FBI hebelt Tor-Tarnung eines Sex-Erpressers mit einem Trick aus

Dem FBI ist es gelungen, einen Tatverdächtigen ausfindig zu machen, der über Jahre hinweg minderjährige Mädchen unter Druck gesetzt haben soll, bis diese ihm explizite Bilder von sich schickten. Da der Mann Tor einsetzte, musste man zu Tricks ... mehr... Polizei, Kriminalität, Cybercrime Bildquelle: puamelia / Flickr Polizei, Kriminalität, Cybercrime Polizei, Kriminalität, Cybercrime puamelia / Flickr

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Soviele Bekloppte auf diesem Planeten...unfassbar
 
Ist ja das was immer gesagt wird wozu sich die Mühe machen etwas zu Verschleiern und zu Verschlüsseln wenn am Ende die einfachsten Tricks alles über den Haufen werfen.

Hoffe der Typ bekommt Lebenslänglich und in den USA ist das auch wörtlich zu nehmen da kommt man doch eher selten vor Ablauf des Lebens dann raus..
 
@Freddy2712: "Lebenslänglich" haben die Amis so glaube ich auch nicht (gut wir auch nicht, ist mehr umgangssprache für 25 jahre + Sicherheitsverwahrung). Dafür kann man in den USA die Maximalstrafe von 20 Jahren "stacken". Also nicht "du hast das 5 mal gemacht, gibt 20 Jahre, sondern du hast das 5 mal gemacht, gibt 5x20 Jahre. Wenn du 126 wirst darfst du wieder raus).
 
@Bautz: Finde ich aber gut, so wird jede Tat "Gewürdigt" und fällt nicht unter den Tisch.
 
interessant...wahrscheinlich mit einem unsicheren player abgespielt, oder wie soll man sich das denken?...mein player sendet nix und führt auch nix aus wenn ich was abspiele...

aber ne ziemlich kranke aktion des irren ist es schon...gibt hoffentlich ne hohe strafe und entlassung erst nach erfolgreicher therapie(also quasi nie)...
 
@Rulf: Erst kürzlich auf diesem Forum wurde ich noch belächelt, als ich geschrieben habe: Jeder Datenstrom ist zu seinem Ursprung verfolgbar. Da nutzt auch Tor und VPN nix.
Und mit unsicheren Player hat das erst mal gar nix zu tun. Denn dieserwird ja auch genutz um andere Videoinhalte wie Streams zu betrachten. Und das funktioniert nur, wenn dieser nicht nur empfängt, sondern auch sendet.
Auch ein Betriebssystem ist permanent am senden und empfangen, sobald es mit dem Internet verbunden ist.
Eine Malware muss sich auch nicht unbedingt installieren. Es ist überhaupt kein Problem Programme zu erstellen, die ganz ohne Installation funktionieren.
Und was passiert denn, wenn man eine Datei aus dem Internet heruntergeladen hat? Im günstigsten Fall meldet das System, dass die Datei eben aus dem Internet stammt und ein Gefährdungspotenzial darstellt. Und was machen 99% aller User in diesem Fall? Richtig - sie klicken auf "weiter".
Wer denkt aber auch schon daran, dass das Sexvideo eines unbescholtenen Mädchens mit einem Peilsender infiziert ist.
Ich sag ja immer wenn der Pimmel steht oder die Muschi juckt, dann setzt der Verstand aus.

Und ich sage noch eines voraus: In naher Zukunft werden vermeintlich anonyme Verbalterroristen in Foren strafrechtlich verfolgt - und zwar ganz ohne Auskünfte bei den Betreibern einzuholen.
 
@LastFrontier: Hier wurde aber nicht der Datenstrom zum User zurück verfolgt, sondern dem User wurde ein Tool untergeschoben, was abseits von Tor auf quasi "normalem" Weg seine Heimatadresse ans FBI gemeldet hat.
Man hat sich also nicht durch Tor "durchgearbeitet", um den User zu finden, sondern man hat ihn verleitet, sich selber die Wanze auf seinen Rechner zu holen.

Deine erste Voraussage ist daher ebenso unerfüllt wie die zweite.
 
@Drachen: Tja, siehst Du, wie einfach das Leben ist? Ein simples "ping" über den normalen Internetanschluss reicht völlig.

Also entweder kannst Du Tor vergessen oder musst Deinen Router so abdichten, dass Du nicht mehr an Tor vorbei kommst.
 
@rallef: mit diesem ping erreicht der aber höchstens den nächsten eintrittsknoten...tja und nicht dein router kommuniziert mit dem netz, sondern dein tor-browser baut zu der betreffenden site nur noch verbindungen über das tor-netzwerk auf...die tor-sw fungiert dabei praktisch als proxie...der router bekommt nur noch verschlüsseltes zu gesicht und liefert auch nur noch verschlüsseltes zurück über einen extra port...
 
@Drachen: Falsch - Der User bekam einen "Peilsender" der zum FBI sendete. Und gegen sowas ist jede Verschlüsselung und Verschleierung machtlos.
Man könnte so etwas mit jeder anderen Datei auch machen. z.B. illegalen Videoinhalten - und Peng - haben sie dich.
Tor und VPN überprüfen nicht den Inhalt einer Datei. Sie verschlüsseln und verstecken nur.
Tor erschwert nur die Verfolgung - macht es aber nicht unmöglich.
Der Fall hier zeigt auch sehr schön auf, dass Virenscanner und co gegen gewisse Verfahren nichts ausrichten können. Und nicht selten sind es simpelste oder unkonventionelle Massnahmen durch die vermeintlich perfekte Systeme ausgehebelt werden.

Merke: Im Internet ist nichts sicher.
 
@LastFrontier: "Falsch - Der User bekam einen "Peilsender" der zum FBI sendete."
Nachdem ich exakt dasselbe schrieb, war bitte was daran falsch? Etwas mehr Sorgfalt bitte beim Lesen und Antworten - falsch war diesmal nur deine Behauptung "Falsch".
Passiert mal, i.d.R. bin ich bei vielen Sachen eh derselben Meinung.

cu und schönes WE
 
man öffnet nix aus tor auf nem rechner mit inet.
 
@sashaman: man öffnet keine ausführbaren dateien, die über tor heruntergeladen wurden...dazu zählen auch alle mso-formate...
 
@Rulf: ... und auch keine Videos mehr und manche Bilder besser auch nicht .... am besten nur noch TXT.
 
@Rulf: besser, man öffnet NIX.
auch keine bilder, docs oder pdfs - da lässt sich viel einbetten
ich würde auch abstand davon nehmen, dateien per doppelklick zu öffnen - besser über den öffnen dialog im jeweiligen progi.
aber mach du nur, viel glück
 
@sashaman: wenn du deinen pc so eingerichtet hast, daß sich alles nur noch über tor verbindet ist das wurscht...genauso alles was du direkt mit dem torbrowser öffnest(bilder,pdf)...alles was mit drm zu tun hat oder plugins machen dich natürlich angreifbar...
 
@Rulf: auch mit tails und alles über tor geproxt oder tails über whonix bist du mit modifizierten dateien angreifbar.
ausführbar in datei einbetten, dir schicken, und du klick-to-open. danke, hab dich.
aber wie gesagt, viel glück
 
@sashaman: Wenn du sicherstellst, dass du wirklich dieselbe Datei übers Prgramm öffnest, dann spricht m.E. nichts gegen Öffnen per Doppelklick.
 
@Rulf: Sag das mal den ganzen Saugern die sich tonnenweise ebooks, Filme, Spiele, Mods etc. herunterladen.
 
Hier wär die Polizei zu sowas nicht fähig.
 
@jediknight: wir befinden uns(zumindest offiziell) auch nicht im kriegszustand...
 
@jediknight: Stichwort "Anstiftung zur Straftat" - Bei uns ist der Polizei sowas nicht erlaubt.
 
@Bautz: Naja wenn ich mir die NSU-Affaire so anschaue ist es wohl doch erlaubt. Außerdem war auf dem Video keine Straftat zu sehen. Er öffnete es aber in der Erwartung etwas verbotenes zu sehen.
 
@FileMakerDE: Das FBI hat es ihm geschickt und dabei die Erwartungshaltung geschaffen dass es was verbotenes ist.
Das ist wie wenn ein Undercover-Cop mir auf der Straße seine Mantelinnenseite voller Rohlex und Preitling Uhren zeigt. In USA erlaubt, hier nicht. Hier kann man mich auch nicht verknacken wenn ich eine nehme. Drüben schon.
 
@Bautz: Es ging bei der Aktion aber auch nicht darum dem Typ etwas illegales unterzuschieben sondern an seine Identität zu kommen. Die illegale Handlung (Erpessung) hat er ja vorher schon begangen.
 
@terminated: Mag sein, aber dafür hat man keine Beweise. Nur für den einen Fall wo er angestiftet wurde kann mans nachweisen. Selbst wenn man seinen Computer durchsuchen würde, wäre nicht sicher ob das als Beweis anerkannt werden würde.
 
@Bautz: Nein, ER hat etwas mit bestimmten Erwartungen verlangt; dass er was "harmloses" bekommen hat, hat nur er nicht erwartet. Irgendwie lügst Du selbst Dich aus seiner misslichen Situation heraus ;-)
 
@rallef: Auch das wäre in Deutschland schon "Anstiftung". Ganz einfach.
 
@Bautz: Anstiftung zu was? Eine AVI-Datei aufzumachen, welche er vorher verlangt hat? Wäre der Erpressungsgegenstand Geld, dann hätte die Polizei ihm mit deiner Argumentation nach kein markiertes Geld geben dürfen, um ihm die ZUVOR begangene Straftat nachzuweisen?
 
@FileMakerDE: Realwelt-Auto-Beispiel:
Du fragst jemanden, ob ob er für dich ein Auto klaut. Er gibt dir sein Auto, du nimmst es im glauben, er hat es geklaut. Er hat dich dazu angestiftet, eine Straftat zu begehen, nämlich ein geklautes Auto zu kaufen (von dem du wusstest es war geklaut, ab dem moment strafbar).
Richtig wäre: Er hätte dich verhaften müssen, als du ihn nach dem Auto gefragt hast.
 
@Bautz: Dieses Beispiel passt da wohl besser: Ich erpresse das Auto (Video) von Dir. Nach dem Motto: Schöne Familie hast du da... Wäre doch schade wenn der was passiert. Du gibst es mir, hast es aber vorher verwanzt um mich abhören zu können und um mich orten zu können. Die Tatsache dass es ein Fake-Video war tut nichts zur Sache.

Nichts anderes ist hier passiert: Der Typ hat die kleine erpresst. Sie hat ihm gegeben was er wollte nur mit einer kleinen Wanze. Das ist nicht Anstiftung. Der er hatte das Video ja schon verlangt.

Anstiftung wäre es gewesen, wenn Sie zu ihm gesagt hätte: Hey ich schicke Dir von mir ein paar schöne Videos, dafür gibst Du mir bessere Noten.

Anstiftung wäre es gewesen wenn SIE das initiale Angebot gemacht hätte.

Anderes Beispiel: Würde die Contentindustrie neuste Kinofilme online stellen und die Videos auf diese weise Verwanzen wäre es Anstiftung. Weil hier von der Contentindustrie das initiale Angebot kam. Wenn ich aber HBO erpressen würde mir die neueste Staffel Game of Thrones zu geben, und diese Videos dann Verwanzt wären, wäre das keine Anstifung.

Ich hoffe der Unterschied ist jetzt klar.
 
@FileMakerDE: Englischer Orignalartikel: "And the FBI made an offer to send him the pictures if ... and he agreed". Kommt oben im Artikel nicht so raus. Daher wohl unser Missverständnis.
 
Ich glaube der Mann kann sich jetzt an sexuellen Handlungen beim Seife aufheben erfreuen. Kein Mitleid.
 
@Memfis: die us-knäste werden in der regel streng geführt...andererseits sitzen da aber auch echte irre zusammen mit normalen kriminellen...
 
Dieser Fall wurde durch echte Ermittlungsarbeit gelöst, nicht durch massenhafte Dauerüberwachung aller Bürger. Das wäre in Deutschland wohl kaum möglich, wenn man den Politikern glauben schenkt.
 
@FileMakerDE: In Deutschland waere der Ermittler allein wegen der Anfertigung des Bait-Videos wegen Verletzung gegen das Jugendschutzgesetz drangekommen...
 
@JanKrohn: "...fertigte in Kooperation mit dem Opfer ein Video an, auf dem dieses zwar zu sehen ist, das aber keine sexuellen Handlungen enthielt"
 
Simpel und effektiv ohne Massenüberwachung. Wow!
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