Windows 10 Version 2004: Fix für Problem mit Defrag-Tool wohl bald

Version 2004 für Windows 10 ist seit rund zweieinhalb Monaten verfügbar und noch immer ist Microsoft beschäftigt, bekannte Bugs auszumerzen. Doch es gibt auch neue Fehler, die teils Wochen nach Veröffentlichung auftauchen, einer betrifft das ... mehr... Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Update, Fehler, Bug, Bugs, Windows 10 bugs, Windows 10 Bug, Windows 10 Fehler, Windows 10 Update, Bugs bugs bugs Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Update, Fehler, Bug, Bugs, Windows 10 bugs, Windows 10 Bug, Windows 10 Fehler, Windows 10 Update, Bugs bugs bugs Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Update, Fehler, Bug, Bugs, Windows 10 bugs, Windows 10 Bug, Windows 10 Fehler, Windows 10 Update, Bugs bugs bugs

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Aber das -$ in der Aufgabenplanung für die Aufgabe Defrag hätten sie aber auch so zwischendurch mal entfernen können, damit SSDs nicht mehr defragmentiert werden. Hoffe mal, dass sie jetzt daran denken.
 
@DK2000: Führt das Defrag bei SSD nicht lediglich den "Trim" aus?
 
@AWolf: Ja, normaler Weise, außer man verwendet das -$, so wie es die Aufgabe in der Aufgabenplanung (defrag -c -h -o -$). Wenn man das ausführt, werden SSDs optimiert (TRIM) und auch gleich defragmentiert und weil es so viel Spaß macht, wird auch versucht, eine HDD zu optimieren, was natürlich nicht geht.

Keine Ahnung, ob defrag das -$ falsch verarbeitet und das ein weitere Bug ist. Jedenfalls wenn man das -$ entfernt, dann passt wieder alles. SSDs werden nur optimiert und HDDs werden nur defragmentiert.
 
@DK2000: halte ich für Unsinn. Wenn man im Verlauf der Aufgabe mal vergleicht, wie lange sie läuft, dann ist es völlig unmöglich, dass hier ein Defrag stattfindet. Der wäre nämlich selbst bei einer SSD nicht innerhalb der selben Sekunde fertig.

Manch einer muss die Leute von Microsoft ja für völlig bescheuert halten.
 
@der_ingo: Dann schaue doch in der Ereignisanzeige nach bzw. führe den oben genannten Befehl in der Konsole aus. Die SSD wird defragmentiert. Komplett, wie eine HDD, sofern erforderlich. Optimiert wird sie dann noch nebenbei.
 
@DK2000: sofern erforderlich, ja. Sofern erforderlich defragmentiert Windows auch das Filesystem auf einer SSD. Das soll auch so sein!

Es ist aber normalerweise nicht erforderlich. Um zu überprüfen, ob es erforderlich ist, muss Defrag aber zuerst einmal starten. Und es stoppt innerhalb der selben Sekunde wieder, woran man wunderbar erkennen kann, dass eben nichts defragmentiert wird.

https://www.hanselman.com/blog/TheRealAndCompleteStoryDoesWindowsDefragmentYourSSD.aspx

Der einzige Fehler, der bisher da war, war das reine Anzeigeproblem, bei dem die letzte Ausführung von Defrag nicht angezeigt wurde. Dass das wirklich nur ein Anzeigeproblem ist, lässt sich ja auch über die Ereignisanzeige schnell nachvollziehen.
 
@der_ingo: Das, was in dem Artikel beschrieben wird, ist die "Optimierung" der SSD. Das wird auch so durchgeführt. Aber mit -$ wird die normale Defragmentierung für HDDs zusätzlich angewendet. Und das ist falsch. Das kannst Du alles in der Ereignisanzeige nachlesen bzw. selber testen, wenn Du den Befehl in der Konsole ausführst.

Und bei HDDs wird die Optimierung angewendet, was zu einem Fehler führt, da Trim bei HDDs nicht unterstützt wird. Oder soll das Deiner Ansicht ach auch so in Ordnung sein?

Das mit dem -$ ist ein Bug, der dazu führt, das -o nicht mehr korrekt verarbeitet wird.
 
@DK2000: So steht es bei mir in der Aufgabenplanung, zuletzt am 13.08.2020 ausgeführt, aber Drittanbieter Defrag tools sagen, dass auf der SSD nicht defragmentierte Dateien liegen, die seit 2018 nicht mehr geändert wurden, insbesondere also nicht nach der angeblichen Defragmentierung durch Windows.

Wie soll das zusammenpassen?
 
@The_Xar: Kann ich Dir so nicht sagen, was die Tools Dir anzeigen oder um welche Dateien es geht. Defrag verschiebt nur die Dateien, die es unbedingt verschoben werden müssen. Ich habe das aber ausführlich getestet und die Partitionen auf der SSD wurden definitiv defragmentiert. Steht auch so in de Ereignisanzeige und stand auch so während der Ausführung in der GUI.

Das ließ sich gut mit einem Defrag Tool erkennen, welches die Lage der Cluster anzeigt. Gerade auf der Datenpartition mit den vielen virtuellen Festplatten war das deutlich zu erkennen. Die Position dieser hat sich verändert und wurden kontinuierlich angeordnet und es war deutlich mehr freier Platz am Stück verfügbar im Vergleich zu vorher.
 
@The_Xar: lesen:
https://www.hanselman.com/blog/TheRealAndCompleteStoryDoesWindowsDefragmentYourSSD.aspx

Und dann weiß man: ja, Windows defragmentiert im Extremfall auch auf einer SSD, wenn es wirklich notwendig ist. Im Normalfall ist es das nicht, also wird auch nicht defragmentiert.
 
@der_ingo: Nein. Windows defragmentiert keine SSD im Stil einer HDD. Windows optimiert die SSD uns sonst nichts. Das war bis 1909 so. Erst mit der 2004 wird im selben Rhythmus, den eingestellt hat, die SSD optimiert und defragmentiert. Wenn man dort "Täglich" einstellt, dann wird die SSD auch täglich bearbeitet. Normaler Weise fallen SSDs aus der Einstellungen heraus und werden nur alle 30 Tage optimiert.
 
@DK2000: das ist leider falsch, wenn man die Automatische Wartung manuell in der Systemsteuerung ausführt, oder den Task bzw. in der cmd defrag -c -h -o -$ ausführt, kann man sehen, dass die SSD komplett defragmentiert wird, wenn man das Fenster "Laufwerke defragmentieren und optimieren offen hat". Die SSD wird bei mir fast eine Stunde lang defragmentiert und im Task Manager sieht man, dass die Schreibauslastung enorm ist. Ich habe Samsung Magician und kann dort sehen, dass nach so einem Defrag mehrere 100 GB an Daten geschrieben werden (kann man auch in HWInfo sehen).
 
@Girofox: Ja, und sobald man das -$ weglässt, passt wieder alles. Mit dem -$ wird die SSD defragmentiert wie eine HDD, auch nach deren Zeitplan. Und das soll halt nicht so sein. Auch wenn es mit hier keiner so richtig glauben mag.

Das -$ führt irgendwie dazu, dass das -o ignoriert wird.

War die Antwort für mich gedacht?
 
Jetzt verstehe ich überhaupt nichts mehr. Bislang bin ich immer davon ausgegangen, dass das MS-Optimierungs-Tool SSDs trimmt und HDDs defragmentiert.
Das eigentliche Problem mit dem fehlerhaften Optimierungs-Tool scheint mir aber ein ganz anderes. Es scheint ziemlich sicher, dass das Trimmen - wenn aktiviert und auf Automatik gestellt, ständig stattfindet. Auf jeden Fall wird wohl nach jedem Neustart getrimmt. Aber auch, wenn man das von Hand startet und einige Minuten später wieder nachschaut, steht da wieder, dass die SSD optimiert werden muss. Bei meiner HDD scheint es richtig zu funktionieren, da steht zwar auch, dass sie noch nie optimiert wurde, aber eine Optimierung nicht nötig ist.
Dazu gibt es ein youtube-video, auf dem empfohlen wird, deshalb das Tool zu deakitieren: https://www.youtube.com/watch?v=ffHIY6pOJUk
 
@winnigorny1: das ist Unsinn. Es wird nicht ständig irgendwas durchgeführt. Schau in die Ereignisanzeige. Die Funktionen werden weiterhin zu den geplanten Terminen durchgeführt und nicht häufiger. Man muss und sollte nichts ausschalten.
 
@der_ingo: das ist leider falsch, denn die automatische Wartung kann durchaus täglich starten. Wenn man die Automatische Wartung manuell in der Systemsteuerung ausführt, oder den Task bzw. in der cmd defrag -c -h -o -$ ausführt, kann man sehen, dass die SSD komplett defragmentiert wird, wenn man das Fenster "Laufwerke defragmentieren und optimieren offen hat". Die SSD wird bei mir fast eine Stunde lang defragmentiert und im Task Manager sieht man, dass die Schreibauslastung enorm ist. Ich habe Samsung Magician und kann dort sehen, dass nach so einem Defrag mehrere 100 GB an Daten geschrieben werden (kann man auch in HWInfo sehen).
 
@Girofox: auf allen Systemen hier, auf denen nichts an den Einstellungen der automatischen Defragmentierung/Optimierung geändert wurde, läuft diese ganz brav einmal wöchentlich und nicht öfter.
Jeder dieser Tasks war innerhalb von ein bis zwei Sekunden fertig. In der Zeit kann kein Defrag stattgefunden haben.

Wenn bei dir tatsächlich einmal 100 GB geschrieben wurden, nachdem du das manuell aufgerufen hast, dann kann man da zwei Schlüsse draus ziehen: einerseits ist das Filesystem dann defragmentiert und ein weiterer Lauf wird sicherlich keine so große Menge von Daten bewegen. Und andererseits: rufe es halt nicht manuell auf.

Bei der Automatik kann ich das Verhalten hier so nicht nachvollziehen. Die Prozesse laufen nachweisbar nur einmal wöchentlich.
 
@der_ingo: Dann schaue mal in der Ereignisanzeige nach.

Außerdem, die Einstellung "Wöchentlich" gilt nur für HDDs. SSDs haben eine feste Einstellung von 30 Tagen. Das -$ bewirkt allerdings, dass das -o ignoriert wird und eine SSD als HDD behandelt wird und eine HDD als SSD. Daher wird hier im wöchentlichen Rhythmus die SSD optimiert, was ein intelligentes defragmentieren beinhaltet mit anschließendem Trim. Das -$ bewirkt aber, das gleich im Anschluss die SSD noch einmal komplett defragmentiert wird. Und das ist falsch.

Außerdem ist es vollkommen egal, ob man defrag -c -h -o -$ über die Aufgabenplanung aufruft oder manuell in der Konsole eingibt. Das Ergebnis ist immer das Selbe. Bei der HDD wird versucht, Trim anzuwenden und sie SSD wird wie eine HDD defragmentiert. Lässt man das -$ weg, passiert das nicht und defrag läuft wieder so, wie man es bis zu 1909 gewohnt war.

Allerdings kann man das -$ nicht aus der Aufgabenplanung entfernen, ohne dass Windows rummeckert.

Was die Laufzeit der Aufgabe angeht, muss ich das mal bei mir beobachten und mit den Einträgen in der Ereignisanzeige vergleichen. Das habe ich noch nicht gemacht.
 
@DK2000: habe als Überbrückung die automatische Optimierung ausgeschaltet bzw. den Task deaktiviert und einen eigenen Task gemacht, der jede Woche den Befehl ohne Dollarzeichen ausführt.
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