Tim Cook versichert: Apple hat Desktops definitiv nicht aufgegeben

2016 ist auch in der Technikwelt viel passiert, ein Gerät hat allerdings durch Abwesenheit "geglänzt": der Apple-Desktop Mac Pro, auch einen iMac präsentierte das Unternehmen nicht. Doch laut Tim Cook, dem Chef des kalifornischen Konzerns sollten sich ... mehr... Apple, Ceo, Tim Cook Bildquelle: Apple Apple, Ceo, Tim Cook Apple, Ceo, Tim Cook Apple

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Genau....Atari hat schließlich das Hardwaregeschäft auch offiziell nie aufgegeben. :D
 
@ZwoBot1102: Ich habe mit meinem damaligen Atari sehr gern gearbeitet und auch die Windows-Welt mit ihrer furchtbaren Oberfläche belacht. Nun wissen wir aus heutiger Sicht, dass sich so mancher Fortschritt nicht immer durchsetzt und erst später (zB Papierkorb...), viel später wieder auftaucht.
 
Ich stelle mir Anfang nächsten Jahres einen Rechner fürs Rendering (blender) und für Videobearbeitung zusammen. Sehr wahrscheinlich komplett mit AMD-Komponenten (Ryzen und Vega) und sehr warscheinlich für nicht viel mehr als 1000€.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Apple auch nur ansatzweise in die halbwegs akzeptablen Preisregionen von früheren Mac Pros, iMacs, Minis kommt.
Sie können es ja weiterhin mit 8000€ Workstations versuchen wenn sie meinen...
 
@gutenmorgen1: Wer einen Mac wegen der Hardware kauft, ist blind und dumm! Man kauft einen Mac wegen dem Betriebssystem. Das Macbook Pro bekomme ich (abgesehen von der touchbar, wobei Samsungs copycats das schon richten werden) in Gleicher Ausstattung für die Hälfte. das ich 4999,- auf den Tisch gelegt habe, lag ausschließlich an dem OS. Ein Hackintosh ist leider keine Alternative, da man ansonsten bei jedem OS update wieder hinterherbastelt.
 
@Besenrein: Natürlich kauft man ihn wegen des OS. Nur ist die frage für mich, wenn ich z.B. einen iMac von 2013 habe, weshalb ich soviel Geld für praktisch kaum bessere Hardware auf den Tisch legen soll. Das selbe gilt für die Macbooks.
Deswegen - ich brauche eine schnellere Kiste, aber dafür stelle ich mir etwas deutlich schnelleres und dabei billigeres genau für die benötigte Arbeit zusammen und für den Rest habe ich meinen "alten" iMac.
 
@gutenmorgen1: viel spaß dann mit deinem neuen 199€ billig mknitor mkt tn panel
 
@Besenrein: Ernst gemeinte Frage, habe noch nie MacOS benutzt. Was macht das Betriebssystem denn so viel besser, dass es einen so hohen Kaufpreis rechtfertigt. Ich kann mir nicht vorstellen dass der Unterschied zu Windows derart hoch ist. Jedenfalls ist das bei iOS so. Die tatsächlichen Unterschiede im Alltag zu Android sind gering.
 
@FuzzyLogic: "Was macht das Betriebssystem denn so viel besser, dass es einen so hohen Kaufpreis rechtfertigt."
Es kommt wohl auf den Geschmack an. Spare ich mir Geld und nutze etwas, das mir nicht gefällt oder bezahle ich etwas mehr und bin dann zufrieden?
Kaufe ich Mercedes oder BMW...
 
@gutenmorgen1: Sehr komische Aussage. Wenn es eine Geschmacksache ist, warum dann die Bewertung das etwas Preisgünstigeres (Windows) auch automatisch weniger gefällt?
Mercedes und BMW sind im gleichen Preissegment unterwegs, passt also auch nicht zu der Aussage.
 
@Krucki: "Wenn es eine Geschmacksache ist, warum dann die Bewertung das etwas Preisgünstigeres (Windows) auch automatisch weniger gefällt?"
???
Wie kommst du auf diesen Trichter? Dem einen gefällt Windows besser, dem anderen OSX. Wenn jemandem OSX besser gefällt, muss er eben dafür bezahlen.
Das hat nichts mit einer Bewertung zu tun...
 
@gutenmorgen1:
Tut mir leid, aber ich verstehe deine Aussage auch nicht.
Seine Frage war, was OSX besser/anders MACHT. Er meint funktionell!
Bei "gefallen" denk ich (und er offenbar auch) an Aussehen.
Natürlich können einem auch funktionelle Unterschiede besser oder schlechter "gefallen", dazu muß man sie aber kennen. Und genau für diese wollte er wohl Beispiele.
Da du diese nicht gegeben hast war dein Kommentar irreführend, wenn nicht sogar völlig nutzlos. ^^
 
@FuzzyLogic: Für mich sind es die vielen kleinen Details die mir besser gefallen als bei Windows. Aber der ursprüngliche Auslöser war der Unix Untersatz von MacOS
 
@Gimbley: der Unix Untersatz, der auch mir als einzige Komponente beim Umstieg gefehlt hat, ist ja jetzt auch unter Windows verfügbar :)
 
@Talkabout: Hab ich noch nicht ausprobiert. Ist das wirklich ein vollständiges Unix oder nur ein Bash?
 
@Gimbley: es ist im Endeffekt ein Ubuntu Unterbau. Das heisst ich kann z.b. über apt-get update auch eine Aktualisierung anstoßen. Als vollständiges UNIX würde ich es nicht bezeichnen, aber für meine Anwendungsfälle reicht es vollkommen aus. Selbst ein Apache Webserver inklusive MySQL wurde auf diesem Unterbau aber bereits aufgesetzt. Von daher, wenn man jetzt kein UNIX-Crack ist, der alle Möglichkeiten eines echten UNIX Systems braucht, sollte die UNIX-Integration in Windows ausreichend sein. Ist allerdings noch Beta.
 
@FuzzyLogic: Seit Win8 macht es MS einem aber auch sehr leicht sich nach Alternativen umzusehen. Für mich müsste es aber noch viel schlechter kommen um ein MacOS anzufassen.
 
@FuzzyLogic: Ich persönlich hab da so einige Punkte, an die ich mich immer wieder erinnere, wenn ich mal an ein Windows muss. Vor allem ist MacOS ein konsequent durchdachtes Fenstersystem, nicht nur ein simuliertes. So weit ich gesehen habe, kann ich unter Windows immer noch nicht in nicht aktiven Fenstern scrollen, was ich ständig mache.

Dann ist das Layout konsequenter auf Fenster-GUI ausgelegt. zB gibt es bis auf oben keine Ränder/Rahmen und nicht in dem Sinne "Fullscreen" - den Desktop sieht man also immer, was aufgrund des konsequenteren Drag&Drop, was in Windows ja wohl auch etwas besser wurde, sehr praktisch ist. So landet schnell mal irgendwas auf dme Desktop, was gleich wieder woanders gebraucht wird.

Auch noch: Die Umsetzung von Anwendungen. Nicht jedes Fenster ist ein Prozess oder so. Es gibt die Anwendung und die Fenster sind nur ihre GUI-Instanzen. Ich kann so auch mal alle Fenster einer Anwendung zumachen und das heißt nicht, dass die Anwendung dann auch geschlossen wäre.

Ich mag auch den Leistungsumfang von Haus aus, all die Dinge, für die ich nicht zusätzliche Anwendungen von irgendwelchen Billo-Programmierern installieren muss. Das fängt bei den Screenshot-Features an und geht bis zu den Bildbearbeitungs-Funktionen im Finder: Wenn ich mal schnell ein Foto beschneiden oder Farbwerte anpassen muss, reicht mir die normale Systemvorschau völlig.

Das sind so alltäglich wichtige Gründe für mich, wenn auch längst nicht alle. Mag auch vieles Gewohnheit und Geschmackssache sein...
 
@ckahle: Was ist denn bitte deine letzte Windows Version gewesen Windows 95 ?
Wer als Redakteur einer Windows bezogenen Seite Arbeitet sollte doch bitte etwas mehr Ahnung vom System haben.
Fehlt ja nur noch das du Mac als absolut Schädlingsfrei hinstellen willst was es auch nicht ist und auch wohl nie war.

"So weit ich gesehen habe, kann ich unter Windows immer noch nicht in nicht aktiven Fenstern scrollen, was ich ständig mache. "
Windows 10 kann das wie es bei Vorgängern aussieht weiß ich nicht genau müsste ich dazu erstmal testen, zumindest Windows 10 mit Anniversary Update ist dazu in der Lage.

"Das fängt bei den Screenshot-Features an und geht bis zu den Bildbearbeitungs-Funktionen im Finder: Wenn ich mal schnell ein Foto beschneiden oder Farbwerte anpassen muss, reicht mir die normale Systemvorschau völlig. "
Kann Windows seit 8 vorher bin ich jetzt unsicher aber seit 8 ist dieses alles dabei als Bordmittel.
Unter Windows 10 kann die Foto App alles das zuschneiden, drehen Farben Korrigieren.
Screenshots gibt es mehrere Möglichkeiten die einfachste dürfte Win+Druck sein neben dem Snipping Tool.

Ok die Prozessverwaltung könnte sich da echt etwas abschneiden vom MacOS aber Windows soll ja auch kein Mac sein, das alles rechtfertigt aber in keiner Form die Preise.
 
@Freddy2712: Er fragt, ich antworte, du pöbelst. Wieso dat denn? :)
 
@ckahle: Wow, dass ich das erleben darf... +1
 
@Freddy2712: Print+Druck ist ja sowas von 80er... Da sich seit dem nicht viel verändert. Unter OSX hast du gleich eine Palette von Tastaturkürzel, die es ruckzuck verschiedene Arten von Screenshots erstellen lässt. DAS ist benutzerfreundlich. Nicht son olles Snipping-Tool, was man erst öffnen muss. Das gibt's unter OSX auch, brauch man aber nicht. Und genau DAS ist das, was sich OSX von Windows: die Details.
 
@Freddy2712: "Windows 10 kann das wie es bei Vorgängern aussieht weiß ich nicht genau müsste ich dazu erstmal testen, zumindest Windows 10 mit Anniversary Update ist dazu in der Lage."
Habe es getestet unter Win10 (Version 1607, Build 14393) da geht es zumindest nicht.
 
@wingrill9: Komisch bei mir geht es hab offen zum Testen Edge, Chrome und Explorer und ich kann Problemlos Scrollen.
Hab Windows 10 1607 Build 14393.576
 
@ckahle: Sorry aber Pöbeln war jetzt nicht meine Absicht mich Stört es nur etwas das auf einer Windows Seite ausgerechnet ein Redakteur eher Abwertend von Windows Spricht. Und MacOS so in den Himmel lobt was es eigentlich nicht im Entferntesten Verdient hat.
Mac OS ist so ziemlich das übelste was ich bisher gesehen habe von der Apple Hardware will ich erst gar nicht Anfangen.
Was jemand Privat denkt sollte hier eher Untergeordneter Rolle sein und nicht in seine Texte Einfließen sofern Redakteur ist.
Natürlich dürfen Kritische Anmerkungen sein aber für mich sieht es doch eher so aus als ob dir die Arbeit an einem Windows System eher zuwider ist.

"Ich persönlich hab da so einige Punkte, an die ich mich immer wieder erinnere, wenn ich mal an ein Windows muss."
Nehmen wir dieses nur klingt wie das jede Nutzung eines Windows generell vermeiden willst.
 
@Freddy2712: Moment. Kann es sein, dass du da was falsch auffasst? Ich hab eigentlich gar nichts in den Himmel gelobt oder runtergemacht, sondern nur einige Punkte aufgeschrieben, die für mich wichtig sind im Vergleich. Ganz subjektiv. Und ja, nach allen meinen ganz persönlichen Erfahrungen meide ich Windows wenn möglich. Das liegt schlicht daran, dass mein Rechner einfach ein Werkzeug ist, mit dem ich meine tägliche Arbeit verrichte. Und da sollte man generell einzig darauf achten, das zu nehmen, was einem am besten liegt. Andere Nutzer mit anderen Anforderungen können hier zu komplett anderen Bewertungen kommen. Das sagt überhaupt nichts über das Produkt an sich aus.

Auch wenn vergleiche hinken: Außerhalb des Brot-Jobs vermeide ich es inzwischen, irgendwas am Rechner zu machen. Ich kümmere mich dann lieber um Dinge wie Tierzucht. Und hier hab ich zum Beispiel Kleinsilber-Kaninchen. Andere Züchter haben größere, andere züchten Zwerge. Auch aus sehr unterschiedlichen Gründen (vorhandener Platz, welche findet man hübscher, was soll am Ende überhaupt rauskommen). Ich bin extrem zufrieden mit meinen, weil sie perfekt passen vom Platzbedarf und dem Ergebnis, wie ich es mir vorstelle. Ich weiß aber eben auch, dass alle anderen ihre volle Daseinsberechtigung haben und freu mich mit ihnen, wenn sie mit denen Erfolg haben.

Wenn man mit mir mal hart weltanschaulich debattieren will, muss man schon mit Verkehrskonzepten oder so kommen, aber sicherlich nicht mit Werkzeugen. ;)
 
@gutenmorgen1: Bei einem Budget von 1000,-€ wirst du aber nichts besonders tolles fürs Rendern haben. Ernsthafte Geräte, und ich spreche da aus Erfahrung, kosten schon ordentlich mehr. .;)

Da muss dual cpu her und da liegt eine cpu schon bei über 2000€ (wenn es was gescheites sein soll). Mit 1000,-€ Gesamtbudget kommt nicht viel Freude fürs Rendern auf. ;)
 
@ROMSKY: Und? was hat das mit meinem Beitrag zu tun?
 
@Besenrein: Ist korrigiert. Hatte vom Handy aus zitiert, muss verrutscht sein und aus versehen dich zitiert haben.
 
@ROMSKY:
Wann hattest du das letzte mal mit Rendering zu tun?^^
Heutige Renderer sind mit EINER HighEnd Gaming-GPU fast schneller als mit zwei 2000€ CPUs. Stichwort CUDA.
Und nicht nur da. Selbst beim Handling von OpenSubDiv im Viewport.
Schau dir mal die aktuellen Versionen von Modo, Lightwave oder Maya an, was die im Viewport in Echtzeit schon zustande kriegen!

Abgesehen davon ist es mit Blender wohl eher ein Hoby für ihn!? Er wird wohl kaum kinoreife, stundenlange CGI-Effecte rendern wollen? (ja ich weiß das es dafür dann eine Farm braucht!^^)
 
@OPKosh: ich will mal so sagen, ich bin tagtäglich in dieser Branche unterwegs.... Ist mein Job. Gpus mögen schneller sein. Die Features und vor allem das renderergebnis sind aber schlechter als das cpu Ergebnis. Bestes Beispiel ist vray
 
@ROMSKY:
Für mich ist es zwar auch nur ein Hobby aber ich konnte da keine gravierenden Unterschiede feststellen. Oder redest du von vrayRT?
Zudem ist vray auch nur ein Renderer unter vielen!?^^
Und wie gesagt, für Hobby, und selbst für semiprofessionell, reicht es alle mal.
Was genau machst du beruflich, wenn ich fragen darf?
 
@OPKosh: Ja, das Renderergebnis ist leider, teilweise echt erheblich, schlechter als beim Renderoutput der CPU. Sieht man meist am Schatten oder der Beleuchtung.
 
@ROMSKY:
Mit RT vielleicht!? Weil man dort, aus Geschwindigkeitsgründen, bestimmte, aufwendige Berechnungen (AO oder auch Motion Blur) nicht unterstützt. Wobei bei in aktuellen Versionen das meiste inzwischen nachgereicht wurde.
Aber Vray ist auch nur ein Renderer von vielen. Und es scheint auch, dass Vray zunehmend technologisch den Anschluß verpaßt. MentalRay ebenso.
Andere Renderer sind da inzwischen weiter. Der Modo eigene z.Bsp..
Aber nochmal. Was machst du beruflich in dem Bereich genau? Und mit welchem 3D Programm arbeitest du? 3DS Max, wenn du von Vray sprichst?!
Oder C4D? Da könnte es auch an C4D liegen! Maxon hat zwar die Renderanbindung für andere geöffnet inzwischen, aber die Vray-Implementierung ist noch immer ne Katastrophe.
 
Die Äusserung kommt viel zu spät. Das Nov. Event mit einem typischen Desktop Slogan anzukündigen und sie dann totzuschweigen zeugt von unglaublicher Dummheit. Ich habe letztens einen Vergleich gelesen, dem ich total Zustimme: "Tim Cook ist der Steve Ballmer von Apple". Ebenso hoffe ich, das Johnny Ive bald in Rente geht, damit bei den Geräten wieder die Nutzbarkeit im Vordergrund steht. Ich bin mir sicher, das Ive den nächsten Mac-Pro so baut, das auch dort das Ram aufgelötet ist und nicht erweitert werden kann.
 
@Besenrein: Der Steve Balmer Vergleich hinkt leider etwas. Denn es wird gerne übersehen, dass die Dinge bei Microsoft für die Nadella gefeiert wird schon zu Balmer's Zeiten angefangen und entwickelt wurden. Wie die Surface, Office365 oder das Cloud Geschäft. Sowas braucht immer bisschen Zeit und Vorlauf und kommt nicht über Nacht.

Ich würde eher sagen, dass Tim Cook halt wie ein Nachlassverwalter wirkt und die Firma noch ne Weile vom zuvor aufgebauten Leben kann. Vor allem auch weil es aktuell allgemein u.a. im Smartphone Sektor wenig Neues gibt.

Und ja Johnny Ive als quasi selbst verliebter Design Fanatiker überspannt den Bogen zusehends immer mehr.
 
Hm... Lange sah es so aus, dass der Desktop kaum noch relevanz hat für Apple und das iPad Pro ja jetzt den PC ersetzten kann. So die Werbung... Und Microsoft hat mit dem Surface-PC gezeigt, dass es auch dort gute und nützliche Innovationen geben kann. Mich würde nicht wudnern wenn Apple beim nächsten MAC-PC auch ein Bildschirm mit Stifteingabe wie beim iPad pro verwenden wird :)
 
Bald kommt dann ein Surface Studio Klon als neuer iMac...

Ich glaube einfach, Apple hat keine Ahnung, was die eigene Kundschaft eigentlich will. Man will mit aller Gewalt innovativ sein und Neuerungen durchsetzen und einführen, egal wie sinnvoll oder sinnlos das ist. Deshalb ist auch der Designer quasi der Chef.

Dass die eigene Kundschaft mit den Geräten so, wie sie vor einigen Jahren waren bestens zufrieden war und sich lediglich ein ~jährliches Upgrade gewünscht hat, damit man bei einem anstehenden Neukauf auf der Höhe der Zeit ist, und neue Features oder gar das Weglassen von "Altlasten" nur nebensächlich hätten sein sollen, ging an denen vorbei. Der Designer befiehlt alles immer dünner zu machen, was den Kunden eigentlich seit Jahren nicht interessiert, aber Apple ist ja auf den Zug der "Benchmark-Vergleiche" aufgesprungen, den sie einst nie nötig hatten. Statt GHz und Megapixeln konkurrieren nun zwar Millimeter und Gramm, aber gut tut das am Ende niemandem.

Interessiert es den Kunden wirklich, ob ein MacBook Pro jetzt 15mm oder 18mm dick ist? Ob es 1,3kg oder 1,6kg wiegt? Nein. Das Teil steht 99% der Zeit auf einem Tisch oder liegt auf dem Schoß oder wird in einer Tasche transportiert, da machen sich solche Unterschiede in Dicke und Gewicht nicht wirklich bemerkbar. Klar, einen 3,0kg-Klopper von 30mm Dicke will heute keiner mehr, ist auch nicht nötig. Aber bei den marginalen Unterschieden, die man heute noch erzielt, zahlt man einfach einen zu hohen Preis. Akkulaufzeit, Stabilität, Anschlüsse, SD-Kartenslot, Erweiterbarkeit, Wartbarkeit...

Mal gucken, ob Apple das Ruder noch rumreißt. Aber was Business-Geräte angeht, stellt es sich mir so dar, dass viele ihre jetzigen MacBooks und iMacs noch möglichst lange behalten wollen, in der Hoffnung Apple kommt zur Vernunft, und sonst steht halt ein Wechsel zu Windows an. Dass Microsoft's Surface-Geräte immer attraktiver werden, macht das ganze nur schmackhafter, auch wenn echte Mac-User eigentlich sehr, sehr schwer zum Wechsel zu Windows zu bewegen sind.
 
@eN-t: ich war jahrelang eingefleischter MAC fan, mit iPhone und Macbook Pro. Nach Steve Jobs war mir die Innovationskraft von Apple nicht mehr prominent genug und der Ansatz von Microsoft und deren Geräte haben mich überzeugt. Aktuell besitze ich sowohl ein Windows Phone (bitte keine Diskussion darüber!) und ein Surface Book und bin mit beiden Geräten zufrieden. Ich hoffe noch, dass Microsoft das Konzept von Apps für alle Geräteklassen weiter ausbauen kann, dann bin ich absolut zufrieden. Das Einzige, was mir gefehlt hat, war die UNIX Bash, aber die gibt es ja jetzt auch unter Windows :)
 
@eN-t: "Bald kommt dann ein Surface Studio Klon als neuer iMac..."
hm? Schau dir mal den mac Mini an, dazu ein Bildschirm und du hast schon mal das optisch identische Setting ... was es ja schon ein paar Jahre vor dem Surface Studio gab.
Touch ist das einzige innovativ an dem Surface Studio, bislang scheint es aber noch nicht der Mega Hype zu sein.
 
@Rumpelzahn: das sehe ich etwas anders. Touch ja, aber die Art und Weise der Bedienung, mit umklappbarem Bildschirm, den neuen Bedienmöglichkeiten (Surface Dial) und der Eigenart des Betriebssystems mit Touch und Maus bedient zu werden. Es ist ein Konzept, welches noch etwas holprig ist, aber meiner Ansicht nach ist das der richtige Ansatz um zukünftig alle Geräteklassen bedienen zu können. Da fehlt macOS noch einiges, um da mithalten zu können.
 
@Talkabout: die Touch Bedienung hat einen großen Nachteil: der Bildschirm wird bedeckt. Bei der dualen Bedienung mit Surface Dial und Stift/Hand hat man 2 Flächen die Bedeckt sind.

Ich glaube nicht das macOS hier noch was fehlt, denn der Ansatz ist Nett aber in der Praxis nicht zu gebrauchen. Dazu funktionieren Zeichentablets auch noch genauer als die Stifteingabe am Surface.
 
@Rumpelzahn: der Ansatz scheint gar nicht schlecht angenommen zu werden. Der Markt für Convertibles explodiert ja förmlich. In der letzten Zeit kommen Laptops fast nur noch mit der Möglichkeit, sie auch irgendwie mit Touch bedienen zu können. Dieser Hype wird irgendwann etwas zurück gehen, aber an dem generell aus meiner Sicht richtigen Ansatz ändert das nichts.

Apple hat sich bei macOS gegen eine Touch-Bedienung entschieden und das ist auch der Grund, warum sie in diesen Markt nicht eingreifen können. Also versucht man den Leuten ein IPad Pro als Windows-Ersatz zu verkaufen. Wenn man sich das nun mal durch den Kopf gehen lässt, zielt das auf genau so ein Convertible ab: ohne Tastatur ein Touch-Gerät, mit Tastatur ein Laptop. Wenn Apple also könnte, würden sie es auch machen.

Die Zeit wird zeigen, welcher der beiden Wege letztendlich der ist, welcher zukunftsträchtiger ist. Entweder der, wo es für verschiedene Geräteklassen verschiedene Stores gibt und man für eine App für beide Geräte auch 2 mal zahlen muss, oder der umgekehrte, wo ich ein mal eine App kaufe, und diese auf Laptop, Desktop, Handy, Tablet, XBOX, Holosens usw. verwenden kann. Für mich, ganz subjektiv, klingt die 2. Herangehensweise besser...
 
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Merkwürdig ist nur, daß Apple keine eigenen Monitore mehr verkaufen will. Diese häßlichen Dinger von LG, das kann doch wohl nicht Cooks Ernst sein.
 
@Ezechiel: Sorry, aber was Apple angeboten hat war auch lächerlich. Viele nutzen ein 2 Monitor Setup, aber die TB Displays und der Imac konnte man nicht auf die gleiche Höhe einstellen. das war nur für Amazon positiv, die haben Dicke Bücher verkauft um den Höhenunterschied auszugleichen.
 
@Ezechiel: Genau das hab ich mir auch schon gedacht. Der Designer der UltraFine 5K Displays gehört sowieso gefeuert, wer ist auf die Idee gekommen den Rand oben einfach doppelt so dick zu machen als die eh schon dicken Ränder an den restlichen Seiten?!
 
Ich nutze meinen Desktop-PC mittlerweile fast gar nicht mehr, höchstens wenn ich mal wieder Musik im Flac-Format gekauft habe und die Sachen auspacken und auf meine mobilen Geräte übertragen möchte. Ansonsten ist es bei mir überrachend desktop-frei geworden. Wenn ich bedenke, dass ich seit 1987 eigene PCs besaß, ist das schon ein großer Wandel. Gespielt wird auf der PS4 Pro, Filme kommen über Netflix und Amazon, shoppen und einkaufen läuft über mein Smartphone und Social Media und Fotobearbeitung sowieso. Selbst auf der Arbeit nutze ich keinen Desktop mehr, sondern ein Notebook mit Dockingstation.
 
@noneofthem: ich nutze für alles das 12er iPad. Aber den Desktop habe ich dennoch, jedoch eher als Zentrale.
 
Humbug was er sagt: Nur interessant wie oft die Geräte aktualisiert werden. Wenn nur alle paar Jahre was passiert wird es langsam aber sicher aufgegeben.
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