Homeoffice-Trend bringt den Großstädten der USA Milliarden-Verluste

Zahlreiche große Städte haben ein ernsthaftes Problem: Weil sehr viele Menschen und auch Unternehmen die Vorzüge des Homeoffice für sich entdeckt haben, müssen die Metropolen mit Verlusten von hunderten Milliarden Dollar rechnen. mehr... DesignPickle, Wirtschaft, Krise, Haus, Rezession, Immobilien, Immobilienkrise, Nebenkosten Wirtschaft, Krise, Haus, Rezession, Immobilien, Immobilienkrise, Nebenkosten

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Wer es übertreibt mit dem Kapitalismus, bekommt zwangsläufig irgendwann die Rechnung für die Umverteilung des Kapitals an einige wenige mit dem dicksten Portmonee. Das wird sich schon ganz von selbst heilen mit der Zeit, leider nicht nach den Vorstellungen der großen Haie.
 
Das sich die Immobilienpreise wieder auf ein halbwegs "normales Niveau" einpendeln, finde ich gar nicht mal so verkehrt.
Die Nebeneffekte durch das weg bleiben der arbeitenden Bevölkerung, können für eine Stadt bedrohlich werden. Die Steuereinnahmen brechen einfach weg.
 
@Gösser: Jupp!
Ist schon interessant, ein und die gleiche Liegenschaft soll geschäftlich genutzt das vierfache kosten!
Und in Ballungszentren sogar oft noch um einiges Mehr - Aber Unternehmen haben ja die fette Portokasse.
 
@The Grinch: Und diese völlig überzogene Miete muss als Gewinn einer Firma erst einmal erwirtschaftet werden !
 
Tja weg mit den abzockern... so Kommen am ende wieder normale menschen in die Städte zurück :)
 
@LittelD: arbeiter = keine menschen :D
 
@0711: das sehe ich anders >D.
 
Sehr gute Nachrichten! Da bei uns ja keine Maßnahmen, kein Homeoffice etc. umgesetzt wurde wirds wohl weit weniger ins Gewicht fallen, aber da sieht man zumindest schonmal das Potential. Man könnte also, wie schon immer gepredigt, die Städte und Menschen sehr entlasten.
 
@DataLohr: Gibts hier durchaus auch. Neulich hat ja der SAP-Personalchef erst gesagt, dass die Zeit vorbei ist, wo man damit rechnen konnte, dass irgendnen Programmierer für einen Job bei der SAP vom Berlin in ihr Dorf nach BW zieht. ;)
 
@ckahle: Ja, das stimmt wohl, aber im normalen Büro Bereich hat sich bei uns alles wieder auf Präsenz zurück eingestellt. Sind ja nicht nur Programmierer, die den ganzen Tag vorm PC hocken :p
 
@DataLohr: Ok, wird wohl punktuell überall anders sein. Meine Frau ist in der Sozialen Arbeit, wo vor der Pandemie noch immer gesagt wurde, das geht alles nur in direktem Kontakt. Und selbst da geht nichts mehr auf den früheren Status zurück.
 
@DataLohr: Das ist doch sehr vom AG abhängig. Bei uns war Homeoffice, oder korrekter mobiles Arbeiten, vor Corona ein vollkommenes nogo. In der gesamten Geschäftsstelle hat es eine Anzahl von Ausnahmen gegeben, die man an einer Hand abzählen konnte.
Inzwischen wird das komplett anders gesehen, da viele Bereiche bei uns tatsächlich messbar produktiver geworden sind. Jetzt träumt der AG davon, die Bürofläche zu halbieren mit shared desk policy und ein Gebäude komplett aufzugeben. Aktuell ist eine Betriebsvereinbarung in der Diskussion, bei der mobiles Arbeiten von mindestens 3 Tagen die Woche die Regel werden soll.
Insofern muss man doch erstmal abwarten, welches Modell sich in der nächsten Zeit durchsetzt und wie die Auswirkungen tatsächlich werden. Was ich so bei den Kunden sehe ist eher der Trend zum mobilen Arbeiten, aber das muss auch nichts heißen, evtl. ja auch wieder branchenabhängig.
 
@wunidso: Ich freu mich über euer positiven Berichte. Hier in Nordhessen mit vielen kleinen Firmen siehts leider schlecht aus.
 
@DataLohr: Mein Teamleiter ist in der Coronazeit über 100km weg gezogen in die Gegend wo er und seine Frau herkommen, da sie die Nähe zu den Eltern haben wollten. Er arbeitet seit 2.5 Jahren quasi 100% Homeoffice, aber weil unser Arbeitgeber sich hier nicht festlegen will, hat er nur ein Gentleman-Agreement mit der Geschäftsleitung. Er hat mir am Dienstag er gesagt, wenn irgendein Arbeitgeber ihn fixes Homeoffice anbietet ist er weg.
Da reden wir noch nichtmal über so Nettigkeiten wie fehlender Inflationsausgleich, kein Corona-Bonus etc., bei einer sehr sehr gut laufenden Firma die selbst während Corona 10% Wachstum bei Umsatz und Gewinn machte.
Mal schauen ob der neu gegründete Betriebsrat hier sich mehr Gehör verschaffen kann oder ob die Geschäftsleitung noch mehr Leute vergrault, so langsam wird das echt bedenklich mit der Abwanderung.
 
@Inselaffe: joa, das blüht in manchen Bereichen vielen Firmen.

Mittlerweile bewirbst du dich als Firma ja bei den Angestellten. Sogar bei Azubis. Homeoffice wird für die Mitarbeiter immer wichtiger, aber im Umfeld der IHK und des VDA sitzen immernoch so viele alte Säcke, die sagen sogar wörtlich, dass sie Angst haben, dass die Mitarbeiter zuhause nur die Füße hoch legen und nichts schaffen.
Die glauben ernsthaft, dass sie die Mitarbeiter im Betrieb besser überwachen könnten...

Mit misstrauen wird man zumindest hoffentlich bald keine Chancen mehr haben.
 
@DataLohr: und selbst wenn, ob man in der Firma abkackt weil gerade kein Projekt ansteht oder zuhause… bin gespannt wie es sich weiter entwickelt. Ich fahre 2 Tage die woche in die Firma nur um des anwesenheitswillen. Ich glaube wohl aus solidaritätsgründen Mitarbeitern gegenüber, die keinen pc bedienen können :D leider ist der Arbeitsplatz dort sehr monoton gestaltet. Gibt dort kein medium außer der eigene Rechner womit man sich beschäftigen kann (tischkicker, kantine, Ecken zum quatschen, austauschen und flanieren). In der Automobilindustrie wird halt noch relativ gut bezahlt, denke deswegen spart man sich die benefits.
 
Ansich ist vieles was ich da lese gut, Büroflächen werden leer, unnütz doppelter raum für eine person wird frei und dieser wird günstiger (hoffentlich noch viel mehr) und dieser raum könnte potentiell neue Wohnungen bedeuten die eh fehlen. Die kleineren Betriebe welche sich auf firmenversorgung spezialisiert haben....nunja die leute daheim brauchen auch versorgung, es verlagert sich nur dorthin wo die leute wohnen und weniger zentralisiert.
 
@0711: Ich könnte mir aber schon vorstellen dass die Veränderungen manche Branchen hart treffen werden. Der ganze Bereich Eventveranstaltung ist in vielen Bereichen in Frage gestellt, nachdem man gemerkt hat manche Veranstaltungen kann man billiger online durchführen. Ob sich das wieder auf ein früheres Niveau einpendelt, ich habe meine Zweifel.
 
@wunidso: also gerade Events im IT-Umfeld sind doch entweder Unnütz (weil sie der Selbstbeweihräucherung der Chefs dienen) oder super (weil sie Teams zusammenbringen). Bei letzteren bin ich immer am Start, auch wenn ich in Nürnberg wohne und in Stuttgart arbeite. Es ist einfach was anderes wenn man die Gelegenheit bekommt das eigene Team dadurch besser kennenzulernen. Und die Selbstbeweihräucherungsveranstaltungen können von mir aus ganz wegfallen.
 
@0711: Einer der vielen Nebeneffekte...
Der Arbeitnehmer bezahlt den Strom, für Beleuchtung und PC/Laptop. Der Arbeinehmer trägt die Kosten für den klimatisierten Arbeitsplatz. Ein Teil davon bekommt der Arbeitnehmer über die Steuererstattung zurück, ein Teil wird eingespart durch veringerte Fahrtkosten. Das dürfte für die meisten im Bereich von Plusminusnull ausgehen.

Der Arbeitgeber spart aber auf jeden Fall.

Und für die Umwelt ist es auf jeden auch ein Gewinn. Jeder Kilometer der nicht zur Arbeitsstätte gefahren werden muss, kann nur von Nutzen sein.
 
@Gösser: der Arbeitnehmer spart in jedenfall auch, Zeit
 
Klingt gut, die Menschen werden da leben wo es ihnen gefällt und somit auch wieder mehr Geld in kleinere Orte bringen.
 
Das Thema Gastronomie ist mir letzte Woche auch durch den Kopf gegangen auf einer Dienstreise nach München. Die Büros der Firma liegen in einem Block wo es hunderte Büros von einer Vielzahl von IT Firmen gibt. Dementsprechend hatte sich dort rund herum eine "Riesenindustrie" um die Bewirtschaftung zur Mittagszeit gebildet. Kantinen, Italiener, Döner, Burger und und und. Vor 3-4 Jahren alles noch brechend voll zur Mittagszeit. Je nach Lokation und Anzahl musste man sogar bis 10:00 Tische reservieren, wenn man dort sitzen wollte. Mal eben Tisch für 5-6 Personen gab es nicht.

Und heute? Überall sind Tische und Plätze frei. Vereinzelte Gruppen oder Einzelpersonen sitzen auch in den Läden, aber auch nur ansatzweise voll war keiner der Läden wo wir in der Woche waren oder vorbeigegangen sind. Auf Nachfrage meinten die Kollegen auch nur, dass die Zeiten von Reservierung und Planung für Mittag vorbei sind. Wenn man mal im Büro ist, geht es spontan irgendwo hin. Planung ist da nicht mehr nötig.

Bin mal gespannt wie sich das entwickelt. Die Gastronomie in Vierteln rund um Büros könnte massiv aussterben.
 
Richtig so. Wenn die Preise nicht "um" sondern "auf" 17% fallen, wäre das endlich mal attraktiver in so einer Stadt zu leben. Deutschland sollte umdenken. Die Chefs und Chef Chefs kämpfen nicht ohne Grund gegen Remote Arbeit. Ein Obstkorb und kostenloser Kaffee im Büro ist einfach kein Qualitäts-Kriterium. Als Arbeitnehmer hat man soviel mehr Möglichkeiten sich Job-seitig und von den Konditionen zu entwickeln wenn Remote immer mehr akzeptiert wird.
 
Eine tolle Entwicklung. Dank homeoffice werden auch wieder die Speckgürtel und Dörfer attraktiv, sofern dort grad mal niemand gegen Breitband Internet und den Funkmast demonstriert. Es müsste sich aber wirklich endlich dauerhaft und in vielen Firmen durchsetzen. Sonst zieht man aufs Land, verliert aus welchen Gründen auch immer die Arbeit und steht dann mitten im nirgendwo ohne Arbeit da.
 
Tja, gut so! Dann sinken halt die Preise Dank Angebot und Nachfrage.
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