Apple: Selbst reparieren ist viel zu gefährlich für die Nutzer

Der Computerkonzern Apple macht gegen gesetzliche Regelungen mobil, die von Verbraucherschützern als "Recht auf Reparaturen" bezeichnet werden. Diese würden, auch wenn sie gut klängen, letztlich eher zum Nachteil der Kunden gereichen, so das ... mehr... Ifixit, Teardown, iPhone 7 Plus Bildquelle: iFixIt Ifixit, Teardown, iPhone 7 Plus Ifixit, Teardown, iPhone 7 Plus iFixIt

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naja, das Argument das man sich am Defekten Display schneiden könnte is in den USA nich ganz ohne, könnte eine Millionen klage nach sich ziehen :D
 
@CyberHawk44: Hmmm... so wie beim alten McDonalds Mythos?! https://www.youtube.com/watch?v=KNWh6Kw3ejQ
 
@SouThPaRk1991: Falls du die Kaffeegeschichte meinst (kann das Video grad nicht anwerfen), was soll daran ein Mythos sein?

https://de.wikipedia.org/wiki/Stella_Liebeck
 
@DON666: Der Mythos besteht darin, dass man in Amerika angeblich jedes Unternehmen auf Millionen verklagen könne, wenn man sich nur dumm genug anstellt und es noch keinen entsprechenden Warnhinweis dafür gibt. Gerade Stella Liebecks Geschichte zeichnet ein anderes Bild.
 
"In Minnesota bekamen die Abgeordneten von den Lobbyisten beispielsweise erklärt, dass es für die Verbraucher ein nicht hinnehmbares Risiko darstellt, wenn diese ihr kaputtes Smartphone-Display selbst austauschen. Immerhin könnten sie sich an den gesprungenen Scheiben schneiden. "

Na ist das nicht nett von denen das die sich so um ihre Kunden Gedanken machen das diese sich bei so etwas scheiden könnten. Da muss man denen doch danken oder ?

An der Stelle stelle ich mir jetzt mal Gernot Hassknecht mit seinem Spruch "Ich glaube es hackt" vor...
 
Hab selbst bei einem zertifizierten Reparatur Dienstleister gearbeitet und im vergleich dazu kennen die Hinterhof Läden ja den Ausdruck ESD schonmal überhaupt nicht.. von daher bin ich irgendwie bei Apple.. nicht das die anderen es nicht können, aber sie machen es oft einfach nicht fachgerecht und das sieht der Kunde oft nicht... und ärgert sich, wenn nen da irgend n Bauteil Schaden nimmt..
 
@jann0r: Das sollte man letzten Endes aber doch dem Kunden überlassen. Wer statt einer zertifizierten Fachwerkstatt dann zu einem anderen Reparaturdienst geht, sollte das Risiko kennen und in Kauf nehmen. Das Argument mit dem zersprungenen Display ist übrigens vollkommen Hanebüchen. Dann dürfte niemand mehr einen defekten Reifen selbst wechseln, weil das Auto einem ja auf den Fuß fallen könnte bei nicht sachgemäßer Anwendung.
 
@xenon-light: Klar, Apple darf dann unter dem Shitstorm im Netz leiden, weil ein iPhone in Flammen aufgegangen ist, das ein Vollidiot repariert hat.
 
@coolbobby: Wohl eher nicht. Zum einen bleiben solche Bastelfehler meist Einzelfälle um die sich niemand schert und zum anderen werden bei vermehrter Resonanz häufig auch die Umstände des Vorfalls beleuchtet.
 
@SouThPaRk1991: Man erinnere sich an den Shitstorm betreffs stümperhaft reparierter Fingerscanner im iPhone , welches dann nach dem Flashen des BS bzw. einem Update (was das selbe ist, nur ohne Datenverlust ) aus Sicherheitsgründen den Dienst quittierte .
 
@iPeople: Zum einen haben sich dabei überwiegend Betroffene aufgeregt und zum anderen hätte sich in dem Fall Apple auch geschickter verhalten können. Anstatt diese Teile einfach nach einem Softwareupdate zu deaktivieren, hätte man den Nutzer wohl besser mit einer Meldung darauf aufmerksam gemacht, dass eventuell die Sicherheit des Gerätes nicht mehr gewährleistet ist und die Teile dennoch aktiv gelassen. Aber nein, Apple meinte mal wieder dem Benutzer sämtliche Entscheidungsgewalt entreißen zu müssen.

Edit: Schon -3, aber keine Reaktion... ist wohl stiller Protest der Apple-Jünger ;)
 
@iPeople:
Das ist flasch!
Da ist nichts stümperhaft repariert worden sondern Apple hat Geräte Deaktiviert die nicht mit mit Orignalen Ersatzteilen repariert worden sind!
Die Geräte waren durchaus fachmanisch repariert worden und funktionierten auch einwandfrei!
 
@Berserkus: Das ist falsch. Der Scanner muss mit dem Security-Chip gepaart werden. Das wird beim Update / Flash geprüft. Ist diese Prüfung negativ, geht das System von einer Manipulation aus um deshalb werden die Geräte deaktiviert. Eine autorisierte Werkstatt , die das fachmännisch repariert hätte, hätte das gewusst. Also doch stümperhaft durch Unwissen.

Die Geräte funktionierten bis zum Check der Paarung.
 
@iPeople: Wenn Apple keine Unterlagen raus gibt, können die anderen nicht alles wissen, deshalb ja dieses Gesetzt. War doch hier mit den Autowerkstätten nicht anders, da habe die freien Werkstätten auch keine unterlagen von den Herstellern bekommen und konnten so nicht alle Reparaturen machen. Das hat sich zum Glück geändert.
 
@Alphawin: Es ist kein Hexenwerk, sich per Zertifikat und entsprechender Ausbildung zu einem zertifizierten Reparaturbetrieb zu machen. In dem Fall bekommt man die Unterlagen von Apple auch. Das ist bei Autowerkstätten nicht anders. Ich würde mein Auto ungern in eine Werkstatt geben, die keine Ahnung von meinem Modell hat.
 
@iPeople: Ich denke mal das dieses nicht so einfach ist. Da sind bestimmt irgend welche Klauseln im Vertrag wo man nicht so einfach ein Zerfikat bekommt und dementsprechend die Unterlagen. Die Autowerkstätten dürfte früher nur Vertragswerkstatt werden, wenn Sie sich an eine Marke gebunden hatten. Erst als der Gesetzgeben dieses geändert hatten, konnten sich die freien Werkstätten die Unterlagen und Software besorgen.
 
@xenon-light: als ob du den Gummi (Display) am Rad (iPhone) deines autos selber austauscht sollte es, wieso auch immer, schaden genommen haben
 
@CARL1992: Der Vergleich ist so unnötig (und schlecht) wie ein fünftes iPhone am Wagen ;)
 
@xenon-light: Natürlich sollte man es dem Kunden überlassen, aber die meisten werden es eben nicht selbst reparieren und stattdessen zu so einem "Laden an der Ecke" gehen und sich dann wundern das das kaputt ist und sich über die "schlechte Qualität" von Apple oder Samsung aufregt.. Natürlich ist auch das mit dem gesprungenen Glas völliger Quatsch aber ich kann Leute auch einfach nicht verstehen, die 1. fast 1000€ für son Gerät ausgeben, dann aber der Meinung sind für 10€ nen Display zu bekommen.. das das unter umständen nicht so ganz gut is wird man sich doch wohl denken können.. und mal davon abgesehen, wenn die Hersteller plötzlich anfangen das "reparierbar" zu machen, dann kann man ganz sicher auch davon ausgehen, das letztenendes auch die Qualität des Geräts leidet (Spaltmaße werden größer, Schrauben werden größer, etc....)
 
@jann0r: Klar, die Schrauben werden größer. Aufgrund leichterer Handhabung werden dann nur noch Flügelschrauben verwendet
 
@jann0r: Das ist ja wohl eine faule Ausrede. Das Gerät ist doch sowieso kaputt und wer sich als Privatmann daran versucht, verwirkt die Garantie und handelt auf eigene Verantwortung.

Also kann man es jedem selbst überlassen.
 
@andi1983: würdest du so auch bei einer Auto Reparatur oder zb der Heizung argumentieren? Dann kommt aber ja wieder das Argument das es sich da ggf um Sicherheitskritische Dinge handelt...Aber is ja auch meine Verantwortung wenn die Bremse nicht mehr geht oder Gas aus der Heizung aus strömt...
 
Dem wäre ganz einfach zu begegnen: Die Hersteller sollten nicht mehr den China- Bauteilschrott verbauen, sondern ordentliche Bauteile, die den normalen Nutzerverhalten länger als 18 Monate oder 24 Monate standhalten, das würde auch die teilweise abstrus hohen Preise rechtfertigen und die Kunden wären zufriedener. Dazu noch schnell genug Updates der Firmware und alles ist paletti.
 
@Norbertwilde: "China- Bauteilschrott"

-?-

'Die Chinesen' stellen nur das her, was ihnen die Entwickler von Apple & Co vorgeben. China = Schrott ist wirklich von vorgestern.

Und was wäre denn die konkrete Lösung? Röhren aus Deutschland und Sandguss-Gehäuse aus England? xD
 
@Norbertwilde:

"China-Bauteilschrott" ist eine längst vergangene Mär´

Der Chinese handelt nach dem Prinzip: Bananen bestellt----Bananen geliefert

Ergo sitzt in vielen Fällen das Übel in Wahrheit hier in Europa.

Weil Der/Diejenige einfach nur Schrott, meist wegen Gewinnmaximierung, aus China bestellt.

Von den Chinesen kann man heute absolute Hightech in Topqualität bekommen, man muss es auch nur wollen.
 
Wo kämen wir den auch hin wenn die Bürger ihre Geräte reparieren oder einfach den Akku wechseln könnten ? Das Gerät soll gefälligst weggeschmissen und was neues gekauft werden. Man stelle sich vor der Kunde nutzt sein Gerät nach einer Reparatur noch jahrelang weiter, verkauft es gebraucht oder verschenkt es sogar! Reiner Kommunismus ist das!
 
@chris899: steht nirgendwo geschrieben das es darum geht das der Kunde das Gerät entsorgen muss sondern darum wer es reparieren darf. Also mehr oder weniger am Ziel vorbei dein Kommentar.
Btw um den Spieß mal umzudrehen: stell dir vor du kaufst ein gebrauchtes Phone bei dem nach 2 Wochen der Akku in Flammen aufgeht (schlechtes Beispiel) weil der unbedarfte Vorbesitzer der Meinung war diesen vor dem Verkauf nochmal wechseln zu müssen und dies nicht erwähnt hat. Auch nicht schön der Gedanke, oder?
 
@rico_1: Das ist das mit Abstand blödste Argument gegen Wechselakkus, das ich bisher gelesen habe.
 
@moribund: es geht mir doch gar nicht um diesen blöden Akku, er diente nur als Beispiel. Es geht darum das nicht jeder der sich für einen Technik-Guru hält auch einer ist. Es geht auch nich darum das -wie Chris behauptet - der Bürger sein Smartphone gefälligst entsorgensoll statt es zu reparieren. Denn der geneigte Bürger kann sein Gerät reparieren lassen, es soll nur von Leuten gemacht werden die "wirklich" Ahnung davon haben was sie tun. Weilnder Bürger sein Smartphone meist eben doch nicht entsorgt sondern versucht noch Kohle damit zu verdienen. Und ich möchte kein Phone in der Bucht oder sonstwo kaufen welches äußerlich gut aussieht, in dessen Innereien aber jemand mit 2 linken Händen rumgepfuscht hat.
 
@rico_1: Ein gebrauchtes Handy zu kaufen ist IMMER ein Risiko, wo man sich darauf verlässt, dass einen der Vorbesitzer nicht ein paar Macken, etc vorenthält.
 
Ja das ganze Geld das man spart, da könnte jemand drunter begraben werden. Oder sich am eingesparten Geldschein den Finger schneiden.
Ganz gefährlich.
 
Wie viel Freunde hab ich doch nur verloren, die sich alle an Displaygläsern die Pulsadern aufschlitzten...
 
Das Problem sind doch -wie richtig im Artikel steht- nicht iPhones, dafür gibt es mehr als genug Anleitungen und Ersatzteile jeglicher Colour. Wichtiger wäre es für die China- & Korea-Teile, seien es die kleineren Samsungs, LGs, Huaweis, Xiaomis und was weiß ich noch.
 
Ich finde die Argumente beider Seiten recht vernünftig, Preisgünstige Zertifizierungen wären aber sicherlich die Beste Lösung. Ich möchte auch nicht erleben das ein "selbst" repariertes Smartphone bei Tempo 200 auf der Autobahn in Flammen aufgeht.
 
@Jens002: Preisgünstige Zertifizierungen und Originalteile!!! Aktuell ist es ja so, dass man nur bei Apple und zertifizierten Reparaturstellen Originalteile kriegt. Der Rest verbaut dann gezwungenermaßen Nachbauteile (z. B. Akkus), die dann oft nicht so lange halten.
 
@bigbang514:

Und was glaubst du passiert mit den Original-Überschußteilen?

Die landen dann auf ALIEXPRESS und Co.
 
logo...der user könnte dabei erkennen, wofür er soo vieel geld bezahlt hat...das könnte ihn psychisch belasten, wovor ihn apple natürlich schützen muß...
 
Mich wundert´s absolut nicht das ausgerechnet Apple da auf die Barrikaden steigt.

Besteht doch deren Klientel sowieso fast ausschließlich aus eingefleischten Fans die jeden Preis bei Neugeräten bezahlen.

Da darf doch der Reparaturmarkt nicht wegbrechen.
 
Gegenargumen: Ich arbeite im Service. In meinen rund 10 Jahren hab ich schon soviel ominöses und desaströses bei mir am Tresen erlebt, da stellen sich einem Techniker die Haare zu Berge.
Ihr müsst Euch da mit dem Gedanken anfreunden dass da Heti und Pleti an die Geräte geht zum "selbstschrauben". Das dabei unglaubliches Zeug rauskommt dürfte jedem hier klar sein.
Schraubköpfe die defekt sind (grad an den Apple Notebooks) ... wozu gibts die passenden Schraubendreher ? Wird überbewertet.. man kann auch nen Torx für den Unterboden versuchen haha... wie oft hatte ich schon die Bohrmaschine in der Hand.
Ihr macht Euch echt kein Bild. Mir brachte auch schon einer ein MacBook Air in SÄMTLICHE Teile zerlegt in 4 Aldi Tüten... kriegts nicht mehr zusammen.

Auf der anderen Seite für den versierten Schrauber natürlich prima wenns offizielle Teile und Anleitungen gib. Das hätte von daher auch sein Gutes.
Ich selbst wäre auch dafür dass wir unsere Geräte länger verwenden können. Hier müsste die Umsatzgenerierung der Hersteller sich was einfallen lassen. Wenn weniger Geräte verkauft werden muss die Kohle anderweitig reinkommen. Vielleicht einfach mal regelmässige Systemupdates und für n paar Euro verticken ? Wäre ja schonmal ein Anfang und der Benutzer bekäme endlich mal wieder aktuelle Systeme auf sein Handy.
 
Die Frage wäre noch "kostenlos" zur Verfügung stellen, oder einfach zur Verfügung stellen.

Ist doch bei Fahrzeugen das gleiche. Die Werkstatthandbücher kosten teilweise hunderte von Euro.
Wenn sie es kostenlos zur Verfügung stellen müssten, ist ja klar, wieso sie sich verwehren.
Dann bricht ja dieser Markt auch noch weg.
 
Apple's Angst ist unbegründet. 99% der iPhone Besitzer müßten doch befürchten, sich bei einer eigenhändigen Reparatur den Fingernagel abzubrechen oder das 500.- Seidenhemd zu verschmutzen. ;)
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