer. Ist ja neben Weizen, Zucker, Krallen, Hufen, Haaren und Pisse auch noch 2% Huhn im Hundefutter, also immernoch besser als diese dämlichen Veganer ;) Aber wie gesagt, das mit der Pille, rein theoretisch. Gebiß und Verdauung kämen dabei zu Kurz, da hast du recht. Und ich finde übrigens Retortenfleisch auch keine schlechte Idee. Nur für mich persönlich ist es überflüssig. Es ist wieder so ein typisches "Hauptsache-nicht-von-Gewohnheiten-abkommen-und-dafür-die-Welt-umgestalten"-Ding. Jeder Edeka hat heute schon 10.000 vegane und vegetarische Produkte die ein fleischfreies gesundes Leben ermöglichen aber klar, der Mensch an sich kann ohne sein Burger zur Not mit Retortenfleisch statt Avocado einfach nicht leben, das geht nicht, das hat die Evolution nicht so vorgesehen. :P
 
@lutschboy: Das mit dem pflanzlichen Eiweiß ist so eine Sache. Ja, die Proteine aus Pflanzen setzen sich natürlich aus den gleichen Aminosäuren zusammen wie auch tierische Proteine - nur ist die Zusammensetzung dieser Säuren komplett anders und pflanzliche Proteine sind so gut wie immer inkomplett. Das heißt um wirklich alle Aminosäuren abzudecken, muss man mehr pflanzliches Eiweiß zu sich als es bei tierischem Eiweiß nötig wäre. Da so gut wie alle pflanzlichen Proteinquellen auch entweder einen hohen Fett- oder Kohlenhydratanteil haben, haben Sie auch eine höhere Kaloriendichte. Heißt im Umkehrschluss: Genug Eiweiß => mehr Kalorien(wenn wir Menschen fett sein wollen okay - aber unsere Haustiere?). Gleichzeitig haben pflanzliche Nahrungsmittel aber oft auch mehr Ballaststoffe im Vergleich zu ihren tierischen Pendants - sprich man ist auch schneller voll. Also wird oftmals mit Zusätzen gearbeitet um doch noch mehr reinzukriegen. Aber wollen bzw. müssen wir diesen Mist, den wir mit unserer Ernährung und unseren Körpern machen, auch noch unseren Haustieren aufzwingen? Ah, wo du es übrigens angesprochen hast: Strongmen, insbesondere die Pflanzenfresser unter Ihnen, haben einen nicht zu übersehenden Körperfettanteil ;)
Das Hauskatzen wenn Sie mal Mäuse oder einen Vogel gerissen haben natürlich auch deren Mageninhalt usw. aufnehmen ist vollkommen richtig. Nur wird vieles davon ja auch einfach vom Verdauungstrakt durchgewunken (so wie wir unseren Mais auch ein 2. Mal Hallo sagen können wenn wir auf dem Klo waren). Und wie ich ja bereits schrieb: Es bringt eine Katze nicht sofort um - aber auf Dauer ist es eben auch nicht gesund. Fleisch aus dem Reagenzglas (überspitzt gesagt) wäre eine unglaublich tolle Sache! Und doch: Das die Futterqualität aus der Dose jetzt vielleicht auch nicht so geil ist, das dürften die wenigsten bestreiten (deswegen z.B. BARFEN immer mehr Leute ja auch ihre Hunde).
Der Mensch ist Omnivor veranlagt - der kann also auch ganz gut mit Avocado statt Burger auskommen ;) Aber die Katze ist nun einmal auf Gedeih und Verderb seinem Halter bzw. seiner Halterin und dem was dieser Mensch dem Tier vorsetzt ausgeliefert. Und seien wir doch ehrlich: Die wenigsten Menschen heute haben auch nur irgendeine Ahnung von Ernährung und setzen auf Halbwahrheiten und Mythen gemischt mi (teilweise) ideologischen Ansätzen (oder es interessiert sie einfach nicht). Die Welt verändern ist gut. Aber anderen Spezies unseren Kram aufzwingen ist unsinnig.
 
@lutschboy: Meinst du Patrik Baboumian? Der wurde stärkster Mann Deutschlands. Der ist in Ordnung und ein cooler Typ. Mit dem hab ich mich auf der FIBO über das Thema unterhalten - auch wenn ich nicht Vegan bin.

Hunde ernährt man BAF...

Und das mit dem Soja ist auch nicht so einfach. Östrogenausschüttung, Aminosäureprofil...

Am besten ist Bratkartoffel mit Ei wenn es um die Bioverfügbarkeit geht :-)

Und Pillen. Als ehemaliger Wettkampfbodybuilder habe ich so einige im meinem Leben konsumiert. Sie ersetzen keine natürlichen Nahrungsmittel.
Esse ich jeden Tag einen Obstsalat dann merke ich das sofort.
 
@Paradise: Wer ernährt Hunde BAF? 1% aller Hundehalter? Und wieviele Ernähren ihre Katze BAF? 0,1%? Du bestätigst nur mit diesem Satz das was ich sage, nämlich dass sich jeder über die 0,01% aller Tierhalter aufregt, die ihr Tier vegan ernähren, aber nicht über die 99%, die ihr Tier mit Weizen, Zucker und Urin aus Massentierhaltung füttern. Das wird ignoriert. Wohl auch, weil die meisten selbst dazu gehören. Die Prozentwerte sind natürlich überspitzt aber das Verhältnis dürfte klar sein. Bei dem Thema was man als Kraftsportler braucht kann ich nicht mitreden, ich bin keiner, und ich sehe das als irrelevant für das Thema an, weil es wie gesagt nicht darum geht seinen Dackel möglichst mit 100% Effizienz zum Olympioniken auszubilden.
 
Solche Chemienahrung, genau wie irgendwelcher Gen-Getreide kann das Ernährungsproblem der Weltbevölkerung nicht lösen

Man muss die Ursache bekämpfen nicht das Symptom

Die Hauptursache mit der Ressourcenknappheit ist die zu starke Vermehrung der Weltbevölkerung, gerade in der 3. Welt.

Dort ernähren sich die meisten sowieso mit wenig Fleisch, weil es keins oder zu wenig gibt und wegen der Armut.

Wenn wir also gesünder mit unseren Ressourcen umgehen wollen müssen wir es schaffen das die Weltbevölkerung nicht mehr so stark wächst.

Deshalb ist eine Initiative nach dem Motto "Verhütungsmittel für die Welt" langfristig eher von Erfolg gekrönt.
 
@ibecf: bzw. eine internationale Geburtenkontrolle.
 
@kkp2321: Eine so starke Einschränkung eines Menschenrechts wäre schon starker Tobak. Das würde auch nur das beseitigen was uns in unserem Wohlstand stört, aber kein echtes internationales Problem lösen.
 
@sDaniel: Sich endlos und unbedacht zu vermehren ist kein Menschenrecht.
 
@kkp2321: Es ist weder endlos noch unbedacht, im Gegenteil. Schlechte gesundheitliche Versorgung führt zu geringer Lebenserwartung und hoher Sterberate bei Kindern, also werden mehr Kinder geboren.
Verbessert sich das Gesundheitssystem, nimmt die Zahl der Geburten ab, weil mehr Kinder überleben. Das vollzieht sich auch in vielen afrikanischen Ländern bzw. hat sich in einem Teil davon sogar schon vollzogen.
Dass dazwischen vielleicht mal eine Zeit herrscht, in der viele Kinder geboren werden und überleben, ist nachvollziehbar. Aber das wird sich ausgleichen und ist nicht wirklich ein Grund zur Sorge.
 
@sDaniel: Alleine in meiner recht kurzen Lebenszeit ist die Menschheit um 3 Milliarden gewachsen. Ich glaube nicht das wie es uns leisten können nochmal um weitere 3 zu wachsen bis sich das stabilisiert.
 
@kkp2321: Wer ist "wir" und wieso könnten "wir" uns das nicht leisten? Was bedeutet das überhaupt?
Es ist doch wohl eher so, dass wir auf unseren Gewohnten Luxus nicht verzichten wollen.
Mir ist schon klar, dass keiner sein eigenes Verhalten gern als dekadent bezeichnet wissen möchte, aber Europäer und Amerikaner (und inzwischen sicher auch schon Chinesen) leben auf einem Niveau das nicht langfristig haltbar ist.
Unser Fleischkonsum (insbesondere Rind) trägt dazu einen großen Teil bei.
Selbst wenn man alle anderen Länder und Kontinente ausblendet, folgt daraus zwingend die Notwendigkeit einer drastischen Veränderung unserer Lebensweise.
 
@sDaniel: "Wir" ist der gesamte Planet. Sowohl die reichen als auch die armen können sich eine unkontrollierte Geburtenrate nicht leisten.
Ich stimme dir bei deinen anderen Ausführungen zu, haben mit dem Thema aber nichts zu tun.
Weniger Fleisch konsumieren, oder gar keins, ist kein Argument für eine weitere massenhafte Vermehrung der Menschheit.
 
@kkp2321: Ich finde schon, dass das mit dem Thema zu tun hat. Wenn keine ineffizienten Lebensmittel hergestellt werden, dann können auch mehr Menschen versorgt werden.
 
@sDaniel: Warum den Mehrplatz, der durch Tiere eingespart wurde, durch andre Tiere (uns Menschen) ersetzen?
Ich hab grad wirklich Schwierigkeiten zu verstehen, warum du wert auf die unkontrollierte Fortpflanzung der Menschen wert legst.
 
@kkp2321: Menschen können platzsparender untergebracht werden als andere Tiere. ;)

Ich vermute, dass das an meiner Familiengeschichte liegt. Wenn jemand sagt: "die sollen sich nicht vermehren", dann ist das etwas, das mir einfach gänzlich widerstrebt. Ich sehe da einen Zusammenhang mit Begriffen wie "gewünschtes" und "unerwünschtes" Leben. Mag sein, dass ich da unpassend assoziiere, aber derlei Diskussionen gibt es auch innerhalb Deutschlands, da muss ich keine 10 Jahre zurückdenken ("Wurfprämie für Akademikerinnen" war mal so ein Schlagwort - ekelhaft mMn).

Ich verstehe schon, dass man das Bevölkerungswachstum mit Sorge betrachten kann, aber schau mal 100 Jahre zurück: Da hatten wir auch höhere Geburtenraten. Wir haben uns nur prächtig entwickelt und sind nun mit weniger Geburten zufrieden. Nur das geht eben nicht von heute auf morgen.
 
@sDaniel: Es geht nicht darum eine spezifische Sorte an Menschen zu kontrollieren, sondern alle. Das muss eine UN Angelegenheit werden. Natürlich wird es Länder geben die da erstmal härter von betroffen wären als andere, das hat aber nichts mit einem ausradieren von Kulturen zu tun.
Niemand ist damit geholfen wenn in Indien, Pakistan, der überwiegende Teil Afrikas Menschen wie Pilze aus dem Boden schießen und ja, man muss es leider genau so sagen.
Es wird noch Jahrhunderte dauern, bis der Planet ein halbwegs gleiches Niveau der (technischen) Entwicklung hat. Zumal arme Länder zum Teil ja auch gewollt sind.
So lange Zeit haben wir aber nicht, wir haben vielleicht noch 50 Jahre um eine Entscheidung zu Treffen so gegensteuern zu können, ohne das es tote gibt.
Der Flüchtlingsstrom auf Europa braucht nur um ein Jahr zu viel stabil bleiben, dann werden die Waffen auf die Menschen gerichtet. Wer nicht umdreht, wird erschossen.
Das gilt es zu vermeiden, indem wir (weltweit) nicht zulassen, das noch mehr Menschen in Leid geboren werden. Das wir die, die da sind, erstmal versorgen.
 
@kkp2321: Ich habe lange überlegt,ob ich das Nachfolgende schreibe, und ich weiß was gleich passieren wird, aber:
Wenn man eine Gedankenkette aufbauen kann, die bei der Erzeugung von "Retortenfleisch" beginnt, und beim Erschießen von Flüchtlingen zur Verteidigung von Luxus-Ressourcen endet, dann sollte man dringends seinen Ernährungsplan umstellen. Irgendwas stimmt mit dem bisherigen nicht.
 
@kkp2321: Vielleicht bin ich zu optimistisch, aber denke, dass das Problem auch ohne diese Einschränkung lösbar ist.

Schätzt die UN nicht eine Stabilisierung bei 10 Milliarden? Da muss ich mich nochmal schlau machen.

Aber es stimmt schon, Konfliktpotenzial gibt's genug. Auch heute schon.
 
@gutzi4u: Du meinst wir bekämen Soylent Green?
 
@sDaniel: Das Einzige was ich versuche zu bekämpfen, ist das Reden ohne vorher nachgedacht zu haben.
(Dann sollte es zu "Soylent Green" eigentlich nicht kommen.)
 
@ibecf: Das Bevölkerungswachstum geht zurück, wenn die Lebenserwartung steigt (gutes Gesundheitssystem) und die Planung der Familie eine echte Option wird (Verhütung, etc.). Das zeigen die UN Daten der letzten 30/40 Jahre. In dieser Zeit ist die Geburtenrate in einigen Ländern (z.B. China und Indien) deutlich zurückgegangen. Auch in afrikanischen Ländern, was heutzutage gerne mal bestritten wird.

Dass Verhütung nicht so beliebt ist, muss man wohl den Katholiken zur Last legen.
Ein Gesundheitssystem kommt in der Regel mit einer guten Wirtschaft. Und dort sehe ist das Hauptproblem. Einige afrikanische Länder können sich nicht von uns Europäern emanzipieren und bleiben daher Arm (zumindest die generelle Bevölkerung). Wir üben dort natürlich auch entsprechend Druck aus, schließlich will keiner das Doppelte für Schokolade oder Valentinsblumen zahlen.

Ich hoffe, dass wir es von uns selbst aus schaffen, mehr Gerechtigkeit herzustellen. Dann sind auch keine so undemokratischen Mittel wie "eine internationale Geburtenkontrolle" nötig.
 
Ich muss grade mal wieder an die Kühe, Schweine und Hühner aus dem Film "Samsara" denken:
https://www.youtube.com/watch?v=e5y_flVTE4Q

Da werd ich jedes mal so was von aggressiv.
 
@Paradise: Danke, werde ich mir mal anschauen!
 
@GlockMane: Den YouTube Ausschnitt oder den ganzen Film?
Der Film handelt nicht DAVON...

Weiß nicht als was man den Film bezeichnen könnte :D
Jedenfalls tolle Bilder.
 
@Paradise: Habe den YouTube Ausschnitt schon angesehen und bin mir auch im Klaren, was mich beim Film erwartet.. Hab ihn mal geladen, ist sicher entspannend :) Bezüglich dem YouTube Ausschnitt empfinde ich das selbe wie du :(
 
Ist ja ekelhaft. "Brust oder Keule" lässt grüßen... 0.o Aber wenn man zu viel Kohle hat, kann man es schon mal in ein falsches Projekt stecken. Allerdings war es bei ihm nicht seine erste Fehlinvestition.
 
Ich weiß nicht so recht ob das der richtige Weg ist und ob das Fleisch vom Nährstoffgehalt wirklich vergleichbar mit echtem Fleisch ist. Das ganze würde in der industriellen Großproduktion sowieso so gestreckt werden dass man da große Zweifel haben sollte was da eigentlich auf dem Teller ist. Zumal man ja nichtmal weiß wovon diese Zellen wirklich abstammen. Find ich irgendwie eklig.
 
@mike1212: Weißt du was momentan im Fleisch drin ist was Antibiotika, Konservierungs-, Farbstoffe sowie Krankheitserreger angeht?
 
@gettin: Genau deswegen find ich es nicht unbedenklich vollständig auf Kunstfleisch zu setzen. Kein Mensch weiß wie sich das langfristig auf die Gesundheit auswirkt.
 
@mike1212: Ja, erst heißt es bedenkenlos und in 20 Jahren heißt es dann wieder Krebserregend und hat die und die Wirkung auf den Körper.

Haben/hatten wir ja schon 100 fach...
Asbest hat man auch Tonnenweise verbaut um es später in Schutzanzügen wieder heraus zu reißen...
Babyflaschen aus Plastik die die Weichmacher abgeben...
 
@mike1212:
"Find ich irgendwie eklig"

Fleische eines Tieres zerstückelt und in seinem eigenen Darm zusammengepresst ist ja soviel appetitlicher.
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